{"id":89169,"date":"2023-06-27T09:00:00","date_gmt":"2023-06-27T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/?p=89169"},"modified":"2025-12-15T15:03:07","modified_gmt":"2025-12-15T14:03:07","slug":"durmitor-gipfel-grate-tiefe-schluchten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/durmitor-gipfel-grate-tiefe-schluchten\/","title":{"rendered":"Durmitor: Gipfel, Grate, tiefe Schluchten"},"content":{"rendered":"\n<p><em>&#8222;Unter den Berggiganten der s\u00fcdslawischen L\u00e4nder ist Durmitor der m\u00e4chtigste und zauberhafteste.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kurt Hassert, deutscher Geograf und Entdecker (1868 &#8211; 1947)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-gebirge-und-landschaft-im-portrait\">Gebirge und Landschaft im Portrait<\/h2>\n\n\n\n<p>Das kleine Durmitor-Hochgebirge ragt wie eine Insel aus dem umgebenden Hochplateau des nordwestlichen Montenegros hervor. Das etwa 1.500 m hoch gelegene Plateau ist wiederum von einem System aus bis zu 1.300 Meter tiefen Schluchten durchzogen. Die aus dieser Kombination von Gebirge, Plateau und Schluchten geformte Landschaft ist von herausragender Sch\u00f6nheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Durmitor-Massiv ist nur etwa 12 Kilometer lang und 10 Kilometer breit. Es geh\u00f6rt zu den Dinariden, auch Dinarische Alpen genannt. Der h\u00f6chste Gipfel h\u00f6rt auf den Namen Bobotov Kuk und misst 2.523 Meter. Er ist damit auch der h\u00f6chste vollst\u00e4ndig auf montenegrinischem Staatsgebiet liegende Gipfel. Weitere 48 Gipfel des Durmitor ragen \u00fcber 2.000 m in die H\u00f6he. In den Karen und Senken dazwischen breiten sich etwa 18 Gletscherseen (hier auch Bergaugen genannt) aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob der klangvolle Name vom italienischen <em>dormire<\/em> (schlafen) oder vom keltischen <em>dru-mi-tor<\/em> (Wasser aus dem Berg) stammt, ist laut der Tourismusorganisation von Montenegro bis heute ungekl\u00e4rt. F\u00fcr die keltische Variante spricht, dass Durmitor tats\u00e4chlich reich an Wasser in Form von Fl\u00fcssen und Seen ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tiefe-schluchten-und-ursprunglichkeit\">Tiefe Schluchten und Urspr\u00fcnglichkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Landschaft h\u00e4lt wie gesagt, was der Name verspricht. Die Berge allein bieten zwar keine Superlative, doch ihre Lage in Hochplateaus und zwischen tiefen Schluchten macht sie zu einer Attraktion, die tats\u00e4chlich 1000 und mehr Kilometer Anfahrt wert ist. Zumal diese Gegend \u2013 wie so viele in Montenegro und auf dem Balkan (noch?) \u2013 von einer ganz anderen Urspr\u00fcnglichkeit und Unber\u00fchrtheit ist, als wir es von L\u00e4ndern wie Deutschland, \u00d6sterreich und Schweiz kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am s\u00fcd\u00f6stlichen Fu\u00df des Durmitor-Gebirgsstocks befindet sich das kleine St\u00e4dtchen \u017dabljak, das den touristischen Dreh- und Angelpunkt bildet. N\u00f6rdlich und \u00f6stlich von \u017dabljak befindet sich in etwa 6 Kilometern Entfernung die gewaltige Tara-Schlucht. Der Bergstock und die sich weit nach S\u00fcden ziehende Schlucht formen zusammen den Durmitor-Nationalpark, der 1952 gegr\u00fcndet wurde und seit 1980 auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes steht. Er umfasst neben dem Gebirgsmassiv auch die gewaltige Tara Schlucht. Diese wiederum ist nur ein Teil eines komplexen Systems aus weiteren, teils sehr gro\u00dfen und tiefen Canyons wie dem Piva im Westen und Norden oder den Komarnica im S\u00fcden des Durmitor.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Sedlena_Greda_zugeschnitten.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Sedlena_Greda_zugeschnitten.jpg\" alt=\"Der Doppelgipfel Sedlena Greda ist sehr markant.