Rennrad-Reifen

Rennrad Reifen

Die Reifen eines Rennrads spielen eine hervorragende Rolle darin, wie sich ein Rad auf der Straße bewegen lässt. Sie sind der einzige Kontaktpunkt des Fahrers mit dem Untergrund. Von der Gummimischung und vom Profil hängt der Grip ab, den der Reifen in der Lage ist, auf der Straße aufzubauen. Mehr Grip geht jedoch oft auch mit einem höheren Rollwiderstand einher, sodass dem optimalen Reifen die bestmögliche Balance zwischen Grip und Rollwiderstand gelingen muss. Reifen haben einen entscheidenden Anteil am Fahrverhalten eines Fahrrads!

Profile und Gummimischungen

Wenn das Bike einen neuen Reifen benötigt, müssen müssen die ungefähren Einsatzzwecke sicherstehen. Soll es über nassen Untergrund bewegt und auch bei schwierigen Verhältnissen ein gutes Kurvenverhalten realisiert werden? Ist ein leichter Faltreifen für minimalen Rollwiderstand für den Renneinsatz vonnöten? Zum Beispiel vom Hersteller Continental steht eine breite Produktpalette an Reifen bereit, die unterschiedliche Profile mit verschiedensten Gummimischungen kombinieren. So gibt es Reifen für spezielle Einsatzzwecke und Generalisten, Performance-orientierten Modellen stehen eher komfortablere Pneus gegenüber.

Die technischen Daten: Durchmesser, Konstruktionsformen und der richtige Druck

Rennrad Reifen

Die Durchmesser von Fahrradreifen bemessen sich in Zoll. Anders als bei Mountainbikes kommt beim Rennrad die Reifengröße 28" zum Einsatz. Reifen untergliedern sich in Faltreifen und Drahtreifen. Faltreifen sind die hochwertigere von beiden Varianten, da sie auf einen Draht in der Flanke verzichten und sich notfalls klein verpacken und im Rucksack mitführen lassen. Drahtreifen sind eher günstig und nicht ganz so schlank, sie finden oft als OEM-Reifen der Hersteller Verwendung. Über den richtigen Reifendruck entscheidet der Durchmesser eines Reifens. Kleine Durchmesser wie 23 mm werden auf bis zu 10 Bar aufgepumpt und rollen sehr leicht. Bei bis zu 30 mm breiten Reifen reduziert sich der Druck auf bis zu 5-6 Bar, wodurch das Fahrverhalten komfortabler wird. Den geringsten Rollwiderstand auf glattem Untergrund wie im Straßenverkehr bieten jedoch dünne, hart aufgepumpte Reifen. Eine spezielle Rolle nehmen Schlauchreifen ein, die als Rennradreifen und auch beim Cyclo-Cross zum Einsatz kommen. Bei diesen werden Reifen mit einem Kleber auf speziell dafür angefertigte Felgen aufgebracht.

Das Innenleben: Schlauch vs. schlauchlos

Zur Standardausrüstung auf einer Rennrad-Ausfahrt zählt ein Ersatz-Schlauch und eine Fahrradpumpe. Jedoch sind viele der angebotenen Reifen auch bereit für einen schlauchlosen Aufbau. Schlauchlos bedeutet, dass der alt gediente Fahrradschlauch einer anderen Technologie weichen muss, bei der lediglich ein spezielles Felgenband ins Felgenbett eingesetzt wird und ein dichtes Ventil und eine spezielle Dichtmilch für die absolute Dichtigkeit des Aufbaus sorgen. Tubeless-Systeme sparen gegenüber Schlauch-Systemen an Gewicht und realisieren ein walkfreies Fahrverhalten. Zudem steigt die Pannensicherheit gegenüber herkömmlichen Systemen.

Fazit

Die Auswahl des richtigen Rennradreifens beeinflusst das Fahrverhalten maßgeblich. Mit Bedacht sollte der Reifen im Rahmen der üblichen Fahrradpflege gewählt werden, für verschiedenste Einsatzzwecke steht eine große verfügbare Auswahl an Reifen zur Verfügung.

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