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Was ist ein Mikroabenteuer?

Du hast dich gefragt, was man unter einem Mikroabenteuer versteht und hast den Begriff Mikroabenteuer vielleicht auch schon gehört und bist jetzt neugierig darauf, was ein Mikroabenteuer sein kann – und das auch noch im Winter? Denn du bist motiviert auf jeden Fall ein Abenteuer zu erleben?

Egal ob du allein unterwegs sein möchtest oder lieber deine Freunde oder Familie auf ein Abenteuer mitnehmen möchtest, hier bekommst du ein paar Ideen und Vorschläge. Lies einfach weiter und lass dich inspirieren.

Es gibt unterschiedliche Merkmale, die erfüllt werden sollten, wenn man von einem Mikroabenteuer spricht:

  1. Ein Mikroabenteuer sollte nicht allzu weit entfernt vom eigenen Zuhause stattfinden. Und oft kannst du dafür zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein.
  2. Es dauert nicht allzu lange, du kannst also in aller Regel in deinem eigenen Bett schlafen.
  3.  Zudem soll dich ein Mikroabenteuer aus dem Alltag rausholen und dich herausfordern, damit du deine Bequemlichkeit und deine Alltagsroutine hinter dir lassen kannst.
  4. Es erfordert keine langwierige Planung und Vorbereitung
  5. Und ganz wichtig: Es macht Spaß!

Ein großer Vorteil von Mikroabenteuern ist, dass sie spannend sein können, dich herausfordern und trotzdem überschaubar bleiben und nicht viel kosten. Sie bieten dir die Möglichkeit, deine Freizeit aktiver und abwechslungsreicher zu gestalten, Neues zu entdecken und zu erleben.

Gerade im Winter kann dich ein Mikroabenteuer auf andere Gedanken bringen. Und du verbringst kalte Tage nicht nur in einer Decke eingekuschelt auf dem Sofa oder sitzt zu lange vor dem Fernseher oder deinem Computer.

Zwei Kinder auf einem verschneiten Weg.
Für ein Mikroabenteuer ist Sommer wie Winter das Wichtigste die Motivation. Bei Kindern muss man die aber oft nicht lange suchen.

Was braucht man für ein Mikroabenteuer?

Vor allem zählt deine innere Einstellung zu der ganzen Sache. Du solltest offen für Neues sein und vor allem Lust auf ein Abenteuer haben. Denn für die meisten Mikroabenteuer brauchst du nicht viel.

Für ein Mikroabenteuer im Winter, bei dem es ab nach draußen geht, ist natürlich die richtige Kleidung wichtig. Merinounterwäsche, wasserdichte Schuhe oder gefütterte Stiefel, Mütze und Handschuhe halten dich beispielsweise trocken und warm.

Je nachdem, was du vorhast und wie kälteempfindlich du bist, solltest du die passenden Kleidungsstücke auswählen.

Wo kann man Mikroabenteuer erleben?

Im Prinzip kannst du überall in Deutschland oder anderswo ein Mikroabenteuer erleben. Aber überwiegend finden sie im Freien statt und sind daher meistens wetter- und jahreszeitenabhängig.

Eine gewisse Bereitschaft, sich bei jedem Wetter, egal ob kalt, warm, trocken, nass, sonnig, bewölkt, neblig oder windig, einem Abenteuer zu stellen, ist von Vorteil, denn so hast du viel mehr Möglichkeiten zur Auswahl. Die kalte Jahreszeit, vor allem den Schnee, das Eis und die kalte Luft wirst du mit deinen Outdoor-Abenteuern intensiver erleben und vielleicht steigert sich sogar deine Neugier auf die Natur und du lernst neue Sachen dazu.

Hast du mal keine Lust nach draußen zu gehen, kannst du Mikroabenteuer auch drinnen erleben. Ob zu Hause oder in einer Halle – den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Die im Folgenden vorgestellten Mikroabenteuer können dir dabei helfen, die kalte Jahreszeit mit ganz anderen Augen zu betrachten und neu zu erleben.

