{"id":64674,"date":"2022-09-02T15:00:00","date_gmt":"2022-09-02T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/bergsteigen-in-jedem-bundesland\/"},"modified":"2023-06-12T13:16:56","modified_gmt":"2023-06-12T11:16:56","slug":"bergsteigen-in-jedem-bundesland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/bergsteigen-in-jedem-bundesland\/","title":{"rendered":"In einer Woche mit dem Zug durch Deutschland &#8211; Bergsteigen mit dem 49-Euro-Ticket"},"content":{"rendered":"\n<p>Hinweis: Diese Reise wurde im Jahr 2022 mit dem 9-Euro-Ticket unternommen. Ziel war es in vergleichsweise kurzer Zeit kreuz und quer durch Deutschland zu reisen und in jedem Bundesland den h\u00f6chsten \u201eBerg\u201c zu besteigen. Dem damals \u00e4u\u00dferst g\u00fcnstigen 9-Euro-Ticket sei dank, f\u00fcr extrem wenig Geld. Inzwischen gibt es das <strong>Deutschlandticket f\u00fcr 49<\/strong> \u20ac als Nachfolger. Auch damit l\u00e4sst sich diese Reise selbstverst\u00e4ndlich problemlos unternehmen. Wir haben alle Verbindungen nochmals f\u00fcr euch gecheckt. Alle Strecken sind aktuell (Stand Mai 2023) noch immer mit dem Deutschlandticket fahrbar, hier und da hat sich allerdings der Fahrplan ein wenig ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist fr\u00fcher Samstagmorgen und ich stehe am Bahnhof meiner Heimatstadt im Schwarzwald. Und um ganz ehrlich zu sein: Ich bin aufgeregt. Wie Sau. Eigentlich schon fast wie am ersten Schultag und das irgendwie ohne offensichtlichen Grund. Denn ich breche ja nicht zu einer Expedition an den Nordpol auf und will auch nicht den Regenwald durchwandern. <\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit einem Freund geht es auf gro\u00dfe Deutschlandbergtour. In der Ferienzeit, <strong>mit dem damaligen 9-Euro-Ticket<\/strong>. Unser Ziel ist es in jedem Bundesland den h\u00f6chsten Berg zu besteigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit zwei Ausnahmen: Den Feldberg in Baden-W\u00fcrttemberg lassen wir aus. Das ist quasi mein Hausberg was Skitouren anbelangt und wir beide waren dort dieses Jahr schon mehrfach auf dem Gipfel. Der zweite Berg, der im Rahmen dieser Reise nicht besteigen wird, ist die Zugspitze, denn hierbei handelt es sich je nach Aufstiegsroute um eine ernstzunehmende Bergtour und das passt uns bei dieser Reise nicht ins Konzept. <\/p>\n\n\n\n<p>Zumal wir nur gut eine Woche f\u00fcr unseren Reise Zeit haben. Somit bleiben: 14 Bundesl\u00e4nder und 14 Berge bzw. h\u00f6chste Erhebungen und das in maximal 10 Tagen. Wir werden sehen &#8230;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tag-1-rheinland-pfalz-und-saarland\">Tag 1: Rheinland-Pfalz und Saarland<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Reiseroute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anreise: Steinach (Baden) \u2013 Karlsruhe HBF \u2013 Mainz HBF \u2013 Idar Oberstein \u2013 Erbeskopf (Bus)<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Erbeskopf und Dollberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Otzenhausen (Bus) \u2013 Bhf. T\u00fcrkism\u00fchle \u2013 Mainz HBF \u2013 Frankfurt HBF<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Erbeskopf<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-vom-Erbeskopf-Rheinland-Pfalz.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-vom-Erbeskopf-Rheinland-Pfalz.jpg\" alt=\"Die Aussicht vom Erbeskopf.\" class=\"wp-image-51062\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-vom-Erbeskopf-Rheinland-Pfalz.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-vom-Erbeskopf-Rheinland-Pfalz-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-vom-Erbeskopf-Rheinland-Pfalz-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Blick vom Erbeskopf.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Mitten <strong>im Hunsr\u00fcck<\/strong> liegt der Erbeskopf und ist mit <strong>816,32 m \u00fc. NHN<\/strong> der h\u00f6chste Berg in Rheinland-Pfalz. Praktischerweise kann man seit Kurzem mit einem Bus bis zum Besucherzentrum am Erbeskopf fahren. <\/p>\n\n\n\n<p>Das ist nicht nur f\u00fcr uns sehr praktisch, auch zahlreiche Wanderer und Radfahrer nutzen das Angebot. Denn am Erbeskopf ist einiges geboten. Im Winter kann man hier Skifahren und im Sommer gibt es neben zahlreichen Wanderwegen auch Downhillstrecken und eine Sommerrodelbahn. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns hei\u00dft es aber den Berg erklimmen, was aufgrund der <strong>guten Wege<\/strong> und des kurzen Anstiegs kein Problem ist. Und so sind wir schon fast selbst verwundert, als wir nur wenig sp\u00e4ter auf einer <strong>Aussichtsplattform am Gipfel<\/strong> stehen und bei bestem Wetter weit \u00fcber das Land schauen k\u00f6nnen. Perfekt, so soll es sein! Gleichzeitig wird mir aber auch eines klar: Deutschland ist gro\u00df und unsere Reise wird anstrengend. Egal, jetzt hei\u00dft es erst einmal Fotos machen und uns \u00fcber den ersten Gipfel freuen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch f\u00fcr einen zu langen Aufenthalt haben wir keine Zeit. Ich habe alle Touren im Vorfeld am Computer genau geplant und jeweils einen entsprechenden Track auf meinem <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/gps-geraete\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GPS-Ger\u00e4t<\/a> geladen. Das ist eigentlich f\u00fcr die doch eher leichten Wanderungen der Overkill, erspart uns aber Kartenmaterial von ganz Deutschland mitnehmen zu m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr heute hat das Programm eine <strong><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/gehzeit-rechner\/\">Gehzeit<\/a> von rund 5 Stunden<\/strong> ausgespuckt, Gesamtstrecke <strong>um die 20 km<\/strong>. Wir k\u00f6nnen noch nicht einsch\u00e4tzen, ob wir diese Zeit \u00fcber- oder unterbieten werden und nehmen uns daher vor die Tour m\u00f6glichst z\u00fcgig zu wandern, zumal wir am Endpunkt noch einen Bus erwischen wollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Dollberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Dollberg-Saarland.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Dollberg-Saarland.jpg\" alt=\"Der Gipfel des Dollbergs, H\u00f6chste Erhebung des Saarlandes.\" class=\"wp-image-51067\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Dollberg-Saarland.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Dollberg-Saarland-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Dollberg-Saarland-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Gipfel des Dollbergs. Die Aussicht ist eher mangelhaft.