Fahrrad-Regenjacke: trocken und komfortabel unterwegs
Eine Fahrrad-Regenjacke gehört zur Grundausstattung, wenn Du regelmäßig mit dem Rad unterwegs bist und Dich von wechselhaftem Wetter nicht ausbremsen lassen willst. Sie hält Regen und Wind zuverlässig ab und sorgt gleichzeitig dafür, dass überschüssige Wärme entweichen kann. So bleibst Du auch bei intensiven Fahrten angenehm trocken und beweglich.

Inhaltsverzeichnis
- Worauf es bei einer Regenjacke für das Fahrrad ankommt
- Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke auf dem Rad
- So ist eine Fahrrad-Regenjacke aufgebaut
- Regenbekleidung fürs Fahrrad bei den Bergfreunden kaufen
- FAQ
- Interessante Blogartikel
Worauf es bei einer Regenjacke für das Fahrrad ankommt
Fahrrad-Regenjacken unterscheiden sich deutlich von klassischen Regenjacken, da sie optimal auf die ergonomischen Anforderungen beim Radfahren angepasst sind. Der verlängerte Rücken schützt Dich vor Spritzwasser, während die kürzere Vorderseite Deine Bewegungsfreiheit am Lenker erhält. Versiegelte Nähte und wasserdichte Reißverschlüsse stellen sicher, dass keine Feuchtigkeit eindringt. Achte beim Kauf auf folgende Kriterien:
- Wasserdichtigkeit: Die Jacke sollte eine hohe Wassersäule von mindestens 1.500 mm, besser 10.000 mm aufweisen, um zuverlässig vor Regen zu schützen.
- Enganliegende Bündchen: Elastische oder verstellbare Bündchen an Ärmeln und Saum halten Wasser und Wind draußen.
- Verstellbare, helmkompatible Kapuze: Die Kapuze sollte gut sitzen, auch über dem Fahrradhelm, und stabil gegen Wind sein.
- Reflektierende Elemente: Für mehr Sichtbarkeit bei Dunkelheit oder schlechten Wetterbedingungen.
- Geringes Gewicht und kompaktes Packmaß: Damit die Jacke einfach mitgenommen und verstaut werden kann.
- Belüftungsöffnungen unter den Armen oder am Rücken: Sie tragen zum Temperaturausgleich bei, ohne den Wetterschutz zu beeinträchtigen.
Modelle für unterschiedliche Einsatzzwecke auf dem Rad
Je nach Einsatzbereich gibt es verschiedene Varianten von Fahrrad-Regenjacken. Jede Konstruktion hat eigene Stärken und unterstützt Dich auf unterschiedliche Weise. Egal ob Du pendelst, sportlich fährst oder längere Touren planst. Die folgende Tabelle gibt Dir einen schnellen Überblick über gängige Modelle und ihre typischen Eigenschaften:
| Jacken-Typ | Eigenschaften | Einsatzbereich |
|---|
| Rennrad-Regenjacke | Sehr leicht, kompakt, oft ohne Kapuze, wind- und regendicht | Rennrad, Trainingseinheiten |
| MTB-Regenjacke | Robuster Schnitt, meist mit Kapuze, guter Schutz bei Dauerregen und kompatibel mit Rucksack | Trail, Offroad-Einsätze |
| Alltags Regenjacke | Längere Passform, oft bis zu den Oberschenkeln, zuverlässiger Grundwetterschutz | Stadtverkehr, Freizeit, Pendeln |
| Regenponcho | Schnell überziehbar, großzügiger Schnitt, schützt auch Rucksack und Beine | Kurze Strecken, spontane Regenschauer |
| Leichte Regenjacke | Sehr geringes Gewicht, oft ohne Kapuze und minimal ausgestattet | Lange Touren |
So ist eine Fahrrad-Regenjacke aufgebaut
Bei einer Fahrrad-Regenjacke greifen mehrere Ebenen ineinander. Materialien und Membranen erfüllen unterschiedliche Aufgaben, während die sogenannte Lagenkonstruktion beschreibt, wie diese Schichten miteinander verbunden sind. Erst das Zusammenspiel sorgt dafür, dass Regen draußen bleibt und Feuchtigkeit von innen entweichen kann. Hier die wichtigsten Technologien:
- GORE-TEX®: ist eine wasserdichte und atmungsaktive Membran aus mikroporösem Kunststoff. Die Poren sind klein genug, um Regen abzuhalten, lassen aber Wasserdampf entweichen. Dadurch bleibst Du auch bei intensiver Belastung trocken. Diese Membranen kommen häufig in hochwertigen Fahrrad-Regenjacken für lange Strecken und anspruchsvolle Wetterbedingungen zum Einsatz.