Outdoor Mikroabenteuer im Winter für Erwachsene und Kinder

Winterwanderung mit oder ohne Schneeschuhe

Eine kleine Wanderung oder einen ausgedehnten Spaziergang durch die Natur kannst du jederzeit einplanen. Du solltest dich dafür warm anziehen und schon geht es ab nach draußen. Verschneite Landschaften, ein blauer Himmel und angenehme Stille, die vor allem durch dichte Schneedecken zustande kommt, machen winterliche Wanderungen zu etwas ganz Besonderem. Und das ganz egal, ob du 30 Minuten oder mehrere Stunden unterwegs bist.

Während viele Wander/-innen den Tiefschnee meiden, um nicht mit kalten Füßen oder nassen Hosenbeinen konfrontiert zu werden, kannst du deine Wanderschuhe einfach gegen winterfeste Schneeschuhe tauschen. Mit ihnen ausgerüstet versinkst du nicht im Tiefschnee und kannst auch stark verschneite Gebiete durchwandern.

Auch für Kinder ist ein Schneeschuhwandertag ein außergewöhnliches Erlebnis. Gerade im Schwarzwald, im Harz oder in den Voralpen gibt es schöne Schneeschuhwanderwege für die ganze Familie. Ein paar Stunden oder einen halben Tag sollte man mindestens dafür einplanen. Auch ein kleiner Rucksack mit Verpflegung, Stöcke und eine warme Schneehose sollten dabei nicht fehlen. Eine Packliste hilft dir dabei alle wichtigen Dinge abzuhaken und nicht zu vergessen.

Wenn du mehr zum Thema Winterwandern wissen willst und Tourempfehlungen für Süddeutschland brauchst – in unserem Blogbeitrag übers Winterwandern findest du mehr.

Bergfreunde Lina und Pepsi beim Schneeschuhwandern.
Stöcke geben einem im Schnee und auf rutschigen Oberflächen zusätzlichen Halt. Schneeschuhe verhindern das Einsinken im Tiefschnee.

Nachtwanderung und Sterne beobachten

Die letzten Sonnenstrahlen verschwinden hinter dem Horizont. Jetzt dauert es nur noch wenige Minuten, bis alles in der Dunkelheit versinkt. Während im Allgemeinen viel über die kurzen Tage im Jahr gejammert wird, hat diese Zeit aber auch gewisse Vorteile.

Wer nämlich gerne mal durch die Nacht wandert und Sterne guckt, muss nun nicht mehr lange wach bleiben, sondern kann schon am frühen Abend losziehen. Um die bestmögliche Sicht auf den Sternenhimmel zu garantieren, begibst du dich am besten auf die Suche nach einem Ort, der möglichst weit von Lichtquellen entfernt ist.

Falls du dich als Hobby-Astronom/-in versuchen willst, kannst du dir auch die App Night Sky oder Star Walk 2 herunterladen, die dir anzeigt, welche Sterne du gerade sehen kannst.

Der Sternhimmel mit verschneiten Nadelbäumen.
In dunklen Winternächten kann man, abseits der Städte, wunderbar Sterne beobachten.

Alpaka-Wanderung machen

Wie wäre es mit einer Wanderung, auf der Alpakas dich begleiten? Die kuscheligen und zotteligen Tiere drehen gerne eine Runde mit dir und deinen Freunden. Solche Alpaka-Wanderungen werden inzwischen fast in jeder Region angeboten. Nach Absprache bzw. Buchung trifft man sich bei den Züchtern vor Ort.

Dort erfährt man, wie man sich in Begleitung mit den Tieren verhalten muss. Sie werden gehalftert und man darf ein Alpaka neben sich herführen. Auf so einem Mikroabenteuer verfliegt die Zeit wie im Flug!