\" class=\"wp-image-89230\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Sedlena_Greda_zugeschnitten.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Sedlena_Greda_zugeschnitten-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Sedlena_Greda_zugeschnitten-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Doppelgipfel Sedlena Greda ist sehr markant.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-besonderheiten-des-durmitor\">Besonderheiten des Durmitor<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben der &#8222;balkanischen Wildheit&#8220; des Durmitor w\u00e4re noch die enorme Vielfalt auf kleinem Raum hervorzuheben. Der Kontrast zwischen der steppenhaften Westseite und der bewaldeten Ostseite ist auf den ersten Blick augenf\u00e4llig. Die Szenerien und Eindr\u00fccke wechseln selbst bei einer Tour zu Fu\u00df sehr schnell. So werden sanfte gr\u00fcne T\u00e4ler von riesigen, gestreiften oder gefalteten Felsformationen abgeriegelt, hinter denen j\u00e4he Abbr\u00fcche und tiefe Mulden auftauchen, die voller Felsbrocken oder von schroffen Felst\u00fcrmen eingerahmt sind. Kaum sind diese Eindr\u00fccke verarbeitet, findet man sich in unglaublich prallen und belebten Bergwiesen wieder. Diese schnelle Folge von Eindr\u00fccken zieht bisweilen auch Besucher in ihren Bann, die mit dem Wandern normalerweise nichts anfangen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-landschaftliche-und-touristische-highlights\">Landschaftliche und touristische Highlights<\/h2>\n\n\n\n<p>Durmitor bietet zu jeder Jahreszeit viele Highlights und Anziehungspunkte. Die Hauptsaison ist nicht etwa der Sommer, wenn das internationale Publikum durch die Landschaft streift, sondern der Winter, wenn die Montenegriner hier Skifahren und Skitouren gehen. Die folgende Auswahl an Highlights ist vor allem f\u00fcr Wanderer interessant:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Berge und Gipfel<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Sedlena Greda<\/strong> (2.227 m) der &#8222;Sattel der G\u00f6tter&#8220; ist ein frei stehender und weithin auffallender Doppelgipfel im S\u00fcden, direkt an der Ringstra\u00dfe gelegen und relativ leicht erreichbar. Er bietet einen wahrlich beeindruckenden Rundumblick \u00fcber das &#8222;Meer aus Gras&#8220; rund um das Dobri Do Tal. Durchreisende erfreuen sich am &#8222;Sedlo Frame&#8220;, einen Bilderrahmen, der den Sedlena Greda vom Sedlo Pass (1907 m) aus perfekt einrahmt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die <strong>Zupci<\/strong>-T\u00fcrmen (2.309 m) liest man gelegentlich platte Vergleiche wie &#8222;die Drei Zinnen des Durmitor&#8220;. Doch das wird weder den Zupci T\u00fcrmen noch den Drei Zinnen gerecht \u2013 beide haben einen ganz eigenen, grundverschiedenen Charakter.<\/p>\n\n\n\n<p>Den n\u00e4chsten platten Vergleich bietet der <strong>Bezimeni Vrh<\/strong> (2.487 m), der &#8222;Namenlose Gipfel&#8220;. Er wird n\u00e4mlich bisweilen als &#8222;Matterhorn&#8220; des Durmitor bezeichnet. Nun, die Gemeinsamkeit w\u00e4re, das beide einen tollen Anblick bieten. Der Unterschied ist, dass der Bezimeni ein-zwei Nummern kleiner ist.<\/p>\n\n\n\n<p>An der s\u00fcd\u00f6stlich nur zwei Kilometer entfernt gelegenen Bergspitze <strong>\u0160areni pasovi \u0160tit<\/strong> (2.248 m) formte die Geologie ein Wellenmeer aus Stein, das im Licht des sp\u00e4ten Nachmittags zu einem abstrakten Landschaftsgem\u00e4lde von hypnotischer Kraft wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bekannteste geologische Kuriosit\u00e4t des Durmitor ist die wiederum nur zwei Kilometer entfernte Pyramide des <strong>Pruta\u0161<\/strong> (2.401 m), dessen vertikale Felsrippen wie Orgelpfeifen aus dem \u00f6stlichen Hochplateau herausragen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tara-schlucht\">Tara-Schlucht<\/h3>\n\n\n\n<p>Die <strong>Tara-Schlucht<\/strong> fehlt