- PU-Beschichtungen (Polyurethan): werden direkt auf das Obermaterial aufgetragen und bilden eine wasserabweisende Schicht. Sie halten Regen zuverlässig ab, sind jedoch meist weniger atmungsaktiv als Membranen. Dadurch eignen sie sich vor allem für kürzere Fahrten, den Alltag oder Pendelstrecken.
- Polyamid oder Nylon als Oberstoff: schützt die Membran vor Abrieb und mechanischer Belastung. Häufig kommen Polyamid oder Nylon zum Einsatz, da diese Materialien reißfest, langlebig und vergleichsweise leicht sind. Ein robustes Außenmaterial ist besonders beim Radfahren wichtig, da Rucksackträger, Bewegung und Fahrtwind das Material dauerhaft beanspruchen. Gleichzeitig beeinflusst es Gewicht, Packmaß und die Lebensdauer der Fahrrad-Regenjacke.
Die Begriffe 2,5-Lagen oder 3-Lagen beschreiben nicht die Membran selbst, sondern den Aufbau der Jacke, also wie Außenstoff, Membran und Innenseite miteinander kombiniert sind:
- 2,5-Lagen-Konstruktionen: Diese Konstruktion besteht aus einem Außenmaterial, einer Membran oder Beschichtung und einer zusätzlichen Schutzschicht auf der Innenseite, meist als dünner Print. Diese halbe Lage schützt die Membran vor Abrieb durch Kleidung oder Haut. 2,5-Lagen-Jacken sind leicht, klein verstaubar und eignen sich gut für Touren, bei denen Gewicht und Packmaß entscheidend sind.
- 3-Lagen-Hardshell-Konstruktionen: Bei 3-Lagen-Jacken sind Außenstoff, Membran und ein vollwertiges Innenfutter fest miteinander verbunden. Diese Konstruktion ist besonders robust, langlebig und widerstandsfähig gegenüber mechanischer Belastung. Sie eignet sich für intensive Nutzung, wechselhaftes Wetter und regelmäßige Fahrten bei Regen.
Regenbekleidung fürs Fahrrad bei den Bergfreunden kaufen
Bei den Bergfreunden findest Du sorgfältig ausgewählte Fahrrad-Regenjacken für Herren und Damen. Unser Sortiment umfasst leichte Modelle für schnelle Trainingseinheiten, robuste Hardshells für anspruchsvolle Touren und kompakte Jacken für Pendelstrecken. Jede Regenjacke wurde nach funktionalen Kriterien ausgewählt, damit Du Dich auf Schutz, Komfort und Bewegungsfreiheit verlassen kannst. Entdecke jetzt die passende Regenjacke für Dein Bike und schwing Dich auch bei regnerischem Wetter in den Sattel.
FAQ
Welche Wassersäule brauche ich für eine Fahrrad-Regenjacke?
Für eine Fahrrad-Regenjacke empfiehlt sich eine Wassersäule von mindestens 10.000 mm. Das gilt besonders bei Fahrten mit Rucksack oder starkem Regen. Ab 1.300 mm gilt eine Jacke nach EU-Norm als wasserdicht. Zusätzlicher Druck durch Fahrtwind oder Träger macht jedoch höhere Wassersäulen sinnvoll. Für lange Touren oder bei starkem Regen sind 15.000 bis 20.000 mm empfehlenswert.
Sollte eine Fahrrad-Regenjacke eng anliegen?
Eine Fahrrad-Regenjacke sollte körpernah sitzen, aber gleichzeitig genügend Bewegungsfreiheit bieten. Eine zu enge Jacke kann die Atmungsaktivität reduzieren und den Komfort beeinträchtigen. Eine zu weite Jacke hingegen flattert im Wind und mindert die Aerodynamik.
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