Ein Alpaka auf einem Hof.
Spazieren? Langweilig! Spazieren mit so einem goldigen Flauschball? Ein echtes Mikroabenteuer!

Laufrunde durch das Gelände

Egal ob schon Schnee liegt oder nicht – eine Laufrunde ist immer drin. Du bist bisher hauptsächlich auf Asphalt gelaufen und möchtest mal was Neues ausprobieren oder du hast schon Erfahrung beim Trailrunning gesammelt und möchtest auch im Winter auf deinen Laufsport nicht verzichten, dann solltest du auf jeden Fall ein paar wichtige Dinge beachten.

Da es im Winter früher dunkel wird, ist beim Laufen vor allem eine Stirnlampe sehr hilfreich. Verlass dich lieber nicht auf die Taschenlampe deines Handys, denn bei Kälte gehen die Akkus schnell leer. Über den Kopf geht am meisten Wärme verloren, deshalb solltest du entweder eine Mütze oder zumindest ein Stirnband beim Laufen aufsetzen. So bleiben deine Ohren am besten vor Wind und Kälte geschützt.

Bei der Laufbekleidung empfiehlt sich nach dem Zwiebelprinzip Baselayer, Midlayer und Hardshell. So kommst du warm und gut geschützt ans Ziel. Wenn du auf deiner Route auch kurze Kletterpassagen hast oder viel Schnee liegt, solltest du auch Handschuhe mitnehmen.

Gutes Schuhwerk ist das A und O. Für eisige Trails solltest du jedenfalls auf Spikes setzen. Die gibt es auch als montierbares Extra. Du ziehst sie einfach über den Schuh und schon bist du für die einfacheren Trails optimal gerüstet. Auch Schneeschuhe sind auf besonders schneelastigen Trails äußerst praktisch.

Wenn du extra Stabilität willst, dann besorg dir am besten ein Paar Laufstöcke. Auch wasserdichte Socken und sogenannte Knöchelgamaschen können nützlich sein.

Die Navigation im Winter kann bei schlechter Sicht und kaum erkennbaren Wegemarkierungen besonders schwierig werden. Dein Umgang mit Landkarte und Kompass sind dann schnell lebensnotwendig. Auch ein GPS-Tracker kann nicht schaden.

Auf jeden Fall solltest du dir eine Strecke aussuchen, die du dir zutraust und die du gut bewältigen kannst. Denn dein Mikroabenteuer soll ja auch noch Spaß machen!

Läuferin und Läufer im Schnee
Ein Geländelauf im Schnee ist eine rutschige Herausforderung. Spikes oder Grödel sind da eine gute Anschaffung.

Geocaching: Auf Schatzsuche gehen

Du möchtest auch in der kalten Jahreszeit auf Geocaching-Tour gehen? Das ist kein Problem. Die Chancen stehen gut, dass du im Winter deine Fundzahl steigern kannst. Ein paar Tipps solltest du aber beim Cachen im Schnee beachten.

Sag auf jeden Fall jemandem Bescheid, wie lange du ungefähr unterwegs sein wirst. Ist das Gelände schwierig, dann nimm lieber jemanden mit. Auch beim Cachen gilt bei der Auswahl der Kleidung das Prinzip der Zwiebelmethode. Die innerste Schicht sollte Feuchtigkeit vom Körper ableiten, als Nächstes kommt eine Isolationsschicht, um Dich warm zu halten und die Oberjacke sollte dich gegen Wind und Nässe schützen.

Wasserfeste Stiefel und Handschuhe sind ebenfalls zu empfehlen, da du möglicherweise Schnee wegbuddeln musst, um an den Cache zu kommen. Vielleicht brauchst du im Tiefschnee auch Schneeschuhe. Für unterwegs solltest du auch einen zusätzlichen Akku oder eine Powerbank dabeihaben.

Zum Schreiben ist bei kaltem Wetter ein Bleistift am besten geeignet, um sich Notizen zu machen und dich am Ziel angekommen ins Logbuch eintragen zu können. Außerdem kann eine kleine Schaufel nützlich sein. Auf geht’s!