in keiner Durmitor-Highlight-Sammlung. Die sie \u00fcberquerende Seilrutsche (Zipline) neben der \u0110ur\u0111evica-Stra\u00dfenbr\u00fccke ist eine Top-Touristenattraktion, befindet sich allerdings nicht im tiefsten Bereichen der Schlucht. Im Durchschnitt ist sie auf dieser H\u00f6he etwa 600-800 Meter tief, w\u00e4hrend ihre tiefste Stelle, flussaufw\u00e4rts am Berg Pogledina gelegen, tats\u00e4chlich beeindruckende 1300 Meter erreicht. Die \u00f6fter zu lesende Zuschreibung &#8222;tiefste Schlucht Europas&#8220; oder gar &#8222;eine der tiefsten der Welt&#8220; ist dennoch mit Vorsicht zu genie\u00dfen, denn es beanspruchen so einige weitere Schluchten einen \u00e4hnlichen Nimbus. Je nachdem wie man misst, k\u00f6nnte man der Caresschlucht in Spanien oder der Vikos-Schlucht in Griechenland \u00e4hnliche Tiefen zuschreiben. Wirklich verdient hat den Superlativ-Status vermutlich nur die &#8222;Tigersprungschlucht&#8220; in China, die von extrem steilen, 5.500 Meter hohen Fels- und Eisgipfeln sagenhafte 3700 Meter in die Tiefe bricht.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Tara_Schlucht_zugeschnitten.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Tara_Schlucht_zugeschnitten.jpg\" alt=\"Die Tara-Schlucht geh\u00f6rt zu den Highlights im Durmitor.\" class=\"wp-image-89224\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Tara_Schlucht_zugeschnitten.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Tara_Schlucht_zugeschnitten-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Tara_Schlucht_zugeschnitten-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Tara-Schlucht geh\u00f6rt zu den Highlights im Durmitor.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bergseen<\/h3>\n\n\n\n<p>Keine Zweifel bestehen an der Sch\u00f6nheit der mindestens 18 <strong>Bergseen<\/strong> im Durmitor. Der gro\u00dfe und der kleine <strong>Skrcko Jezero<\/strong> gelten vielen Gebietskennern als die sch\u00f6nsten dieser &#8222;Bergaugen&#8220;. Sie befinden sich in einem romantischen Hochtal, das in einen steilen Bergkessel \u00fcbergeht und von den h\u00f6chsten Durmitor-Gipfeln \u00fcberragt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder ist vielleicht doch der <strong>Crno Jezero<\/strong> (Schwarzer See) nahe \u017dabljak der Sch\u00f6nste? Nun, er ist auf jeden Fall der bekannteste Durmitor-See und mittlerweile auch in der gro\u00dfen weiten Welt von Instagram ein popul\u00e4res Motiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Vra\u017eje jezero<\/strong> (Teufelssee), etwas abseits des Parks 8 km s\u00fcdlich von \u017dabljak gelegen, wartet je nach Witterung mit smaragdfarbenem Wasser auf und wird von einer endlos weiten Landschaft mit Durmitor-Hintergrund eingerahmt. An diesem und weiteren Seen s\u00fcdlich von \u017dabljak st\u00f6\u00dft man auf geheimnisvolle mittelalterliche Grabsteine, die sogenannten <strong>Ste\u0107aks<\/strong>. Diese Steine finden sich neben weiteren arch\u00e4ologischen Artefakten und Relikten an vielen Stellen rund um das Gebirge.<\/p>\n\n\n\n<p>Der bedeutendste Tourismusfaktor im Durmitor ist nicht der sommerliche Bergsport, sondern der Wintersport. Die <strong>Osth\u00e4nge des Savina Kuk<\/strong> am s\u00fcdlichen Rand der Durmitor-Berge dienen als gr\u00f6\u00dftes und popul\u00e4rstes <strong>Skigebiet<\/strong> Montenegros.