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es geht also weiter, zun\u00e4chst \u00fcber einen H\u00f6henr\u00fccken und auf kleinen Wegen durch Laubwald, dann sp\u00e4ter ein gutes St\u00fcck auf einer regelrechten Forstautobahn und \u00fcber wieder kleiner werdende Wege, Felder sowie ein Dorf bis zum <strong>Dollberg im Saarland<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit <strong>695,4 m \u00fc. NHN<\/strong> ist er dort der h\u00f6chste Berg. Der Gipfel ist jedoch reichlich entt\u00e4uschend und als solcher nicht direkt wahrzunehmen. Lediglich ein schon fast in den Wald eingewachsenes Schild zeigt an, dass wir uns auf der h\u00f6chsten Erhebung des Saarlands befinden. <\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend kurz f\u00e4llt dann auch unsere Gipfelrast aus und wir steigen nach <strong>Otzenhausen <\/strong>ab. Dort hei\u00dft es dann Bushaltestelle suchen, auf den Bus warten und am selben Abend noch nach Frankfurt fahren, wo wir \u00fcbernachten werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick auf die Uhr zeigt, die errechnete Gehzeit konnten wir deutlich unterbieten, unsere Reise k\u00f6nnen wir schon eine Verbindung fr\u00fcher als geplant fortsetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tag-2-nordrhein-westfalen\">Tag 2: Nordrhein-Westfalen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Reiseroute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anreise: Frankfurt HBF \u2013 Frankfurt S\u00fcd \u2013 Marburg (Lahn) \u2013 Willingen<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Langenberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Brilon Wald \u2013 Schwerte (Ruhr) \u2013 Hamm \u2013 M\u00fcnster \u2013 Osnabr\u00fcck \u2013 Bremen HBF<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-der-langenberg\">Der Langenberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Langenberg-NRW.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Langenberg-NRW.jpg\" alt=\"Der h\u00f6chste Berg in NRW ist der Langenberg.\" class=\"wp-image-51071\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Langenberg-NRW.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Langenberg-NRW-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Langenberg-NRW-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Langenberg ist eher unspektakul\u00e4r. Dieser Stein markiert den Gipfel.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die <strong>Unterkunft in Frankfurt<\/strong> war, wie zu erwarten, eher d\u00fcrftig (Bahnhofsn\u00e4he, kosteng\u00fcnstig) und so f\u00e4llt es uns auch nicht besonders schwer, diese bereits fr\u00fch am Morgen zu verlassen. Es ist Sonntag und am Wochenende sind die <strong>Z\u00fcge teilweise brechend voll<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Gestern mussten wir von Karlsruhe bis Mainz komplett eingepfercht im maximal \u00fcberf\u00fcllten Zug stehen. Dies versuchen wir heute durch die <strong>fr\u00fche Weiterfahrt<\/strong> zu umgehen. Und siehe da: Der Plan geht auf. Die Z\u00fcge sind zwar nicht leer, aber wir bekommen einen Sitzplatz. Rund <strong>3,5 Stunden<\/strong> werden wir bis nach <strong>Willingen <\/strong>brauchen, dort geht es dann auf den <strong>Langenberg<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Willingen ist touristisch<\/strong>. Es mag dem Sonntag und der Ferienzeit geschuldet sein, aber hier sind viele Leute unterwegs, was keinesfalls schlimm ist. Aber Einsamkeit in der Natur werden wir hier wahrscheinlich erst einmal nicht finden. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufstieg zum Gipfel ist eine normale bis <strong>tendenziell unspektakul\u00e4re Wanderung<\/strong>. Nicht dass es hier nicht sch\u00f6n w\u00e4re, aber wie f\u00fcr deutsche Mittelgebirge typisch, f\u00fchrt uns der Weg immer wieder durch Wald, sodass wir \u00fcber l\u00e4ngere Strecken nicht allzu viel von der Landschaft sehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Am Gipfel angekommen treffen wir auf Ijan und sein Team, eine Gruppe gut gelaunter Bayern, die es sich ebenfalls zum Ziel gemacht haben alle 16 h\u00f6chsten Bundesl\u00e4ndergipfel (au\u00dfer Bayern) zu besteigen. Im Gegensatz zu uns aber \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum und nicht zwingend mit dem 9-Euro-Ticket. Praktisch ist dabei: Sie haben bereits mehrere Berge besteigen, die wir noch auf der Liste haben und k\u00f6nnen uns ein paar Tipps geben.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend sich die bayerische Seilschaft bereits wieder an den Abstieg macht, beschlie\u00dfen wir noch kurz zu bleiben. Tragen uns am Gipfelkreuz ins <strong>Gipfelbuch <\/strong>ein und haken den Langenberg auf dem Schild ab, das mein Begleiter Flo eigens f\u00fcr die Reise gebastelt hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Langenberg ist aus meiner Sicht ein <strong>typischer Mittelgebirgsgipfel<\/strong> ein bisschen bewaldet und hier und da mit einer freien Schneise, die einen Ausblick auf das Land freigibt. Au\u00dferdem ist er mit seinen <strong>843,5 m \u00fc. NHN<\/strong> der <strong>h\u00f6chste Berg von Nordrhein-Westfalen<\/strong>, steht aber eigentlich direkt auf der <strong>Grenze zu Hessen<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach kurzer Gipfelrast machen wir uns an den Abstieg nach Brilon Wald, von dort aus werden wir mit der <strong>Bahn nach Bremen<\/strong> weiterreisen. Ich war noch nie in Bremen und freue mich wirklich auf die Hansestadt und nat\u00fcrlich auch auf die Bremer Stadtmusikanten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tag-3-bremen-und-hamburg\">Tag 3: Bremen und Hamburg<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Reiseroute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anreise: Bremen HBF \u2013 Bremen St. Magnus<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Friedehorstpark<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Bremen St. Magnus \u2013 Bremen HBF \u2013 Hamburg Harburg \u2013 Hamburg Neugraben \u2013 Hamburg Waldfrieden (Bus)<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Hasselbrack.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Hamburg Waldfrieden (Bus) \u2013 Hamburg HBF<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-der-friedehorstpark\">Der Friedehorstpark<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-die-Bergtour-auf-die-Erhebung-im-Friedehorstpark-Bremen-gemeistert.