Skifahren, Langlauf, Biathlon oder Snowboarden ausprobieren

Du bist noch gar nicht oder nur wenig mit unterschiedlichen Wintersportarten vertraut? Dann wird es Zeit das zu ändern. Es gibt viele Varianten, die es sich lohnt, auszuprobieren. Ski und weitere Ausrüstung kannst du in der Regel vor Ort für einen oder mehrere Tage ausleihen.

Bergfreund Jörn beim Langlauf.
Wer zum ersten Mal Langlauf ausprobiert merkt schnell, dass es deutlich anstrengender ist als es aussieht.

Schlittschuhlaufen gehen

Schlittschuhlaufen macht nicht nur in der Eishalle Spaß, sondern kann auch auf überschwemmten Wiesen oder durchgefrorenen Seen eine abwechslungsreiche Option sein. Fließgewässer und Seen mit größeren Zu- und Abläufen sollte man aber meiden und generell Eisflächen nur dann betreten, wenn sie dafür freigegeben sind.

Ein Bruch durchs Eis, hinein ins kalte Wasser macht nicht nur keinen Spaß sondern das Mikroabenteuer auch schnell lebensgefährlich.

Rodeln und Schlittenfahren

Du kannst deine Skiausrüstung auch gegen einen klassischen Schlitten, eine alte Plastiktüte, einen großen Gummireifen oder ein zweckentfremdetes Backblech tauschen, um die verschneiten Hänge, Hügel oder Berge hinunterzurasen. Bei der Wahl deines Schneegefährtes kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Und dann heißt es: Abfahrt!

Bist du mit Schlitten oder Bob unterwegs, dann bau doch eine Schanze aus Schnee! Sie sollte so gebaut sein, dass sie einiges an Gewicht aushält. Dafür drückst du den Schnee extrafest zusammen. Hilfreich ist eine leichte Führung auf der Oberseite, damit du nicht entgleist, wenn es rasant abwärts und über die Sprungschanze geht. Da kommt auch bei den Kids gute Laune auf!

Bergfreundinnen Lisa und Lina beim Schlittenfahren.
Eine Schlittenfahrt katapultiert einen direkt zurück in die schönen Wintertage seiner Kindheit.

Kutschfahrt durch die Winterlandschaft

Mit Kindern kann eine Kutschfahrt im Winter zu einem überraschend abwechslungsreichen und spannendem Wintererlebnis werden. Du erlebst unberührte Winterlandschaften, in denen der Schnee magisch glitzert, während die Pferde den Schlitten durch den Schnee sausen lassen. In warme Decken eingehüllt kann man es sich gemütlich machen. Oft wird zwischendurch eine Pause eingelegt, in der die Kinder und bestimmt auch du die Pferde streicheln dürfen.

Schneeballschlacht machen

Eine Schneeballschlacht hast du bestimmt schon mal gemacht und dich vermutlich dabei an vergangene Tage aus deiner Kindheit erinnert. Aber hier sind nicht nur ein paar geworfene Bälle gemeint, die einen ungeahnt ins Gesicht treffen, sondern wir reden hier von einem echten Mikroabenteuer, einer Schlacht mit zwei Teams, die gegeneinander antreten.

Zur Vorbereitung werden Verteidigungsmauern, Gräben und Gänge aus Schnee gebaut. Dabei könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Gibt es nicht genug Schnee, dann könnt ihr beispielsweise Gartentische oder ähnliche Dinge nutzen, um eine Verteidigung zu errichten.

Ist alles fertig gebaut, werden Schneebälle als Vorrat gemacht. Sie sollten natürlich nicht zu fest gemacht sein, damit es keine Verletzungen geben kann, sollte jemand am Kopf getroffen werden. Ihr könnt beispielsweise alle Treffer zählen, die in einer bestimmten Zeit gemacht werden. Ihr entscheidet selbst über die Regeln. A l’attaque!

