{"id":64406,"date":"2022-10-02T07:19:00","date_gmt":"2022-10-02T05:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/kaufberatung-steigeisen\/"},"modified":"2025-11-11T11:34:31","modified_gmt":"2025-11-11T10:34:31","slug":"kaufberatung-steigeisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/kaufberatung-steigeisen\/","title":{"rendered":"Wenn&#8217;s halten muss: alles \u00fcber Steigeisen"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/steigeisen\/\">Steigeisen<\/a> m\u00fcssen wahre Multitalente sein: Im Aufstieg m\u00fcssen sie gut greifen und fest am Schuh sitzen. Bei Kontakt mit Fels und Eis d\u00fcrfen sie nicht stumpf werden und beim Abstieg im aufgeweichten Schnee nicht rutschen. Und nat\u00fcrlich d\u00fcrfen sie keine Schneeklumpen bilden. Am besten sind sie auch noch leicht und einfach zu transportieren. Wie das alles geht? Dieser Artikel verr\u00e4t es.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-aus-welchen-materialien-sind-steigeisen\">Aus welchen Materialien sind Steigeisen?<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Materialien.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Materialien.jpg\" alt=\"Ein Close-up eines Steigeisens.\" style=\"width:450px;height:338px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Edelstahl, Aluminium, Titan, Stahl oder Mischformen &#8211; Steigeisen k\u00f6nnen aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Beim Material gibt es zwei Alternativen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Belastbare und langlebige Edelstahl-Legierungen (meist Chrom-Moly-Stahl)<\/li>\n\n\n\n<li>Leichtes Aluminium<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Als dritte Variante k\u00f6nnte man <strong>Titan <\/strong>erg\u00e4nzen. Titan ist eigentlich eine prima Sache, da es leichter als Stahl und fester als Aluminium ist. Doch da Titan sehr teuer ist, sind Titaneisen derzeit kaum zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stahl vs. Aluminium<\/h3>\n\n\n\n<p>Das <strong>Standardmaterial ist Stahl<\/strong>. Denn Stahl greift gut und bietet viel Halt. Die als Leichtsteigeisen bezeichneten Modelle aus <strong>Aluminium <\/strong>sind dagegen nur f\u00fcr Touren mit wenig Blankeis und Felskontakt gedacht. Also vor allem in flachen H\u00e4ngen. Beim Gehen in der Vertikalzackentechnik (bei der der ganze Fu\u00df aufgesetzt wird) und auf hartem Eis bieten die Alu-Modelle zwar einen soliden Biss. Sie werden aber schneller stumpf und k\u00f6nnen sich verbiegen. Daf\u00fcr ist der Gewichtsvorteil betr\u00e4chtlich: W\u00e4hrend Stahleisen meist an der Kilogrammgrenze kratzen, sind Alu-Eisen schon ab 350 Gramm zu haben. Auch der Tragekomfort ist bei den weniger steifen Alu-Modellen h\u00f6her, weil die Bindungen flexibler sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Hersteller, wie z.B. Petzl, bieten <strong>Hybrid-Steigeisen<\/strong> an, bei denen ein vorderer Teil aus Stahl mit einem hinteren Teil aus Aluminium kombiniert wird. Sie bieten eine erhebliche Gewichtsersparnis, ohne dass die Leistung in hartem und steilem Eis beeintr\u00e4chtigt wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-sind-steigeisen-aufgebaut\">Wie sind Steigeisen aufgebaut?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-rahmen\">Rahmen<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Petzl-Leopard.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Petzl-Leopard.jpg\" alt=\"Das Leopard Steigeisen von der Marke Petzl.\" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Petzl Leopard Steigeisen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der Rahmen eines Steigeisens besteht aus:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Vorderteil<\/li>\n\n\n\n<li>Hinterteil<\/li>\n\n\n\n<li>L\u00e4ngenverstellbarer Steg<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Vorder- und Hinterteil sind entweder starr (f\u00fcr steiles, hartes Eis) oder beweglich (f\u00fcr weicheren Firn und Schnee). Sie sind durch eine Schiene miteinander verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese <strong>Schiene <\/strong>(auch Steg genannt) ist in der Regel der Fu\u00dfform entsprechend leicht gebogen, mit zahlreichen L\u00f6chern versehen und mittels einer Federstahlklemme in der L\u00e4nge verstellbar. Je nach Form und Anzahl der L\u00f6cher ist eine sehr feine Anpassung an den Schuh m\u00f6glich. F\u00fcr viele Steigeisen gibt es auch extra lange Stege. Eine spezielle L\u00f6sung hat Petzl gefunden: Beim revolution\u00e4r leichten und kompakten Firsteisen <strong>Leopard <\/strong>wird die Stahlschiene einfach durch <strong>Dyneema-Schn\u00fcre<\/strong> ersetzt. Diese erm\u00f6glichen eine L\u00e4ngenverstellung durch einfaches Einf\u00e4deln.