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-die-Bergtour-auf-die-Erhebung-im-Friedehorstpark-Bremen-gemeistert.jpg\" alt=\"Bergfreunde Lisa und Flo am h\u00f6chsten Punkt Bremens.\" class=\"wp-image-51075\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-die-Bergtour-auf-die-Erhebung-im-Friedehorstpark-Bremen-gemeistert.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-die-Bergtour-auf-die-Erhebung-im-Friedehorstpark-Bremen-gemeistert-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-die-Bergtour-auf-die-Erhebung-im-Friedehorstpark-Bremen-gemeistert-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Friedehorstpark ist eher langweilig &#8211; das &#8222;Erklimmen&#8220; des Gipfels macht wahre Bergfreunde trotzdem gl\u00fccklich.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In Bremen sind wir sp\u00e4t abends angekommen, sodass wir nur noch einen kleinen Spaziergang durch die n\u00e4chtliche Stadt unternommen und am Marktplatz ein Bier getrunken haben. Zugegeben war das der erste Moment, in dem sich unsere Reise nach Urlaub angef\u00fchlt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Bremen kennen wir beide nicht und haben daher beschlossen, ein m\u00f6gliches Ausschlafen zugunsten einer <strong>Stadtbesichtigung<\/strong> zu opfern. Und so erkunden wir f\u00fcr morgens, ausgestattet mit Kaffee und Croissant, die gerade aufwachende Hansestadt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Bremer Innenstadt ist wirklich sch\u00f6n und definitiv eine Reise wert. Auch die Bremer Stadtmusikanten haben wir problemlos gefunden und somit unser Touristenprogramm (leider im Eiltempo) abgeschlossen. Aber es hilft ja nichts, wir m\u00fcssen weiter, zum <strong>Friedehorstpark, im Bremer Ortsteil St. Magnus<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Denn hier befindet sich der <strong>h\u00f6chste Punkt des Stadtstaats Bremen<\/strong>. Der Aufstieg zum Gipfel ist anspruchsvoll. Zum Gl\u00fcck haben wir die Tour gut geplant, wissen wann wir uns f\u00fcr die Gletscherbegehung anseilen m\u00fcssen und wo man die Randspalte am besten \u00fcberwinden kann. <strong>Das Gute daran:<\/strong> F\u00fcr die Erhebung im Friedehorstpark braucht man kein Sauerstoffger\u00e4t, es reicht auch ein Schnorchel!<\/p>\n\n\n\n<p>Aber mal ehrlich: <strong>Bremen ist flach.<\/strong> Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass die h\u00f6chste Erhebung mit ihren <strong>32,5 m \u00fc. NHN<\/strong> nicht gerade das Matterhorn des Nordens ist. Hinzu kommt noch, dass die Stelle nicht mit einem Schild oder Kreuz markiert ist. Es hei\u00dft also Suchen. <\/p>\n\n\n\n<p>Kreuz und quer laufen wir durch teilweise h\u00fcfthohes Gras, treffen immer wieder auf Trampelpfade, die darauf schlie\u00dfen lassen, dass wir nicht die Ersten auf Gipfelsuche sind. Schlie\u00dflich finden wir aber dank GPS-Ger\u00e4t die eine Stelle, die ein wenig h\u00f6her als ihre Umgebung ist. Fotomachen, Gipfel auf unserem Schild abhaken und wieder zur\u00fcck zum Zug, der uns wie immer mit mehreren Umstiegen <strong>nach Hamburg<\/strong> bringt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Hasselbrack<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_HasselbrackHamburg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_HasselbrackHamburg.jpg\" alt=\"Blick auf die Hansestadt Hamburg und ihr neues Wahrzeichen: die Elbphilharmonie.\" class=\"wp-image-50985\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_HasselbrackHamburg.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_HasselbrackHamburg-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_HasselbrackHamburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Elbphilharmonie ist mit 110 m nur 6 Meter kleiner als der h\u00f6chste Berg der Hansestadt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>In Hamburg gibt es die <strong>Harburger Berge<\/strong>, wo auch der <strong>Hasselbrack<\/strong>, der h\u00f6chste Gipfel des Stadtstaats zu finden ist. Im Gegensatz zu Bremen ist es hier nicht komplett flach, sondern <strong>erstaunlich h\u00fcgelig<\/strong> und so ist es auch nur wenig verwunderlich, dass der Hasselbrack auf <strong>\u201estolze\u201c 116,2 m \u00fc. NHN<\/strong> kommt. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Gipfel ist mit einem Stein <strong>gut markiert<\/strong> und somit deutlich leichter zu finden, als die h\u00f6chste Erhebung Bremens. Die Wanderung zum Gipfel ist eigentlich eher ein <strong>ausgedehnter Spaziergang<\/strong> und problemlos in vergleichsweise kurzer Zeit zu bew\u00e4ltigen, ebenso der R\u00fcckweg. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Hamburg war ich noch nie und es zieht mich f\u00f6rmlich in die Stadt. Doch schon bald sehen wir ein, Elbphilharmonie und Co. werden wohl noch ein wenig warten m\u00fcssen. Der Grund: Ein brennender LKW, der auch die Bahnstrecke in der Stadt beeintr\u00e4chtigt. Das Ergebnis: Streckensperrung, Schienenersatzverkehr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-tag-4-schleswig-holstein-und-mecklenburg-vorpommern\">Tag 4: Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Reiseroute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anreise: Hamburg HBF \u2013 L\u00fcbeck HBF \u2013 Eutin \u2013 Sch\u00f6nwalde am Bungsberg (Bus)<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Bungsberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Sch\u00f6nwalde am Bungsberg (Bus) \u2013 Neustadt in Holstein \u2013 L\u00fcbeck HBF \u2013 Bad Kleinen \u2013 B\u00fctzow \u2013 Neubrandenburg \u2013 Woldegk (Bus) Wanderung: Helpter Berg<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-der-bungsberg\">Der Bungsberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Vom-Fernmeldeturm-auf-dem-Bungsberg-kann-man-problemlos-die-Kuestenlinie-sehen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Vom-Fernmeldeturm-auf-dem-Bungsberg-kann-man-problemlos-die-Kuestenlinie-sehen.jpg\" alt=\"Der Bungsberg ist zwar nicht furchtbar hoch aber im flachen Norden bietet er trotzdem ein beeindruckendes Panorama.\" class=\"wp-image-51079\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Vom-Fernmeldeturm-auf-dem-Bungsberg-kann-man-problemlos-die-Kuestenlinie-sehen.