Iglu bauen

Um ein Iglu bauen zu können, brauchst du viel Schnee. Falls du in der Nähe der Alpen, des Schwarzwaldes, der Schwäbischen Alb, des Bayrischen Waldes oder des Rothaargebirges lebst, hast du beste Chancen dieses Mikroabenteuer in die Tat umsetzen zu können.

Außer sehr viel Schnee brauchst du dafür Schaufel und Säge. Jetzt kann es losgehen. Als erstes solltest du so viel Schnee wie möglich zusammentragen und ihn dann sehr fest stampfen. Dann kannst du Blöcke aus dem verfestigten Schnee sägen. Du ordnest die Blöcke kreisrund an. Die zweite Reihe an Blöcken stapelst du minimal nach innen versetzt auf die erste Reihe.

Das geht dann mit jeder Reihe so weiter bis nur noch ein kleines Loch oben übrig ist. Das Loch lässt sich mit zwei aneinander gelehnten Blöcken verschließen. Alle Ritzen und Löcher kannst du dann mit Schnee abdichten. Jetzt muss noch der Eingang gegraben werden und fertig ist dein Iglu!

Iglus im Schnee
Ein Iglu zu bauen ist in der Regel ein ganz- bis mehrtägiges Mikroabenteuer.

Schneebar bauen

Für eine Geburtstagsfeier oder Après-Ski Party ist sie genau der richtige Hingucker: Deine selbstgebaute Schneebar!

Natürlich geht es schneller, wenn dir deine Freunde oder deine Familie dabei helfen. Sie muss nicht lange halten, dafür sollte sie aber stabil genug sein, um Gläser und Flaschen darauf abstellen zu können.

Schaufel und Kübel helfen dir beim Bauen. Zuerst musst du viel Schnee zusammentragen. Dann füllst du Schnee in den Kübel und presst ihn fest. Ist der Schnee zu locker, dann kannst du ihn mit etwas Wasser vermengen und stehen lassen, bis er hart ist. So fertigst du mehrere Schneeblöcke, die du leicht versetzt aufeinanderstapelst.

Lücken und Ritze werden mit Schnee gestopft. Zum Schluss wird noch etwas Wasser auf die Bar gegossen, damit sie nach dem Durchfrieren fest und stabil ist. Die Party kann losgehen! Cheers!

Schneemann bauen und Schneeengel machen

Schneemänner bauen macht immer Spaß! Und du kannst dafür einfach raus in den Garten, auf den Spielplatz oder in den nächstgelegenen Park. Bist du mit deinen Freunden unterwegs könnt ihr auch einen kleinen Wettbewerb machen. Wer baut den schönsten Schneemann? Macht Fotos als schöne Erinnerung an einen kreativen und entspannten Tag im Schnee!

Kannst du dich noch daran erinnern, wie du es als Kind nicht erwarten konntest, deinen ersten Schneeengel im Winter zu machen! Oder hast du noch nie einen gemacht? Dann wird es höchste Zeit!

Glühwein- oder Kinderpunschspaziergang machen

Wie wäre es denn mal mit einem gemütlichen Spaziergang mit Freunden durch die schöne, kalte Winterlandschaft mit einem wohltuenden warmen Getränk im Isolierbecher in der Hand. Nimm einfach mit auf was du Lust hast – Glühwein, Kinderpunsch oder Tee. Bei diesem Ausflug könnt ihr den Alltag hinter euch lassen und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen!

Bergfreundin Lina beim Spazieren mit Punsch.
So ein Glühwein, Punsch oder Tee wärmt beim Spazieren im Schnee nochmal extra von innen.

Eine Nacht im Schnee verbringen

Underquilt von Eno Blaze
Eine Nacht im Schnee ist sehr kalt. So ein isolierendes Underquilt ist da eine große Hilfe.