<\/p>\n\n\n\n<p>Allgemein gilt: Je beweglicher der Rahmen (und der Bergschuh), desto komfortabler das Gehen. Allerdings steigt mit der Bewegungsfreiheit auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Eisen vom Schuh l\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Rahmen befinden sich auch die <strong>8 bis 14 Zacken<\/strong>, die je nach Modell f\u00fcr einen festen bis bombenfesten Halt im Eis sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Rahmenbreite <\/strong>kann je nach Bindungstyp schmaler als der Schuh oder genauso breit wie der Schuh sein. Ein breiterer Rahmen sorgt f\u00fcr mehr Stabilit\u00e4t und Trittsicherheit. Dies kann auf unebenem Gel\u00e4nde (z.B. beim \u00dcberqueren einer Mor\u00e4ne) eine Rolle spielen, da man auf den Eisen h\u00f6her steht und die Gefahr des Umknickens gr\u00f6\u00dfer ist. Auf hartem Untergrund h\u00e4ngt die Standh\u00f6he von der L\u00e4nge der vertikalen Zacken ab &#8211; je k\u00fcrzer, desto nat\u00fcrlicher das Gehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-vertikalzacken\">Vertikalzacken<\/h3>\n\n\n\n<p>Die vertikalen Zacken sind diejenigen, die vom Fu\u00df senkrecht nach unten zeigen. Sie sind normalerweise mehr oder weniger symmetrisch in L\u00e4ngsrichtung an den Seiten angeordnet. Auf der R\u00fcckseite des Rahmens befinden sich normalerweise zwei quer angeordnete Vertikalzacken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vertikalzacken sorgen bei jeder nicht kletternden Fortbewegung f\u00fcr den Halt auf dem Eis. Deshalb wird das normale Gehen <strong>bis etwa 35 Grad Hangneigung<\/strong> auch als Vertikalzackentechnik bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Frontzacken<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Front(al)- oder Vorderzacken sorgen <strong>ab etwa 35 Grad Hangneigung<\/strong> f\u00fcr sicheren Halt im Eis. Sie werden meist mit einem lockeren Pendelschlag aus dem Knie heraus ins Eis geschlagen. Bei anspruchsvollen Hochtouren k\u00f6nnen dies auch Gletscherbr\u00fcche oder Eisflanken sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frontzacken gibt es in zwei Versionen:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Rahmen.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Rahmen.jpg\" alt=\"Eine Ansicht der Zacken des Petzl Leopard Steigeisens.\" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auch bei den Zacken gibt es einiges an Variationen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>senkrecht<\/li>\n\n\n\n<li>horizontal<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Senkrechte Frontzacken<\/strong> \u00e4hneln den Hauen eines Eispickels und bieten in hartem Steileis guten Halt. In weniger steilem und weicherem Gel\u00e4nde bieten sie jedoch weniger Halt als herk\u00f6mmliche horizontale Frontalzacken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Horizontale Frontalzacken<\/strong> sollten f\u00fcr einen optimalen Halt leicht nach unten gebogen sein. In den meisten F\u00e4llen werden die vertikalen Frontzacken jedoch von Sekund\u00e4rzacken oder T-Profilen unterst\u00fctzt, die den verlorenen Grip auf Schnee ausgleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Horizontale Frontzacken laufen oft schmal und spitz zu. Bei Steigeisen, die besonders auf guten Halt im Schnee ausgelegt sind, l\u00e4uft die Spitze jedoch von oben betrachtet breit zu und ist nur von der Seite betrachtet scharf.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr schwieriges Eis- und Mixedklettern haben sich mittlerweile vertikale <strong>Front-Monozacken<\/strong> etabliert. Wie der Name schon sagt, hat die Vorderseite nur einen statt zwei Zacken. Mit den Monozacken sind noch pr\u00e4zisere oder komplexere Bewegungen wie das Eindrehen der F\u00fc\u00dfe m\u00f6glich, wobei die Gefahr des Heraushebelns verringert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>L\u00e4nge der Zacken<\/strong> ist f\u00fcr die Hebelwirkung wichtig: Kurze Zacken eignen sich besser f\u00fcr Fels oder Mixedklettern, lange Zacken besser f\u00fcr Firn und Eis. Bei einigen Modellen (z.B. dem Grivel G14) kann die Zackenl\u00e4nge daher ver\u00e4ndert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bindung\">Bindung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Bindung sorgt f\u00fcr den sicheren Kontakt