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Vom-Fernmeldeturm-auf-dem-Bungsberg-kann-man-problemlos-die-Kuestenlinie-sehen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Vom-Fernmeldeturm-auf-dem-Bungsberg-kann-man-problemlos-die-Kuestenlinie-sehen-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vom Fernmeldeturm auf dem Bungsberg kann man problemlos die K\u00fcstenlinie sehen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Schon wieder hei\u00dft es fr\u00fch aufstehen. Denn heute haben wir einiges vor. Also einmal mehr ab zum Bahnhof und mit Zug und Bus nach <strong>Sch\u00f6nwalde am Bungsberg<\/strong> fahren. Die Wanderung zum Bungsberg ist eigentlich auch nur ein ausgedehnter Spaziergang. Sie f\u00fchrt uns \u00fcber offenes Gel\u00e4nde und sp\u00e4ter dann durch Wald in etwa einer Stunde zum Gipfel. <\/p>\n\n\n\n<p>Wobei ich hier deutlich betonen m\u00f6chte, dass die Gehzeit vielmehr der Strecke (ca. 4,5 km) geschuldet ist, als den k\u00e4rglichen 73 H\u00f6henmetern, die es zu \u00fcberwinden gilt. Dennoch ist der Bungsberg mit seinen <strong>167,4 m \u00fc. NHN<\/strong> das H\u00f6chste, was <strong>Schleswig-Holstein<\/strong> zu bieten hat und deutlich als Berg zu erkennen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Gipfel ist weitestgehend frei und erlaubt eine <strong>gute Fernsicht<\/strong>. Auch ein ordentliches St\u00fcck der K\u00fcste ist von hier aus zu sehen. Aber es kommt noch besser: Unweit des Gipfels steht ein <strong>Fernmeldeturm<\/strong>, dessen Aussichtsplattform kostenlos zug\u00e4nglich ist. Diese nochmals ein gutes St\u00fcck h\u00f6her als der Berg selbst und bietet daher eine nochmals bessere Aussicht \u00fcber das Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abstieg vom Berg und Turm folgt der Aufstiegsroute und so sind wir kurze Zeit sp\u00e4ter wieder an der Bushaltestelle, wo wir am morgen angekommen sind. Mittlerweile geht es auf Mittag zu und wir haben Zwangspause. Der Grund: Der <strong>Bus f\u00e4hrt \u00fcber die Mittagszeit nicht<\/strong>. Und so verbringen wir gut anderthalb ruhige Stunden in Sch\u00f6nwalde, bevor wir wieder on Tour m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Helpter Berg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_An-der-Ostsee.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_An-der-Ostsee.jpg\" alt=\"Die Ostsee.\" class=\"wp-image-51091\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_An-der-Ostsee.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_An-der-Ostsee-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_An-der-Ostsee-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Beeindruckender als der Helpter Berg ist f\u00fcr S\u00fcddeutsche das Meer. Hier die Ostsee.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der Bus bringt uns von Sch\u00f6nwalde nach Neustadt. Hier hei\u00dft es in den Zug umsteigen. Aber: <strong>Neustadt liegt an der K\u00fcste<\/strong> und da wir nun einmal aus dem Schwarzwald kommen und nicht gerade oft am Meer sind, beschlie\u00dfen wir, ein wenig Zeit am Strand zu verbringen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir essen Fischbr\u00f6tchen, baden die F\u00fc\u00dfe und sehen zu, wie eine M\u00f6we, die am Strand ausgebreiteten Sachen der Badeg\u00e4ste auf Essbares absucht. Man ist wirklich nirgendwo sicher &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wir m\u00fcssen weiter, zum <strong>Helpter Berg<\/strong>. Mit Bahn und Bus sind das immerhin noch rund vier Stunden Fahrzeit. Also los. Von Neustadt in Holstein nach Woldegk im S\u00fcdosten Mecklenburg-Vorpommerns. Von dort f\u00fchrt uns unser Weg auf beziehungsweise <strong>\u00fcber den Helpter Berg<\/strong> und weiter nach Oertzenhof, wo es einen Bahnhof gibt, der f\u00fcr die Weiterreise g\u00fcnstig gelegen ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden also eine \u00dcberschreitung wagen &#8230; Unsere Wanderung folgt zun\u00e4chst einer Dorf bzw. Landstra\u00dfe, biegt dann aber auf Felder und in einen Wald ab. Auch der <strong>Gipfel liegt mitten im dichten Wald<\/strong>, ist aber als Erhebung deutlich zu erkennen und mittels <strong>Gipfelkreuz gut markiert<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Ort ist eigentlich wirklich sch\u00f6n, wenngleich auch reichlich unspektakul\u00e4r. Dennoch bleiben wir hier nicht lange, denn es wird langsam dunkel und trotz guter <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/stirnlampen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stirnlampe<\/a> k\u00f6nnen wir uns definitiv Besseres vorstellen, als bei Nacht durch einen unbekannten Wald zu stolpern. <\/p>\n\n\n\n<p>Also schnell runter vom Berg, raus aus dem Wald. An einem Aussichtspunkt genie\u00dfen wir noch in aller Ruhe den Sonnenuntergang und ein wirklich verdientes Feierabendbier, bevor wir im Tausend-Sterne-Hotel einchecken und wieder einen Tag unserer Reise erfolgreich hinter uns gebracht haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 5: Berlin<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Reiseroute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anreise: Oertzenhof \u2013 Pasewalk \u2013 Berlin HBF<\/p>\n\n\n\n<p>Sightseeing: Reichstag, Brandenburger Tor, Fernsehturm.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Berlin Alexanderplatz \u2013 Berlin Grunewald<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Teufelsberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Berlin Grunewald \u2013 Berlin Wannsee \u2013 Magdeburg HBF \u2013 Halberstadt \u2013 Wernigerode<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Teufelsberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-von-der-Radarstation-auf-dem-Teufelsberg-ueber-Berlin.jpg\" alt=\"Der Blick von der Radarstation auf dem Teufelsberg \u00fcber Berlin.\" class=\"wp-image-51083\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-von-der-Radarstation-auf-dem-Teufelsberg-ueber-Berlin.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-von-der-Radarstation-auf-dem-Teufelsberg-ueber-Berlin-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Blick-von-der-Radarstation-auf-dem-Teufelsberg-ueber-Berlin-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Teufelsberg ist zwar nur noch der zweith\u00f6chste Berg Berlins aber daf\u00fcr der coolste.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!