Du suchst eine echte Herausforderung? Ein Mikroabenteuer, das für viele erst gar nicht in Frage kommt? Dann könnte eine Übernachtung im Schnee genau das Richtige für dich sein. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Körpertemperatur erhalten bleibt und du dich richtig warm einpackst und gut isolierst!

Du brauchst dafür auf jeden Fall ein wasserfestes Zelt, das speziell für das Zelten im Winter geeignet ist. Denn der Schnee soll auf jeden Fall draußen bleiben und nicht ins Zelt gelangen. Der Untergrund sollte vor dem Aufbauen eben sein. Falls nötig, trampelst du den Schnee einfach flach. Eine dicke Isomatte, ein warmer Schlafsack und geeignete Funktionskleidung gehören zur Ausrüstung dazu. Du brauchst außerdem ausreichend Getränke (auch warme) und Essen.

Für Hartgesottene und erfahrene Outdoorler käme auch eine Nacht unter freiem Himmel in der Hängematte in Frage. Auch hier ist ein sehr warmer Schlafsack und ein isolierender Underquilt unerlässlich. In sehr kalten Nächten empfiehlt sich außerdem ein Biwaksack, der den Wind abhält. Mit einem Seiden- oder Baumwoll-Inlay für Schlafsäcke kannst du noch ein paar Grad rausholen.

Selbst Pistenraupe fahren oder als Beifahrer dabei sein

In einigen Skigebieten ist es möglich entweder selbst oder als Beifahrer mit einer Pistenraupe zu fahren. Ein außergewöhnliches Erlebnis ist es natürlich, wenn die Pistenraupe selbst gesteuert werden darf.

Zudem ist es auch für die Pistenbully Fahrer/-innen eine willkommene Abwechslung, da die alltägliche Fahrt nicht einsam und eintönig von statten geht. Bei vielen Pisten lohnt es sich, wenn man direkt beim Betreiber nachfragt, ob man mitfahren oder selbst fahren darf.

Pistenraupe nachts beim präparieren.
Jeder Skifahrer wäre schonmal gerne in einer Pistenraupe mitgefahren. Diesem Mikroabenteuer steht oft nur ein Anruf im Weg.

Silvester auf einem Berggipfel verbringen

Wie wäre es mit einer Outdoor-Silvesterparty der besonderen Art? Bei der du eine Gipfelwanderung mit einem überwältigenden Ausblick verbinden kannst? Am Ziel angekommen, erwartet dich hoch oben ein toller Ausblick auf das Tal. Abseits von Lärm und Trubel atmest du die kalte Bergluft ein und beobachtest aus weiter Ferne das Lichtspektakel unter dir, das um Mitternacht beginnt. Einfach magisch!

Steinmännchen bauen

Solange noch kein Schnee liegt, kannst du dich an ein Fluss- oder Seeufer begeben, um deine Zeit mit etwas Kreativem zu füllen. Du findest bestimmt ruhige Orte, an denen du dich alleine oder mit deinen Kindern aufhalten kannst, um beispielsweise Steinmännchen aus Fluss- und Kieselsteinen zu bauen.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es müssen ja nicht nur Steinmännchen gebaut werden. Bewundert eure fertigen Werke und schießt ein paar Fotos als bleibende Erinnerung an einen schönen, kreativen Tag am Fluss oder See.

Steinmännchen in einem Wald
Liegt noch kein Schnee kann man statt Schnee- auch Steinmännchen bauen.

Futterglocken für Vögel basteln

Wenn es draußen kalt wird, futtern nicht nur wir uns gerne mal eine kleine Schutzschicht an, auch der Großteil der Tierwelt ist durchgängig damit beschäftigt, für ausreichend Nahrung und Energie zu sorgen. Weil die kahlen Bäume und Büsche, die Wiesen und der Waldboden nicht mehr viel hergeben, suchen Vögel auch in Gärten nach Futterquellen.