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-klima-wetter-und-geologie\">Klima, Wetter und Geologie<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz seiner N\u00e4he zur Adriak\u00fcste mit ihrem mediterranen Klima steht Durmitor vor allem unter dem Einfluss des gem\u00e4\u00dfigt-kontinentalen Klimas im Inneren des Balkans. Damit sind die Temperaturverh\u00e4ltnisse denen in mitteleurop\u00e4ischen Gebirgen durchaus \u00e4hnlich. Feuchte Luft von der Adria trifft hier auf Festlandsluft, die im Winter sehr viel k\u00e4lter ist und dadurch zu gro\u00dfen Schneemengen f\u00fchrt. Im Sommer ist die Kontinentalluft hei\u00df und trocken, was im Zusammentreffen mit der warm-feuchten Adrialuft ebenfalls zu hohen Niederschl\u00e4gen f\u00fchrt. In den Hochlagen sind deutlich mehr als 2000\u202fmm Jahresniederschlag normal. Schnee kann selbst im Hochsommer fallen und an exponierten Nordh\u00e4ngen k\u00f6nnen sich Schneereste ganzj\u00e4hrig halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wetter ist dementsprechend wie in den meisten Gebirgen sehr wechselhaft. Hohe sommerliche Tagestemperaturen kontrastieren mit k\u00fchlen N\u00e4chten und schnell aufziehendem Schlechtwetter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geologisch<\/strong> ist das Durmitor ein typisches Kalkgebirge mit Karstformationen wie Dolinen und H\u00f6hlen. Da es w\u00e4hrend der Eiszeit &#8222;nachgeformt&#8220; wurde, finden sich hier viele klassisch alpine Formen wie scharfe Grate, tiefe Kare und Gletscherseen. Unter den Kalkfelsen verbergen sich weitl\u00e4ufige H\u00f6hlensysteme. Au\u00dferdem wartet die Geologie mit einigen Extravaganzen auf, wie den eben erw\u00e4hnten Gesteinss\u00e4ulen und -wellen an verschiedenen Bergen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Crno_Jezero_zugeschnitten.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Crno_Jezero_zugeschnitten.jpg\" alt=\"Der Crno Jezero nahe \u017dabljak ist das &quot;Tor&quot; zum Durmitor-Nationalpark.\" class=\"wp-image-89250\" width=\"352\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Crno_Jezero_zugeschnitten.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Crno_Jezero_zugeschnitten-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Crno_Jezero_zugeschnitten-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Crno Jezero nahe \u017dabljak ist das &#8222;Tor&#8220; zum Durmitor-Nationalpark.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-flora-und-fauna\">Flora und Fauna<\/h2>\n\n\n\n<p>Die komplexen \u00d6kosysteme des Nationalparks beherbergen einen gro\u00dfen Artenreichtum an Tieren und Pflanzen, darunter die gr\u00f6\u00dfte Vielfalt an Schmetterlingen in Europa. G\u00e4mse, Bergziegen, Geier und Adler wird man regelm\u00e4\u00dfig zu Gesicht bekommen, Rotwild, Wildschweinen, F\u00fcchsen, Dachsen und Mardern wird man ab und zu begegnen, w\u00e4hrend Braunb\u00e4ren, Luchse und W\u00f6lfe nur selten zu sichten sind. Die Flora besteht im Kern des Gebirges aus gro\u00dfen W\u00e4ldern mit Buchen und Kiefern und aus Wiesen in h\u00f6heren Lagen. In den Schluchten von Piva und Tara sind Arten terti\u00e4rer Flora aus der Eiszeit erhalten geblieben. An Gef\u00e4\u00dfpflanzen sind 1300 Arten bekannt. Eine weitere Besonderheit des Gebiets ist das Vorkommen der \u201eForest Inversion\u201c, bei der an mehreren Stellen Laubbuchenvegetation oberhalb der Nadelwaldgrenze auftritt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wandern-im-durmitor-nationalpark\">Wandern im Durmitor Nationalpark<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass Durmitor ideale Bedingungen zum \u201eErobern\u201c und Wandern bietet, d\u00fcrfte aus den vorherigen Abschnitten klar hervorgegangen sein. Offiziell gibt es im Durmitor-Massiv 22 gut markierte Bergwege, die in einem Netz von etwa 100 Kilometern L\u00e4nge durch das Gebirge f\u00fchren. Der l\u00e4ngste und schwierigste unter ihnen f\u00fchrt in F\u00fcnfeinhalb Stunden auf den Bobotov Kuk (2.525 m).<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Besucher nutzen den Crno Jezero als Ausgangspunkt, da dort am meisten Infrastruktur vorzufinden ist und die meisten der ausgeschilderten Wanderwege dort beginnen \u2013 angefangen mit der sch\u00f6nen und kurzweiligen Seeumrundung.