Fahrradreifen, Reifen und Schläuche

Reifen Schläuche

Reifen sind von größter Bedeutung für die Bodenhaftung von Fahrrädern, schließlich sind die Laufflächen die einzige Kontaktfläche mit dem Untergrund. Für jedes Einsatzgebiet existiert eine Vielzahl von hochspezialisierten Pneus, mit den Fatbike-MTB-Reifen und Plus-Size Reifen werden derzeit neue Produktklassen begründet. Die einzelnen Reifen könnten unterschiedlicher kaum sein: Grobstollige Downhillreifen mit großen Durchmessern und weichen Gummimischungen auf der einen, schmale Rennradreifen mit geringem Rollwiderstand auf der anderen Seite. Doch keine Sorge, hier gibt es den Überblick.

So bleibt die Luft im Reifen

In vielen Fahrradreifen stecken Schläuche, die die Luft halten. Fahrradschläuche gibt es in verschiedenen Durchmessern, Dicken und Wandstärken, außerdem unterscheiden sich ihre Ventilsysteme. Ein Schlauch muss im Durchmesser zur Felge passen, die Dicke richtet sich nach dem Reifen. Bei den Ventilen kann der Fahrer zwischen Dunlopventil, Sclaverandventil (Rennventil, französisches Ventil) und Schraderventil (Autoventil) wählen. Der Hersteller Schwalbe bietet ein gut sortiertes Schlauchsortiment. Vor allem im MTB-Bereich setzen Fahrer gerne auf Tubeless-Reifen, die ohne Schlauch, dafür jedoch mit einer Dichtmilch ausgestattet sind. Neben einem leichteren Gewicht liegt ihr Vorteil im erhöhten Pannenschutz.

Im Geschwindigkeitsrausch: Reifen für Rennrad und Cyclocross

28-Zoll-Reifen für Rennräder bieten minimalen Rollwiderstand und ein minimales Profil. Sie sind optimiert für hohe Geschwindigkeiten und sicheren Grip in Kurven und bei Nässe. Teilweise bei Rennrädern, vor allem jedoch bei Cyclocross-Rennen und bei Bahnrennen kommen Schlauchreifen zum Einsatz. Diese werden direkt auf die Felge aufgeklebt und benötigen keinen Schlauch. Aus Gewichtsgründen geben die meisten Fahrer Faltreifen den Vorzug vor schwereren Drahtreifen. Reifen für Rennräder und Cyclocrosser gibt es beispielsweise von Schwalbe und von Continental.

Die goldene Mitte: Reifen für Trekkingbikes

Geeignet für vielfältige Untergründe gelingt der Bereifung für Trekkingbikes der Spagat zwischen geringem Rollwiderstand, Grip und einem guten Pannenschutz. Viele Trekkingreifen sind Drahtreifen, da hier das Gewicht eine eher untergeordnete Rolle spielt. Spezialvarianten sind maximal durchstichsicher und unplattbar, perfekt geeignet für den Gebrauch im Alltag.

Reifen Schläuche

Dick, dicker, fett! Mountainbike-Reifen für's Grobe

Die Bereifung für Mountainbikes deckt eine immense Bandbreite an Einsatzgebieten ab, Reifen gibt es in 26, 27,5 und 29 Zoll. Hier gilt es, den Reifen auf das spezifische Einsatzgebiet abzustimmen und die optimale Kombination von Gewicht, Rollwiderstand, Pannenschutz und Grip zu ermitteln. Viele Fahrer greifen zu härteren Gummimischungen am Heck und zu weichem Gummi an der Front, um den Rollwiderstand zu minimieren und einen guten Kurvenhalt und gute Bremseigenschaften zu realisieren. Je dicker ein Reifen, desto größer ist seine Auflagefläche und desto besser sind seine Dämpfungseigenschaften, allerdings zum Preis höheren Gewichts. Grobe Stollen dringen tief in Schlamm ein, weite Profile erhöhen gleichzeitig seine Fähigkeiten zur Selbstreinigung. Vor allem Downhill-Reifen sind mit groben Stollen gespickt und verfügen über stabile Seitenwände für einen starken Pannenschutz.

Reifen für Cross-Country-Rennen sind leicht und schnell, ihr Profil ist feiner und minimiert den Rollwiderstand. Zwischen DH-Reifen und CC-Pneus liegen All-Mountain-Reifen und Enduro-Modelle.
Schwalbes Tubeless Easy Technologie erleichtert das Setup von Schlauchlos-Konfigurationen. Dies minimiert das Gewicht und lässt bei 2,4er-Reifen niedrige Luftdrucke von 1,2 bis 1,5 Bar zu, was der Traktion zugute kommt. Schlauchlos-Konfigurationen minimieren das Pannenrisiko.
Zu den Spezialreifen zählen die dicken und stark profilierten Ballonreifen für Fatbikes. Sie generieren eine immense Traktion und hohe Dämpfungswerte.

Und welcher Reifen ist jetzt der richtige?

Der optimale Reifen für ein Fahrrad ist derjenige, der am besten zum Einsatzgebiet, zum Untergrund und zum Gelände passt. Wer oft zwischen verschiedenen Disziplinen wechselt, hält eventuell unterschiedliche Reifen- oder Laufradsätze zum Wechseln bereit. Tipp: Beim Radfahren gehören Flickzeug, eine Fahrradpumpe und Fahrradwerkzeug in den Rucksack, dass die Tour nicht schon beim ersten Luftverlust zu Ende ist.

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