Selbstgemachte Meisenknödeln und Futterglocken sind in diesem Fall ideal. Dazu lässt du einfach 500 Gramm Pflanzenfett schmelzen, gibst einen Teelöffel Pflanzenöl hinzu und mischst 500 Gramm Samen und Körner unter. Dann kannst du die Masse zu runden Bällchen formen oder Gefäße damit befüllen.

Entweder Faden oder Stock einarbeiten, damit man die Futterglocke oder den Knödel später aufhängen kann (ausführliche Beschreibung gibt es auf der Homepage von NABU). Schnell und einfach gemacht, können die kleinen Vögelchen die Leckerbissen genießen!

Ein Vogel an einer Futterstation.
Vögel werden durch Katzen und Umweltfaktoren bei uns geradezu ausgerottet. Ihnen im Gegenzug durch den Winter zu helfen ist nur fair.

Zutaten auf einen Blick:

  • 500 g Pflanzenfett
  • 1 TL Pflanzenöl
  • 500 g Samen und Körner

Selbst Mistelzweige sammeln

Nur im Winter werden die Mistelzweige in den kahlen Baumkronen wieder sichtbar. Obwohl es sich um ein halbparasitäres Gewächs handelt, symbolisiert es dem Brauch nach romantische Vorstellungen und Wünsche. Der Mistelzweig ist wohl der beliebteste Strauch im Winter.

In den Wintermonaten kannst du ihn selbst in der Natur suchen. Sammele ein paar der Zweige, binde sie zusammen und hänge sie dir über die Türschwelle. Zu diesem Gewächs gibt es einen besonderen Weihnachtsbrauch: Man sagt, dass es Paaren Glück bringt, sich unter diesen Zweigen zu küssen. Ist das nicht romantisch?

Entgegen landläufiger Meinung stehen Misteln nicht unter Naturschutz. Allerdings ist das gewerbsmäßige Sammeln verboten. Einen Zweig für zuhause darfst du dir aber abschneiden.

Waffeln am Feuer backen

Auf dem Weihnachtsmarkt oder zu Hause beim Sonntagsfrühstück sind Waffeln als süße Leckerei sehr beliebt. Wie wäre es mit einer etwas mehr abenteuerlichen Variante des Waffelbackens im Winter am offenen Feuer? Denn mit einem gusseisernen und feuerfesten Waffeleisen, kannst du deine Waffeln direkt am knisternden Lagerfeuer zubereiten. Dann noch den Glühwein, Tee oder Kinderpunsch im Topf über dem Feuer wärmen und fertig ist der süße Schmaus.

Naturmaterialien sammeln und Sachen basteln

Gerade in der Adventszeit kann es Spaß machen, zum Basteln von Weihnachtsdekoration und Adventskränzen selbst raus in die Natur zu gehen und im Wald nach geeignetem Material zu suchen. Dort gibt es heruntergefallene Zapfen und Äste, die du für deine Bastelideen verwenden kannst. Zapfen kannst du beispielsweise gold- oder silberfarben bemalen und einzelne Äste lassen sich zu Kränzen oder Sträußen arrangieren. So bringst du Natur und Weihnachtsstimmung in dein Zuhause!

Tierspuren entdecken und Tiere beobachten

Vor allem im frischen Neuschnee verbergen sich lauter geheimnisvolle Rätsel. Aber du musst genau hinschauen! Wenn du aufmerksam die Schneedecke betrachtest, kannst du viele Spuren, die Fuchs, Hirsch, Hase und Reh hinterlassen haben, entdecken. Besonders auf diese Art und Weise wird für Kinder ein Spaziergang durch die Natur zur spannenden Entdeckertour und ein echtes Mikroabenteuer!

Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge beobachten

Auch wenn du früh aufstehen musst, es ist doch immer wieder ein Erlebnis, wenn die Sonne morgens langsam am Horizont aufsteigt und ihre Strahlen auf die Erde wirft. Alles schläft größtenteils noch und es sind nur Wenige unterwegs. Du musst einfach deinen Wecker rechtzeitig stellen, damit du etwas früher vor Ort sein kannst, um das Naturschauspiel genießen zu können.