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier nachfolgend ist eine Handvoll attraktiver Touren aus dem gro\u00dfen Pool an M\u00f6glichkeiten herausgegriffen:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-leichte-und-familienfreundliche-wanderungen\">Leichte und familienfreundliche Wanderungen<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Umrundung des Crno Jezero<\/strong> (Schwarzer See): Diese klassische Tour zwischen Spaziergang und Wanderung ist sehr geeignet zum Ankommen und Akklimatisieren. Der See ist von \u017dabljak aus gut zu Fu\u00df erreichbar und umrundet dann auf einem 3,5 km langen Weg den gesamten See. Unterwegs laden Str\u00e4nde und kleine Wasserf\u00e4lle zum Baden und Verweilen ein. Am Einstieg der Runde warten ein Restaurant und eine Caf\u00e9-Bar auf G\u00e4ste.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gipfeltour Raklje<\/strong> (2159 m) \u2013 <a href=\"https:\/\/www.summitpost.org\/raklje\/552612\">Geheimtipp im Westen<\/a>: Manche Gebietskenner halten diesen kleinen aber extrafeinen Gipfel f\u00fcr den ultimativen Aussichtspunkt des Durmitor. Er wird selten besucht, da er keinen markierten Zugang und keinen sichtbaren Weg aufweist. Dabei erhebt er sich direkt \u00fcber dem Todorov do Tal mit der Ringstra\u00dfe und ist mit nur 350 Metern zu \u00fcberwindender H\u00f6hendifferenz von dort aus erreichbar \u2013 und zwar \u00fcber gr\u00f6\u00dftenteils einfache und \u00fcbersichtliche Grash\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gipfeltour Curevac<\/strong> (1625 m): Geniale Aussicht mit geringem Aufwand bietet diese <a href=\"https:\/\/www.komoot.de\/highlight\/763686\">kleine Gipfeltour<\/a> am S\u00fcdrand der Tara-Schlucht. Neben den beeindruckenden Tiefblicken ist auch die Vielseitigkeit des Panoramas eine echte Besonderheit. Der schwierigste Teil besteht eher in der Anfahrt \u00fcber ein holpriges Waldstr\u00e4\u00dfchen zum Eingang des Nationalparks.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bergsee und optionale Gipfeltour Crvena Greda<\/strong> (2175 m): Tolle Blicke auf den bewaldeten Teil des Durmitor und ein traumhaft gelegener Bergsee warten auf dieser <a href=\"https:\/\/www.summitpost.org\/crvena-greda\/154883\">Wanderung<\/a>. Die Strecke ist bis zum sehr sch\u00f6n gelegenen Jablan Bergsee (1880 m) nicht zu steil und kann dort auch beendet werden. Die restliche Strecke zum Gipfel ist steiler und anstrengender. Insgesamt dauert es von \u017dabljak bis zum Gipfel rund 3 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-anspruchsvoller-wanderungen\">Anspruchsvoller Wanderungen<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Gipfeltour Bobotov Kuk<\/strong> (2523 m): Der H\u00f6henpunkt des Durmitor bietet grandiose Aussichten und abwechslungsreiche Anstiege. Der k\u00fcrzeste Weg hinauf beginnt an der Ringstra\u00dfe an der Durmitor-S\u00fcdwestseite. Eine kompakte Beschreibung und alle Details f\u00fcr eine spannende Rundtour finden sich auf <a href=\"https:\/\/www.alpenvereinaktiv.com\/de\/tour\/bobotov-kuk\/41168889\/#dm=1\">alpenvereinaktiv<\/a><a href=\"https:\/\/www.alpenvereinaktiv.com\/de\/tour\/bobotov-kuk\/41168889\/#dm=1\">.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gipfeltour Planinica<\/strong> (2330 m): Dieser recht bekannte Gipfel des Durmitor bietet eine sehr <a href=\"https:\/\/www.alpenvereinaktiv.com\/de\/tour\/bobotov-kuk\/41168889\/#dm=1\">abwechslungsreiche Route<\/a> vom Crno Jezero aus und belohnt mit einem unvergleichlichen Panorama, das einen \u00e4hnlich vielseitigen Blick \u00fcber das Gebirge gibt wie der oben erw\u00e4hnte Raklje. Die hier vorgeschlagene Tour f\u00fchrt vorbei am Schlangensee (Zminje Jezero) und durch das verwunschene Tal Gornja Alisnica.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bobotov_Kuk_zugeschnitten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bobotov_Kuk_zugeschnitten.jpg\" alt=\"Der anspruchsvolle Aufstieg zum Bobotov Kuk wird mit einem atemberaubenden Ausblick \u00fcber den &quot;Teufelsee&quot; belohnt.