Caps für Sport, Alltag und Freizeit

Cap ist der Oberbegriff für alle verschiedenen Arten von Kappen, die sich jedoch durch kleine – aber wichtige – Details voneinander unterscheiden. Der englische Begriff Cap wird auf Deutsch meist mit Kappe oder Käppi übersetzt. Oft werden Caps auch als Schirmmütze bezeichnet, da sie alle über die markante Sonnenblende als Sonnenschutz für die Augen verfügen.

Heutzutage gilt diese Kopfbedeckung nicht nur als Sonnenschutz, sondern auch als modischer Teil von Sport- und Alltagsbekleidung. Ein Cap ist damit ein praktisches, funktionelles und individuelles Accessoire zugleich.

Caps

Inhaltsverzeichnis

Die populärsten Arten von Caps

Caps gibt es bedruckt, bestickt, einfarbig und bunt. Mit flachem oder vorgebogenem Schild und in verschiedenen Konstruktionsweisen, Designs und Materialkombinationen. Die wichtigsten Arten von Kappen in einem Überblick:.

  • Baseballcap: die Baseballkappe oder umgangssprachlich auch „Basecap“ hat ihren Ursprung tatsächlich beim Baseball. Sie schützt die Augen beim Baseball vor Sonnenlicht und ist in der Regel mit dem Team-Logo verziert. Klassische Basecaps gibt es auch von Outdoor- Marken, wie z.B. Mammut oder Fjällräven.
  • Truckercap: ein Truckercap mit Schild zeichnet sich durch eine mit Schaumstoff verstärkte Front und eine Rückseite mit luftdurchlässigem Mesh aus. Diese Kappe wird auch häufig Mesh-Cap genannt. Sie schützt gut vor Sonne und ist gleichzeitig sehr gut belüftet. Die Bezeichnung Truckercap stammt aus den USA, wo die Caps ursprünglich gerne von LKW-Fahrern und Farmern getragen wurden. Truckercaps gibt es z.B. von Patagonia, Vans oder Quicksilver.
  • 6-Panel-Cap: ein Cap aus sechs gleichgroßen Teilen nennt man 6-Panel-Cap. Es ist leicht an der mittleren Naht an der Stirnseite zu erkennen. Die beiden vorderen Panels ergeben die Front. Außerdem verfügt das Cap über zwei Seitenpanels und zwei Panels für die Rückseite.
  • 5-Panel-Cap: das 5-Panel-Cap besteht nur aus zwei Panels an der Rückseite, zwei Panels an den Seiten und einem großen Frontpanel.
  • Soft Cap: das Soft Cap ist nicht vorgeformt, und nimmt die Kopfform praktisch direkt an. Deswegen wirken Soft Caps weniger voluminös, in Vergleich zu Basecaps.
  • Flat Cap:diese Caps werden auch als Schiebermützen bezeichnet. Die beliebte Form war bereits im 19. Jahrhundert in England und Irland stark verbreitet. So fand der Flat Cap mit zahlreichen Auswanderern ihren Weg in die USA.

Cap mit Verschluss – die Arten

Die meisten Caps sind entweder Snapback Caps, Fitted Caps oder Flexfit Caps. Hier ein Überblick, was die einzelnen Begriffe bedeuten:

  • Fitted Cap

    Beim Fitted Cap entspricht die Größe dem jeweiligen Kopfumfang - quasi wie bei einer Hutgröße. Der Durchmesser wird meistens in Zoll angegeben, der Umfang des Kopfes dagegen in Zentimetern. Bei einem Fitted Cap in Größe 7½ (also 7,5 Zoll) misst der Kopf 59,6 cm. So passt das Cappy perfekt. Fitted Caps werden in Größen zwischen 6 Zoll für Kleinkinder und 8 Zoll angeboten.

  • Snapback Cap

    Der Snapback-Verschluss besteht aus zwei Kunststoffteilen, die in die Rückseite des Caps eingenäht sind. Die eine Seite ist mit Löchern ausgestattet und die andere Seite mit kleinen Noppen. Dieser „Druckknopfverschluss“ lässt sich individuell anpassen und auch auf unterschiedliche Kopfgrößen einstellen. Ein Snapback Cap für Erwachsene passt daher meistens für jede Kopfgröße. Praktisch für lange Haare: ein Zopf oder Pferdeschwanz lässt sich prima durch die „Snapback Öffnung“ fädeln und sitzt so sicher und bequem.

  • Cap mit Klettverschluss oder Metallschnalle

    Bei Outdoor Caps erlauben Klettverschlüsse oder Stoffbänder mit Kunststoff- oder Metallschnalle eine stufenlose Anpassung der Kopfgröße. Manche Kappen verfügen auch über einen integrierten Kordelzug mit Kordelstopper.

Unterschiedliche Materialien und Eigenschaften von Caps

Zusätzlich zu den weiter oben beschriebenen Konstruktionsarten und Verstellmechanismen gibt es weitere Kriterien, anhand derer sich die Caps unterscheiden lassen:

  • Die Biegung des Schilds

    Manche Kappen verfügen über einen ganz einen geraden Schirm , andere Caps sind mit einem gebogenem Schirm ausgestattet. Mit etwas Feingefühl kann auch ein flacher Schild in die gewünschte Form gebogen werden

  • Cap mit Nackenschutz

    Besonders Outdoor Kappen für Trekkingtouren und Expeditionen verfügen über einen integrierten Schutz für Nacken und Ohren. Das Gewebe bietet dabei oft sehr guten UV-Schutz. Auch für Kinder ist ein Caps mit Sonnenschutz im Nacken sehr gut geeignet.

  • Baumwolle, Polyester, Polyamid und Wolle

    Diese vier Materialien sind die am häufigsten verwendeten für die Herstellung von Caps. Teilweise kommen auch Leder, Wildleder oder Kunstleder zum Einsatz.


FAQ: Häufig gestellt Fragen rund um Caps

Woraus besteht der Schild beim Cap?

Günstige Caps haben oft einen einfachen Schild aus Pappe unter dem vernähten Stoffmantel. Bei hochwertigen Caps handelt es sich um einen robusteren Kunststoff. Für Nässe und Regen ist natürlich ein Cap mit Schild aus Kunststoff wesentlich besser geeignet.

Wie trage ich ein Cap?

Um die Augen vor der Sonne zu schützen, muss der Schild natürlich nach vorne zeigen. In umgekehrter Weise schützt der Schild den Nacken. Das kann z.B. beim Wandern hilfreich sein, wenn die Sonne die ganze Zeit von hinten auf Kopf und Rücken brennt.

Wie wasche ich ein Cap?

ADie schonendste Art ein Cap zu reinigen , sind ein feuchtes Tuch und ggf. etwas Seife. Prinzipiell kann ein Cap auch per Handwäsche oder in der Waschmaschine gewaschen werden. Dafür solltest du die Waschanleitung berücksichtigen und am besten einen „Cap Buddy“ oder „Cap Washer“ verwenden. Das feste Kunststoffgestell umschließt die Kappe, so dass sie sich beim Waschen nicht verformen kann. Gut zu wissen: Ein Cap mit Schild aus Pappe ist nicht für die Wäsche in der Waschmaschine geeignet .

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