Nimm eine Isolierkanne mit Kaffee oder Tee und ein kleines Frühstück mit, um dich warm zu halten. Bist du kein früher Vogel und kannst morgens einfach nicht so bald aufstehen, kannst du stattdessen den Sonnenuntergang bewundern. Such dir dafür eine Stelle in der Nähe deines Heimatortes aus, von der du ungestört einen guten Blick auf den Horizont hast. Genieße den Augenblick!

Gerade zur Zeit der Wintersonnwende am 21.12. musst du dafür aber nicht besonders früh aufstehen. Je nachdem, wo du bist geht die Sonne nämlich zwischen 7.53 (Berchtesgaden) und 8.50 Uhr (List auf Sylt) auf.

Sonnenaufgang bei Schnee
Schnee verleiht einem Sonnenaufgang immer nochmal ein magisches Extra.

Indoor Mikroabenteuer im Winter für Erwachsene und Kinder

Indoor-Spielplatz besuchen, Trampolin springen, Hindernissparcour testen oder Wasserfunpark besuchen

Da werden sich vor allem die Kids freuen. Ein Ausflug zum Indoorspielplatz ist immer ein besonderes Highlight. Auch die Erwachsenen müssen dabei nicht zu kurz kommen und können beispielsweise auf einem großen Trampolin hüpfen oder einer Rutsche abwärts rutschen.

Einfach mal wieder Kind sein, das ist toll! Oder du wirst zum Ninja Warrior und versucht dich an einem Hindernissparcour. Wie weit kommst du? Ob du den Parcour bezwingen kannst? Gehst du lieber Plantschen und Herumtoben, dann könnte auch ein Wasserfunpark genau das Richtige für dich sein.

Für echte Wasserfans ist das ein willkommenes Mikroabenteuer an trüben Wintertagen, um einfach abzuschalten und Spaß zu haben! Rein ins Vergnügen!

Zum Ski- und Snowboardfahren in die Indoor-Skihalle gehen

Du möchtest dich nicht der Willkür eines Wetterumschwungs in den Bergen aussetzen und bei gleichbleibenden Temperaturen das Skifahren genießen oder du wohnst im Flachland und somit weit weg vom Gebirge, möchtest aber trotzdem Skifahren gehen?

Dann wäre eine Indoor-Skihalle genau die richtige Option für dich, um deine sportlichen Fähigkeiten zu testen oder zu verbessern. Also los zum nächsten Indoor-Mikroabenteuer!

Ausflug in die Kletter- oder Boulderhalle

Du bist kein Profikletterer, aber du würdest gerne mal testen, ob Klettern oder Bouldern etwas für dich ist? Dann mach doch für ein paar Stunden einen Ausflug zur nächstgelegenen Kletterhalle und teste dich. Mehr Spaß macht es, wenn du Freunde mitnimmst, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen und sich auch selbst mal ausprobieren können, oder die schon etwas erfahrener sind und dir Tipps rund ums Klettern geben können.

Bergfreund bei einem Mikroabenteuer in einer Kletterhalle
Kletterhallen bieten viele Möglichkeiten Neues zu erleben.

Mit vielen Ideen im Gepäck, kannst du dich in deine ausgewählten Mikroabenteuer stürzen! Und denk dran: Für die Mikroabenteuer im Freien gibt es mit der richtigen Ausrüstung und Kleidung kein schlechtes Wetter!

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Bergfreundin Sabrina

Bergfreundin Sabrina

Schon als Kind haben mich die Berge beim Wandern fasziniert. In den Bergen fühle ich mich naturverbunden, bin jedes Mal von der Tier- und Pflanzenwelt und den Gesteinsformationen begeistert und kann einfach den Alltag hinter mit lassen.

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