<\/strong> Cool heute ist es endlich so weit, es geht nach Berlin. Ich stehe mitten im Nirgendwo am Bahnhof und freue mich wie ein kleines Kind. Das liegt zum einen daran, dass ich die Stadt einfach mag, zum anderen gef\u00e4llt mir aber auch der schr\u00e4ge Gedanke <strong>zum \u201eBergsteigen\u201c in die Hauptstadt<\/strong> zu fahren. Rund drei Stunden werden wir bis dorthin mit der Bahn unterwegs sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann Berlin: Nach einem Tag im wirklich deutlich l\u00e4ndlichen Raum ist die Stadt ein krasser Kontrast. Wir sind am Hauptbahnhof angekommen und wenden uns mal wieder dem <strong>Speedsightseeing <\/strong>zu. Das ist normalerweise nicht unsere Art zu reisen, aber irgendwie w\u00e4re es auch schade, wenn wir von den Stadtstaaten nur den Bahnhof oder den Stadtpark nebst Berg sehen w\u00fcrden. <\/p>\n\n\n\n<p>Daher geht es f\u00fcr uns zun\u00e4chst durch die Stadt, mit Sack und Pack vom <strong>Reichstag <\/strong>zum <strong>Brandenburger Tor<\/strong> und weiter zum <strong>Fernsehturm<\/strong>. Das muss leider reichen, gibt uns aber wenigstens das Gef\u00fchl in Berlin gewesen zu sein. Schlie\u00dflich fahren wir vom Alexanderplatz <strong>zum Bahnhof Grunewald<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Grunewald beginnt unsere Tour. Warum aber eigentlich Teufelsberg und nicht die Erhebung der Arkenberge? Denn diese sind ja seit 2005 mit <strong>121,9 m \u00fc. NHN knapp 2 Meter h\u00f6her<\/strong>, als der <strong>Teufelsberg (120,1 m \u00fc. NHN)<\/strong>, der bis dahin h\u00f6chste Berg Berlins. <\/p>\n\n\n\n<p>Ganz einfach: Das Gel\u00e4nde der Arkenberge ist eine ehemalige <strong>Bauschuttdeponie und Privatgel\u00e4nde<\/strong>. Der \u00f6ffentliche Zugang ist nur an einzelnen Tagen im Jahr gestattet, Pl\u00e4ne aus dem Berg ein Naherholungsgebiet zu machen, wurden bislang nicht umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Tour zum Gipfel des Teufelsbergs f\u00fchrt uns zun\u00e4chst durch eine Kleingartenanlage und dann durch einen Wald langsam steigend bis kurz vor den Gipfel. Und \u00dcberraschung: Auch der <strong>Teufelsberg ist Privatgel\u00e4nde<\/strong>. Aber: F\u00fcr <strong>8 Euro <\/strong>darf man das Gel\u00e4nde besichtigen und hat somit nicht nur Zugang zum ehemals h\u00f6chsten Berg Berlins, sondern kann auch die <strong>alte Radarstation<\/strong>, die sich auf dem Berg befindet erkunden und hat Zugang zu der dort ebenfalls angesiedelten <strong>Streetart<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend kreativ ist dann auch der Gipfel, denn hier wartet eine Art <strong>Thron aus Paletten<\/strong> auf uns. Mal was anderes als das sonst \u00fcbliche Kreuz oder Schild. Aber sind wir mal ehrlich. Der Gipfel ist sonst nichts Besonderes und regelrecht ins Gestr\u00fcpp eingewachsen. <\/p>\n\n\n\n<p>Also rauf auf das Geb\u00e4ude der Radarstation, diese ist n\u00e4mlich deutlich h\u00f6her als die umliegenden B\u00e4ume und erm\u00f6glicht eine <strong>hervorragende Sicht auf Berlin und Umland<\/strong>. Wir genie\u00dfen die Aussicht und machen uns nach einer Besichtigung des restlichen Gel\u00e4ndes wieder auf den Weg zum Bahnhof, denn heute wollen wir noch bis nach Wernigerode weiterfahren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 6: Sachsen-Anhalt und Niedersachsen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Reiseroute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anreise: Schmalspurbahn: Wernigerode \u2013 Brocken<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Brocken, Wurmberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Schierke (Bus) \u2013 Wernigerode \u2013 Halberstadt \u2013 Halle (Saale) HBF \u2013 Leipzig HBF \u2013 Priestewitz \u2013 Ortrand<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Brocken<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Mit-der-Dampflock-auf-den-Brocken.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Mit-der-Dampflock-auf-den-Brocken.jpg\" alt=\"Die Dampflock der Brockenbahn f\u00e4hrt durch den Wald. Gro\u00dfe Teile sind vom Borkenk\u00e4fer zerfressen.\" class=\"wp-image-51087\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Mit-der-Dampflock-auf-den-Brocken.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Mit-der-Dampflock-auf-den-Brocken-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Mit-der-Dampflock-auf-den-Brocken-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit der Brockenbahn reist es sich noch gem\u00e4chlicher als mit den Regionalz\u00fcgen des 9-Euro-Tickets. Lohnt sich aber.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Gestern Abend haben wir es noch problemlos nach Wernigerode geschafft. In Halberstadt mussten wir von der Bahn auf den Schienenersatzverkehr umsteigen. Dabei kam Flo die z\u00fcndende Idee: Wir werden ohnehin nochmals nach Halberstadt zur\u00fcckkommen, warum also nicht alles hier im Bahnhofschlie\u00dffach lassen, was schwer ist und wir ohnehin nicht ben\u00f6tigen. Gute Idee, denn so sind wir heute ohne <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/zelte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zelt<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/schlafsaecke\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schlafsack <\/a>und Co. unterwegs, was die <strong>rund 16 Kilometer lange Wanderung<\/strong> sicherlich angenehmer macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem steht f\u00fcr heute ein <strong>echtes Highlight<\/strong> auf dem Programm. <strong>Die Brockenbahn<\/strong>. Auf den Brocken kann man mit einer <strong>Schmalspurbahn <\/strong>fahren. In unserem Fall ist das eine Dampflok. Hier gilt das 9-Euro-Ticket zwar nicht, aber wir g\u00f6nnen uns den Spa\u00df trotzdem und erreichen nach gut 1,5 Stunden Fahrzeit unseren ersten Gipfel des Tages.<\/p>\n\n\n\n<p>Update 2023: Die Schmalspurstrecke auf den Brocken ist auch im<strong> 49 \u20ac Deutschlandticket nicht enthalten<\/strong>. Es ist jedoch unabh\u00e4ngig vom eigenen Wohnort m\u00f6glich, das Abo f\u00fcr das Deutschlandticket \u00fcber die Harzer Schmalspurbahn abzuschlie\u00dfen. Wer das macht, bekommt einen Gutschein f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/www.hsb-wr.de\/deutschlandticket\/\">einfache Fahrt auf den Brocken gratis<\/a> dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Brocken liegt im Harz und ist mit seinen <strong>1141,2 m \u00fc. NHN<\/strong> der <strong>h\u00f6chste Berg von Sachsen-Anhalt<\/strong>. Eigentlich ist der Berg weitestgehend bewaldet, jedoch hat hier in den vergangenen Jahren der <strong>Borkenk\u00e4fer <\/strong>sein unheilsames Werk verrichtet und so sehen wir w\u00e4hrend der Dampflockfahrt und auch sp\u00e4ter auf der Wanderung immer wieder riesige Fl\u00e4chen mit abgestorbenen B\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Wurmberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Buntes-Treiben-am-Wurmberg-Niedersachsen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Buntes-Treiben-am-Wurmberg-Niedersachsen.jpg\" alt=\"Buntes Treiben am Wurmberg\" class=\"wp-image-51095\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Buntes-Treiben-am-Wurmberg-Niedersachsen.