\" class=\"wp-image-89239\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bobotov_Kuk_zugeschnitten.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bobotov_Kuk_zugeschnitten-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bobotov_Kuk_zugeschnitten-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der anspruchsvolle Aufstieg zum Bobotov Kuk wird mit einem atemberaubenden Ausblick \u00fcber den &#8222;Teufelsee&#8220; belohnt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Trekking im Durmitor?<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Wegenetz bietet viele Durchquerungs- und Verbindungsm\u00f6glichkeiten und verbindet fast alle T\u00e4ler und Schluchten \u00fcber die K\u00e4mme und P\u00e4sse. Dadurch eignet sich Durmitor bestens f\u00fcr mehrt\u00e4gige Touren. Und da hier auch im Nationalpark (noch!) gro\u00dfz\u00fcgige Regelungen f\u00fcr das (Wild)-Zelten gelten, dr\u00e4ngen sich Trekkingtouren geradezu auf. Das gilt insbesondere, wenn man auch die Umgebung des Durmitor einbezieht, denn vor allem nach Norden und S\u00fcden hin warten weitere faszinierende Landschaften auf ihre Entdeckung. Im S\u00fcden schlie\u00dft sich beispielsweise das Sinjajevina-Plateau an, in dessen steppenhaften Weiten sich mancher nach Zentralasien versetzt f\u00fchlt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-reiseinfos-zum-durmitor-gebirge\">Reiseinfos zum Durmitor-Gebirge<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz der gro\u00dfen Sprachbarriere(n) und der beachtlichen Andersartigkeit von Land und Leuten ist die Region f\u00fcr deutschprachige Bergfreunde eher angenehm und <strong>entspannt<\/strong> zu bereisen \u2013 nicht zuletzt dank der Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der meisten Einheimischen.<\/p>\n\n\n\n<p>Montenegrinisch (Crnogorski) ist die <strong>Amtssprache<\/strong> von Montenegro, doch man st\u00f6\u00dft allenthalben auf weiterer s\u00fcdslawische Sprachen wie Serbisch, Kroatisch, Bosnisch und Albanisch. Au\u00dferdem wartet Montenegrinisch mit lateinischem und kyrillischem Alphabet auf. Allerdings geht man nicht nur in den touristischen Gebieten immer mehr zum lateinischen Alphabet \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Als <strong>Zahlungsmittel<\/strong> dient in Montenegro der Euro, auch wenn das Land noch kein EU-Mitglied ist. Der Durmitor-Nationalpark kostet 5 \u20ac Eintritt, die auch nach Betreten des Parks noch bei eventuell angetroffenen Rangern bezahlt werden k\u00f6nnen. Normalerweise bezahlt man an den Parkeing\u00e4ngen. Leider gelten die Tickets nur f\u00fcr einen Tag, d. h. die Geb\u00fchr wird t\u00e4glich f\u00e4llig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gefahren f\u00fcr Reisende im Durmitor-Gebirge halten sich in Grenzen. Zugleich sind die Hochgebirge des Balkan weit weniger \u00fcberlaufen als die Alpen \u2013 alles in allem also ein ziemliches Win-win.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>An- und Einreise<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Fl\u00fcge<\/strong> mit Billigairlines und meist Zwischenstopp gibt es ab etwa 100 \u20ac. Mit Montenegro Airlines geht es direkt in 1h 45m nach Podgorica. Von hier aus steuert man mit Mietwagen, Bus oder\u00a0 (Gemeinschafts)Taxi weiter nach <strong>\u017dabljak<\/strong>. Die <strong>Autoanreise<\/strong> nach \u017dabljak ab M\u00fcnchen ist in gut 15 Stunden reiner Fahrzeit via Adria-Autobahn und Bosnien nach Nik\u0161i\u0107 im S\u00fcdwesten oder via Sarajevo\/Bosnien nach Plu\u017eine im Nordwesten m\u00f6glich. Die <strong>Bahn<\/strong>&#8211; oder <strong>Busanreise<\/strong> aus Deutschland ist ebenfalls m\u00f6glich, aber zeitaufw\u00e4ndig und umst\u00e4ndlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unterwegs vor Ort<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Um vor Ort herumzukommen, empfiehlt sich das eigene <strong>Auto<\/strong> oder der <strong>Mietwagen<\/strong>, da der \u00d6V nur sp\u00e4rlich ausgebaut ist. Aus den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten wie <strong>Nik\u0161i\u0107<\/strong> fahren unregelm\u00e4\u00dfig Busse nach <strong>\u017dabljak<\/strong>. Von dort ist man dann aber auch zu Fu\u00df sehr schnell im Nationalpark und am Crno Jezero.