Tests und Bewertungen

Bach - Hooded Raincover - Regenhülle im Test

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Das sagen Bergfreunde aus aller Welt dazu:

Ingrid
29.10.2023

50% finden die Bewertungen
von Ingrid hilfreich

Leider eine Missgeburt

Meine neue Rucksackregenhülle von BACH war leider ein totaler Fehlkauf. Sie sah bestechend aus: Oben ging sie in eine Kapuze über, und sie bedeckte auch noch die Schultern und verlief dann schräg nach unten, wo das Material durch ein Band unterhalb des Rucksacks zusammengehalten wurde. Ich hatte gedacht, das ist DIE Lösung, weil mir bei der alten Regenhülle bei starkem Gewitterregen immer der Rucksack hinten am Rücken und an den Seiten nass wurde.

Leider hatte ich diesmal nicht ausreichend Zeit, um die Regenhülle vor Antritt einer 12tägigen Wandertour im Varanger Nationalpark in Nordnorwegen bei Regen zu testen.

Problem Nr. 1: Sie passt nicht wirklich für meinen pummeligen, etwas breiten Rucksack, der keinen Aufbau hat. D.h. oben hängt jetzt dauernd so ein leeres Zeug weg, das eigentlich über den Rucksackaufbau drübergestülpt werden sollte. Aber gut, das ist nur ein Schönheitsfehler.

Problem Nr. 2: Eigentlich brauchte ich ja eine Spezialregenhülle, weil ich hinten am Rucksack mein Zelt außen aufgeschnallt habe. Und das macht ihn so breit, dass normale Regenhüllen dann nicht mehr über die Seiten des Rucksacks reichen, sodass dort alles nass wird. BACH ist, wie mir einmal ein Sportartikelverkäufer gesagt hat, die einzige Marke, die wirklich breite Hüllen auch für solche Rucksäcke anbietet.

Meine alte, einfachere Regenhülle von BACH, die leider nicht mehr dicht ist, hatte Klettbänder, mit denen man die Hülle auch in mittlerer Höhe des Rucksacks fixieren konnte. Diese hier hat so etwas nicht. Das hatte zur Folge, dass der Wind die Hülle an den Seitenflanken meines Rucksacks erst recht wieder teilweise wegwehte.

Und unten ist die Hülle so kurz, dass sie die Standfläche des Rucksacks nicht bedeckt, sodass diese nass wird. Genau dort, wo ich immer meinen Schlafsack eingepackt habe.

Problem Nr. 3: Die Kapuze passt nicht. Sie zieht meinen Kopf dauernd nach hinten, weil die Regenhülle im oberen Teil nicht richtig sitzt. Deshalb habe ich die Kapuze nicht aufgesetzt.

Problem Nr. 4: Die "Flügerl" über den Schultern funktionieren aber nur dann einigermaßen, wenn man die Kapuze auf hat und das Band, das die Kapuze vorne zusammenhält, eng zugeschnürt ist. Ich musste also das Kapuzenband vorne am Hals zusammenziehen und mit der kleinen Plastikklemme fixieren. Denn sonst hätte mir der Wind die Regenhülle einfach nach hinten weggeklappt. Das hatte aber zur Folge, dass mich das Band a) dauernd am Hals würgte und b) dass der Wind, wenn er von vorn oder von der Seite kam, die Seitenflügerl von den Schultern blies.

Auch beim Schultern des Rucksacks im Regen ist es sehr umständlich, wenn die Regenhülle oben nur durch die Kapuzenbänder fixiert werden kann. D.h. man muss die Bänder beim Schultern irgendwie festhalten und dann die Kapuze mühsam von hinten auf den Kopf bringen, oder wie in meinem Fall die Bänder dann vorne am Hals zusammenziehen.

Es mag sein, dass die Hülle besser passt, wenn man einen klassischen Rucksack mit Aufbau hat. Trotzdem glaube ich, dass die grundlegenden Probleme, die ich geschildert habe, auch dann auftreten.

  • Nachteile
    Zu wenig Einstellmöglichkeiten
    Unbequem zu tragen
  • Einsatzbereich
    Wandern
Rebekka
28.05.2018

66% finden die Bewertungen
von Rebekka hilfreich

nichr richtig durchdacht

Die Idee ist gut, die Umsetzung schlecht, zumindest ungeeignet für eine längere Tour mit großem Rucksack und wenn man auf Funktionalität angewiesen ist. Die Kapuze ist zu labberig und hat zu wenig Einstellmöglichkeiten. Der Stoff, der über die Schultern hängt, ist windanfällig und hat keinerlei Fixierpunkte die eine selbstgebastelte Lösung ermöglichen. Die verwendete Kordel ist nicht elastisch, was das Handling erschwert.

  • Nachteile
    Unbequem zu tragen
    Zu wenig Einstellmöglichkeiten
  • Einsatzbereich
    Wandern