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Buntes-Treiben-am-Wurmberg-Niedersachsen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Buntes-Treiben-am-Wurmberg-Niedersachsen-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Panorama auf den h\u00f6chsten Berg Niedersachsens &#8211; Der Wurmberg.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Mit Brocken und Wurmberg haben wir heute wieder einmal zwei Gipfel auf dem Plan. Diese lassen sich problemlos in eine Wanderung integrieren und bieten uns so eine gute Gelegenheit f\u00fcr eine <strong>ausgedehnte Tagestour<\/strong> mit immer wieder guter Aussicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen von der Landschaft ist unsere Wanderstrecke aber auch vom <strong>geschichtlichen Aspekt<\/strong> her \u00e4u\u00dferst interessant. Denn unser Weg verl\u00e4uft ein gutes St\u00fcck weit <strong>entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze<\/strong>, dem \u201eGr\u00fcnen Band\u201c. Teilweise ist er mit Betonplatten befestigt, ein Hinweis darauf, dass wir uns auf einem ehemaligen <strong>Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen<\/strong> bewegen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg zieht sich ein wenig, ist aber nie langweilig oder unangenehm, sodass wir schlussendlich um die Mittagszeit den Wurmberg erreichen. Knapp unterhalb des Gipfels befindet sich ein <strong>k\u00fcnstlicher See<\/strong>, an dem zahlreiche Wanderer und Ausfl\u00fcgler sitzen und die F\u00fc\u00dfe baden. Auch wir legen hier eine kurze Pause ein, essen unsere Brotzeit und erholen uns ein wenig von der Wanderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wurmberg ist mit <strong>971,2 m \u00fc. NHN <\/strong>der <strong>zweith\u00f6chste Berg im Harz<\/strong> und gleichzeitig der <strong>h\u00f6chste Berg von Niedersachsen<\/strong>. Hier ist viel geboten, denn von Braunlage f\u00fchrt eine <strong>Seilbahn <\/strong>hier hoch, was sommers wie winters Touristen anlockt. Unser Weg f\u00fchrt uns \u00fcber den Gipfel bis zur <strong>ehemaligen Skisprungschanze<\/strong>, von der nur noch die Aufsprungbahn und die zugeh\u00f6rige Treppe vorhanden sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese steigen wir ab und gehen unseren Weg weiter bis nach Schierke, von wo aus wir unsere Reise fortsetzen wollen. Kaum betreten wir den Ort heulen Sirenen auf. Kurz darauf h\u00f6ren wir das erste Martinshorn und sehen Feuerwehrfahrzeuge. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie sich sp\u00e4ter herausstellt, ist es zu einem Waldbrand gekommen. Die Polizei geht von fahrl\u00e4ssiger Brandstiftung aus, beispielsweise durch eine achtlos weggeworfene Zigarette. Der Betrieb der Brockenbahn wird eingestellt und das betroffene Gebiet gesperrt. Wir sind davon zum Gl\u00fcck nicht betroffen, sehen aber die aufsteigenden Rauchs\u00e4ulen noch von Weitem.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 7: Brandenburg und Sachsen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Reiseroute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anreise: Ortrand \u2013 Dresden HBF \u2013 Fl\u00f6ha \u2013 Annaberg-Buchholz unterer Bhf \u2013 Oberwiesenthal (Bus)<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Fichtelberg. Weiterreise: Oberwiesenthal (Bus) &#8211; Annaberg-Buchholz unterer Bhf \u2013 Chemnitz HBF \u2013 Leipzig HBF \u2013 Weimar<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Kutschenberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Eine-Steinsaeule-markiert-den-Kutschenberg-Brandenburg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Eine-Steinsaeule-markiert-den-Kutschenberg-Brandenburg.jpg\" alt=\"Eine Steins\u00e4ule markiert den Gipfel des Kutschenbergs.\" class=\"wp-image-51099\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Eine-Steinsaeule-markiert-den-Kutschenberg-Brandenburg.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Eine-Steinsaeule-markiert-den-Kutschenberg-Brandenburg-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Eine-Steinsaeule-markiert-den-Kutschenberg-Brandenburg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Diese Steins\u00e4ule markiert den Gipfel des Kutschenbergs. Er ist der h\u00f6chste Berg Brandenburgs.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Gestern Abend haben wir es noch bis Ortrand geschafft. Hier gibt es einen sch\u00f6nen und f\u00fcr uns praktisch gelegenen Campingplatz. Die Betreiber haben wir bereits gestern angeschrieben und sie haben uns erlaubt, auch noch sp\u00e4t anzureisen. An dieser Stelle ein herzliches Dankesch\u00f6n f\u00fcr das Entgegenkommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg zum Berg ist, wie in <strong>Brandenburg <\/strong>zu erwarten, <strong>relativ flach<\/strong>. Zun\u00e4chst f\u00fchrt er uns einmal quer durch die Stadt Ortrand und dann weiter durch ein W\u00e4ldchen, vorbei an einer Autocross-Rennstrecke bis zum Gipfel. Dieser ist mal wieder bewaldet, aber mittels <strong>Granits\u00e4ule <\/strong>gut markiert. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>201 m \u00fc. NHN<\/strong> misst er und ist somit der <strong>h\u00f6chste Punkt Brandenburgs<\/strong>. Foto machen, Berg auf unserem Schild abhaken und dann wieder zur\u00fcck zum Bahnhof. Heute wollen wir noch richtig Strecke machen. Denn heute ist Freitag und vor dem Wochenende haben wir Respekt. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben bereits bei unserer Abreise zu Hause gesehen, touristisch interessante Bus- und Bahnverbindungen sind am Wochenende brechend voll. Teilweise werden Reisende erst gar nicht mehr mitgenommen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Fichtelberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_FichtelbergSachsen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_FichtelbergSachsen.jpg\" alt=\"In Sachsen ist der h\u00f6chste Berg der Fichtelberg. Im Winter kann man hier auch Skifahren.\" class=\"wp-image-51009\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_FichtelbergSachsen.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_FichtelbergSachsen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9Euro_FichtelbergSachsen-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Fichtelberg in Sachsen ist der h\u00f6chste Berg des \u00f6stlichsten Bundeslands.