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gebirge und der Nationalpark ist \u00fcber die aussichtsreiche <strong>Ringstra\u00dfe<\/strong> nahezu perfekt zu erkunden. Allerdings nicht ohne eigenes Fahrzeug, au\u00dfer man ist abenteuerlustiger Tramper mit viel Zeit. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Stra\u00dfe eng, mit gelegentlichen Schlagl\u00f6chern versehen, nicht immer ausgeschildert und in der Hochsaison stark befahren ist. Fahrpraxis und Stressresistenz sollte man f\u00fcr das Autofahren auf dem Balkan ohnehin mitbringen (eine gute Karte mit Infos bei <a href=\"https:\/\/www.montenegro.travel\/uploads\/brochures\/Panoramic%20Roads\/GER\/Durmitor-Ring-landkarte.pdf\">Montenegro.travel<\/a>). <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unterk\u00fcnfte, Bergh\u00fctten &amp; Camping<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Klassische Hotels gibt es fast nur in Zablak, doch die einfachen Pensionen und G\u00e4stezimmer in den kleinen Ortschaften machen den geringeren Komfort mit Gastfreundschaft wett. Im Gebirge gibt es eine handvoll Camps mit gesicherter Wasserversorgung und rudiment\u00e4rer Infrastruktur (Lokvice, Skrcko Jezero, Biwak Debeli Namet, Susica, Lovacki). Wildzelten ist weder ausdr\u00fccklich erlaubt noch verboten \u2013 bei Einhaltung der g\u00e4ngigen &#8222;Benimmregeln in der Natur&#8220; wird man jedenfalls keine Probleme bekommen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Zabljuk_zugeschnitten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Zabljuk_zugeschnitten.jpg\" alt=\"Die \u0110ur\u0111evi\u0107a-Tara-Br\u00fccke\u00a0f\u00fchrt direkt \u00fcber die Schlucht.\" class=\"wp-image-89257\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Zabljuk_zugeschnitten.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Zabljuk_zugeschnitten-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Zabljuk_zugeschnitten-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die \u0110ur\u0111evi\u0107a-Tara-Br\u00fccke&nbsp;f\u00fchrt direkt \u00fcber die Schlucht.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fchrer und Karten<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Einige digitale Karten sind auf der <a href=\"http:\/\/www.durmitornp.com\/durmitor-maps\">Homepage des Nationalparks<\/a> zusammengestellt. Ansonsten bieten Fachh\u00e4ndler wie <a href=\"https:\/\/www.das-landkartenhaus.de\/search?sSearch=durmitor\">das Landkartenhaus<\/a> eine Auswahl an brauchbaren Papierkarten, die allerdings begrenzt ist und bei der man rechtzeitig bestellen muss, da oft schnell ausverkauft.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\udca1 <strong>Geldspar-Tipp: <\/strong>SIM-Karte in der ersten gr\u00f6\u00dferen Stadt besorgen und vorher an der Grenze das mobile Internet am Handy <strong>ausschalten<\/strong>. Ansonsten sind b\u00f6se \u00dcberraschungen bei der n\u00e4chsten Handyrechnung vorprogrammiert &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Unter den Berggiganten der s\u00fcdslawischen L\u00e4nder ist Durmitor der m\u00e4chtigste und zauberhafteste.&#8220; Kurt Hassert, deutscher Geograf und Entdecker (1868 &#8211; 1947) Gebirge und Landschaft im Portrait Das kleine Durmitor-Hochgebirge ragt wie eine Insel aus dem umgebenden Hochplateau des nordwestlichen Montenegros hervor. 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