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bis nach Oberwiesenthal, dem <strong>Talort des Fichtelbergs<\/strong>, dem <strong>h\u00f6chsten Berg Sachsens<\/strong> sind immerhin vier Verbindungen zu bekommen, f\u00fcr den Weiterweg zum <strong>Gro\u00dfen Beerberg<\/strong> in Th\u00fcringen sind es sogar f\u00fcnf Verbindungen mit Bus und Bahn, die klappen m\u00fcssen. F\u00fcr Samstag sehen wir da schwarz, also bleibt uns nur: Strecke machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwa vier Stunden sp\u00e4ter erreichen wir <strong>Oberwiesenthal<\/strong>. Hier ist es <strong>touristisch<\/strong>. Der ganze Ort ist auf <strong>Ski- und Wandertourismus<\/strong> ausgelegt. Kein Wunder, am Fichtelberg befindet sich ein respektables Skigebiet, dessen Bahnen im Sommer teilweise auch von Wanderern genutzt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns ist das irgendwie gerade ein wenig viel. Die lange und vor allem rastlose Reise macht sich langsam bemerkbar. Darum und vielleicht auch, weil wir echt mit aller Gewalt noch ein gutes St\u00fcck unserer Reise heute bew\u00e4ltigen wollen, entschlie\u00dfen wir uns zur Speedbegehung und erklimmen den Berg nahezu im Stechschritt. <\/p>\n\n\n\n<p>Oben dann das \u00fcbliche Ritual, kurz umsehen, Foto machen und dann wieder ab zur\u00fcck zum Busbahnhof. Wir sind erstaunlich schnell unterwegs und verlassen Oberwiesenthal bereits wieder mit dem n\u00e4chsten Bus. Bis Weimar wollen wir heute noch kommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 8: Th\u00fcringen und Hessen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Reiseroute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Anreise: Weimar \u2013 Erfurt (HBF) \u2013 Gehlberg<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Gro\u00dfer Beerberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterreise: Zella Mehlis \u2013 Bad Neustadt (Saale) \u2013 Gersfeld Rh\u00f6n<\/p>\n\n\n\n<p>Wanderung: Wasserkuppe. Heimreise: Gersfeld \u2013 Fulda \u2013 Frankfurt HBF \u2013 Heidelberg \u2013 Karlsruhe &#8211; Haslach<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Gro\u00dfe Beerberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Kleiner-Turm-fuer-grosse-Aussicht-am-Grossen-Beerberg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Kleiner-Turm-fuer-grosse-Aussicht-am-Grossen-Beerberg.jpg\" alt=\"Aussichtst\u00fcrmchen auf dem Gro\u00dfen Beerberg.\" class=\"wp-image-51103\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Kleiner-Turm-fuer-grosse-Aussicht-am-Grossen-Beerberg.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Kleiner-Turm-fuer-grosse-Aussicht-am-Grossen-Beerberg-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Kleiner-Turm-fuer-grosse-Aussicht-am-Grossen-Beerberg-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Th\u00fcringer Wald bietet durchaus auch ganz sportliche Wanderrouten. So auch der Weg \u00fcber den Gro\u00dfen Beerberg.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es hat geklappt! Wir haben es gestern Abend tats\u00e4chlich noch <strong>nach Weimar<\/strong> geschafft. Das ist in sofern ideal, als dass es uns heute einiges an Fahrerei spart und bereits morgens fr\u00fch einen ordentlichen Vorteil verschafft. Gestern Abend sind wir noch ein wenig durch Weimar spaziert und haben uns die Stadt angeschaut. Zeit f\u00fcr Turbotourismus muss einfach sein, auch wenn das einmal mehr zulasten unseres Sch\u00f6nheitsschlafs gegangen ist. Eh wurscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt gehts jedenfalls <strong>weiter \u00fcber Erfurt nach Gehlberg<\/strong>, einem Bahnhof irgendwo im Nirgendwo. Dort beginnen wir unsere Tour. Den <strong>Gro\u00dfen Beerberg<\/strong> wollen wir quasi \u00fcberschreiten und dann nach <strong>Zella Mehlis<\/strong> absteigen. Diese Wanderung ist sowohl hinsichtlich der H\u00f6henmeter, als auch aufgrund der Strecke eine der eher ernstzunehmenden. <\/p>\n\n\n\n<p>Gut <strong>450 hm sind es im Aufstieg<\/strong> und nochmals <strong>550 hm im Abstieg<\/strong>, verteilt auf eine Wegstrecke von rund <strong>16 Kilometer<\/strong>. Der Aufstieg zieht sich ein bisschen und f\u00fchrt zun\u00e4chst durch immer steiler werdenden Wald. Einmal auf der H\u00f6he angekommen flacht der Weg aber deutlich ab und verl\u00e4uft leicht wellig und in der Summe leicht steigend. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Schild wei\u00dft darauf hin, wir sind nun auf dem <strong>Rennsteig<\/strong>. Nach einiger Zeit kommen wir an einen Aussichtspunkt mit B\u00e4nken und einem kleinen Turm. Auf Suhl im Speziellen und die restliche Region im Allgemeinen, hat man hier einen <strong>wunderbaren Ausblick<\/strong>. F\u00fcr uns hei\u00dft es hier, kurz dem <strong>Trampelpfad zum Gipfel<\/strong> folgen und geschafft! Auch der <strong>Gro\u00dfe Beerberg<\/strong> mit seinen <strong>982,9 m \u00fc. NHN<\/strong> ist bezwungen. <strong>H\u00f6chster Berg in Th\u00fcringen: Check!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer angenehmen Pause am Aussichtspunkt machen wir uns an den Abstieg und erreichen nach einiger Zeit den Ort Zella-Mehlis. Von hier aus wollen wir weiter <strong>nach Gersfeld in Hessen<\/strong>, dem Talort der Wasserkuppe. Aber wir haben gepennt. Wir waren davon ausgegangen, dass es dort hin st\u00fcndlich eine Verbindung gibt. Ein einziges Mal haben wir nicht alles bis ins kleinste Detail geplant und das r\u00e4cht sich nun mit aller Deutlichkeit. Kacke. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir warten daher erst in Zella-Mehlis eine gef\u00fchlte Ewigkeit auf unseren n\u00e4chsten Zug und dann gurkt die n\u00e4chstm\u00f6gliche Verbindung auch noch ewig in der Landschaft herum. Heute l\u00e4ufts nicht (mehr). Zu allem Unheil bin ich beim Abstieg auch noch umgeknickt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles ist ganz schlecht f\u00fcr die Besteigung der Wasserkuppe, die heute noch auf dem Programm steht. Immer wieder spielen wir alle m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen Optionen durch. Von komplett Durchziehen und heute noch den Heimweg antreten, bis nochmals \u00fcbernachten und die Wasserkuppe morgen besteigen ist alles im Gespr\u00e4ch. Wir qu\u00e4len die Bahn-App, suchen Verbindungen, planen, verwerfen und kommen schlie\u00dflich zu dem Ergebnis: alles Mist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Wasserkuppe<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-es-geschafft-14-Gipfel-in-8-Tagen-Wasserkuppe-Hessen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-es-geschafft-14-Gipfel-in-8-Tagen-Wasserkuppe-Hessen.jpg\" alt=\"Bergfreunde Lisa und Flo am Gipfel des h\u00f6chsten hessischen Berges, der Wasserkuppe.\" class=\"wp-image-51107\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-es-geschafft-14-Gipfel-in-8-Tagen-Wasserkuppe-Hessen.jpg 1000w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-es-geschafft-14-Gipfel-in-8-Tagen-Wasserkuppe-Hessen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/9E_Lisa-und-Flo-haben-es-geschafft-14-Gipfel-in-8-Tagen-Wasserkuppe-Hessen-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Den Abschluss macht der h\u00f6chste Berg Hessens: Die Wasserkuppe. Hier kann man eine tolle Aussicht genie\u00dfen und nochmal richtig \u00fcber die vergangenen sieben Tage sinnieren, bevor es nach Hause geht.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Entscheidung ist gefallen. Wir werden heute noch die <strong>Wasserkuppe <\/strong>besteigen und nach M\u00f6glichkeit heute Abend noch nach Fulda oder Frankfurt fahren und dort nochmals \u00fcbernachten. Auf diese Weise umgehen wir die \u00fcberf\u00fcllten Sonntagsz\u00fcge bestm\u00f6glich und haben dar\u00fcber hinaus die M\u00f6glichkeit den verbleibenden Sonntag auch noch anderweitig als nur zum Reisen zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weg auf die <strong>Wasserkuppe ist gut ausgeschildert<\/strong>, zieht sich aber ganz sch\u00f6n hin. Von Gersfeld sind bis zum Gipfel immerhin rund <strong>450 H\u00f6henmeter und 6,5 km Wegstrecke<\/strong> zu \u00fcberwinden. Doch auch das schaffen wir. Die Strecke ist abwechslungsreich und f\u00fchrt \u00fcber Felder, entlang eines Str\u00e4\u00dfchens und immer wieder durch Wald und schlie\u00dflich \u00fcber offenes Gel\u00e4nde bis zum Gipfel. <\/p>\n\n\n\n<p>Oben angekommen hat man eine <strong>wahnsinnige Aussicht<\/strong>. Der Gipfel ist <strong>komplett waldfrei<\/strong> und mit <strong>950 m \u00fc. NHN<\/strong> die h\u00f6chste Erhebung in der Rh\u00f6n und gleichzeitig der <strong>h\u00f6chste Berg Hessens<\/strong>. Wir sitzen am Gipfel, essen unser letztes Bisschen Brotzeit und schauen in Richtung des sich allm\u00e4hlich anbahnenden Sonnenuntergangs. <strong>Wir haben es geschafft.<\/strong> <strong>14 Gipfel in 8 Tagen.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Ein wirklich wilder Ritt durch die gesamte Bundesrepublik. Was mit einer leisen Vorahnung am Erbeskopf begonnen hat, hat sich nun best\u00e4tigt: Deutschland ist gro\u00df, wir sind viel herumgekommen. Gleichzeitig waren wir aufgrund des straffen Programms \u00fcberall und nirgends. Einige Orte unserer Reise muss ich auf jeden Fall irgendwann einmal noch in Ruhe besuchen, Zeit mitbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Blick ist fantastisch und wenngleich ich nicht genau wei\u00df, was dort unten und in der Ferne zu sehen ist, passt er genau zu der Reise, die wir hinter uns haben. Ein weites Land, in dem es viel zu entdecken gibt. Wir haben viel gesehen vom S\u00fcden bis zum Norden, vom Westen bis zum Osten und ich bin in diesem Moment irgendwie alles zugleich: <\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklich, dass wir es geschafft haben, traurig, dass die Jagd nach den Gipfel nun ein Ende hat. Auf eine Art furchtbar m\u00fcde und auf die andere Art doch unruhig, weil wir mal wieder einer anstehenden Zugverbindung hinterher laufen. Es ist seltsam, eigentlich w\u00fcrde ich in diesem Moment gerne hier bleiben und gleichzeitig zieht es mich nach Hause. Ankommen, Ruhe finden, das Erlebte sacken lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 8 (immer noch): Heimreise<\/h2>\n\n\n\n<p>Um es kurz zu machen, die Heimreise war schlimm. Und h\u00e4tten wir gewusst, was auf uns zukommt, h\u00e4tten wir am besten unser <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/zelte\/\">Zelt<\/a> direkt auf der Wasserkuppe aufgestellt und w\u00e4ren erst am n\u00e4chsten Tag gefahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fahrt nach Frankfurt verl\u00e4uft immerhin halbwegs reibunglos. Im Hotel angekommen, dauert der Check-in eine gef\u00fchlte Ewigkeit. In unserem Zimmer sehen wir, dieses ist bereits belegt. Runter zur Rezeption, wieder ewig warten, nachfragen, Computerchaos. Das Hotel ist komplett \u00fcberbucht, keine Chance auf ein Zimmer. Mittlerweile ist es fast Mitternacht. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein kurzer Blick auf die Bahn-App zeigt, heute Nacht geht noch eine Verbindung, morgen fr\u00fch sind wir dann zu Hause. Es wird knapp, wir rennen zum Bahnhof, doch vom Bus, der uns nach Mannheim bringen soll keine Spur. Wir fragen uns durch, keiner wei\u00df nichts. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind einfach nur m\u00fcde und fertig und unsere Stimmung ist auf dem absoluten Nullpunkt angekommen. Hinzu kommt, dass es definitiv besser Orte f\u00fcr eine durchgemachte Nacht gibt als der Vorplatz des Frankfurter Bahnhofs. Ich will ehrlich nur noch nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Zugverbindung geht um 2 Uhr nachts, die nehmen wir. Siehe da, der Zug kommt p\u00fcnktlich, wir bekommen Platz auch das Umsteigen ist kein Problem und langsam bessert sich meine Laune wieder. Und sie bessert sich sogar noch mehr, als wir Karlsruhe hinter uns lassen, ich die Orte wieder kenne und die Sonne langsam \u00fcber dem Schwarzwald aufgeht. <\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt haben wir es wirklich geschafft! Eine Stunde Zugfahrt noch, dann sind wir zu Hause.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unsere Reise in Zahlen:<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>8 Tage<\/li>\n\n\n\n<li>14 Berge<\/li>\n\n\n\n<li>16 Bundesl\u00e4nder<\/li>\n\n\n\n<li>rund 125 km zu Fu\u00df, knapp 3000 hm im Aufstieg<\/li>\n\n\n\n<li>61 unterschiedliche Verbindungen mit Bus und Bahn, rund 3250 km gefahrene Kilometer<\/li>\n\n\n\n<li>Insgesamt ca. 210 min Versp\u00e4tung, 1 ausgefallener Zug, 1,5 Stunden Umweg, ein bisschen allgemeines Chaos<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis: Diese Reise wurde im Jahr 2022 mit dem 9-Euro-Ticket unternommen. Ziel war es in vergleichsweise kurzer Zeit kreuz und quer durch Deutschland zu reisen und in jedem Bundesland den h\u00f6chsten \u201eBerg\u201c zu besteigen. Dem damals \u00e4u\u00dferst g\u00fcnstigen 9-Euro-Ticket sei dank, f\u00fcr extrem wenig Geld. Inzwischen gibt es das Deutschlandticket f\u00fcr 49 \u20ac als Nachfolger. 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