zwischen Schuh und Metall. Auch bei ihr gilt: Es gibt zwei Versionen und einen Hybriden dazwischen. Eigentlich ganz einfach, auch weil <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/bergschuhe\/\">Bergschuhe<\/a> meist in Hinblick auf ihre Eignung f\u00fcr verschiedene Bindungen deutlich gekennzeichnet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die leichten, einfach gebauten Steigeisen zum Gletscherwandern ist die <strong>Riemenbindung<\/strong> mit meist je einem Plastikk\u00f6rbchen vorne und hinten Standard. Die Riemen bestehen aus Nylon- oder Perlonb\u00e4ndern, die Absatz und Spitze des Schuhs mit Fersen- und Ballenteil des Steigeisens verbinden und mithilfe von Dornenschnallen festgezogen werden. Diese Konstruktion passt (theoretisch) auf jeden halbwegs festen Berg- und Wanderschuh. Es sollte aber auch bei Riemenbindung schon ein mindestens <strong>\u201ebedingt steigeisenfester\u201c Bergschuh<\/strong> sein, auch wenn die Eisen f\u00fcr kurze Querungen von Schneerinnen durchaus auch an einem <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/approachschuhe\/\">Zustiegsschuh<\/a> o.\u00e4. halten w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell sind Sitz und Stabilit\u00e4t bei der Riemenbindung am schw\u00e4chsten. Auch sind die K\u00f6rbchen im Vergleich zu anderen Bindungen schwer und volumin\u00f6s, womit der Gewichtsvorteil der Alu- oder Leichtsteigeisen ein St\u00fcck egalisiert wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kippelhebelbindungen<\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Kipphebelbindung.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Kipphebelbindung.jpg\" alt=\"Ein Steigeisen mit Kipphebelbindung von der Marke Stubai. \" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Steigeisen mit Kipphebelbindung<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Kipphebelbindungen (auch Automatikbindungen oder Step-In-Bindungen genannt) werden durch einen Drahtb\u00fcgel an der vorderen Sohle und durch einen h\u00f6henverstellbaren Kipphebel an der hinteren Sohle befestigt. Zus\u00e4tzlich ist ein Fangriemen als Verlustsicherung angebracht. Die Verwendung von Hebelbindungen setzt <strong>voll steigeisenfeste Bergschuhe<\/strong> voraus, deren Sohle sehr steif und mit entsprechenden Sohlenkanten vorne und hinten versehen ist. Sie sind auch ideal fu\u0308r Skitourenstiefel, sofern der Kipphebel nicht mit dessen r\u00fcckseitiger Fu\u00dffixierung in die Wege kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell sitzen Steigeisenbindungen mit Kipphebel am sichersten am Schuh, bieten die <strong>beste Standfestigkeit<\/strong> und lassen sich am schnellsten an- und ablegen. Zudem sind sie am leichtesten und bieten oft auch verschiedene Einstelloptionen f\u00fcr das Eis- oder Felsklettern. Wenn man das Anschnallen richtig bewerkstelligt hat, sollte beim finalen Festziehen ein sattes Klack-Ger\u00e4usch zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Hybridl\u00f6sung <\/strong>ist auch hier wieder der Versuch, die Vorteile beider Standardsysteme zu vereinen. Und das gelingt durchaus gut. Die Bindungen mit K\u00f6rbchen vorne und Kipphebel hinten sind sehr empfehlenswert, wenn die Eisen f\u00fcr ein breites Tourenspektrum vorgesehen sind. Das System erfordert f\u00fcr den Kipphebel nur hinten am Schuh eine stabile Befestigungskante, also einen Schuh, der <strong>\u201ebedingt steigeisenfest\u201c<\/strong> ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der <b>Kombibindung<\/b> wird der Kipphebel mit einem Korb vorne kombiniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen gelungenen Versuch, alle Bindungstypen zu vereinigen, hat Edelrid mit seinem Modell <strong>Shark <\/strong>unternommen. Hier lassen sich Automatik-, Semi- und Riemenbindung beliebig austauschen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-antistollplatten\">Antistollplatten<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Bedeutung von Rahmen, Zacken und Bindung sofort einleuchtet, wird die Bedeutung von Antistollplatten meist erst nach der ersten Tour klar. Das Problem: Im weichen Firn k\u00f6nnen <strong>Schneeklumpen <\/strong>unter den Eisen den Abstieg zur H\u00f6lle machen. Das kalte Metall der Eisen zieht den feuchten Schnee wie Klebstoff an. Das macht nicht nur das Gehen anstrengend, sondern kann auch sehr gef\u00e4hrlich werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der Schneeklumpen dicker ist, als die Zacken lang sind, verliert man im schlimmsten Fall die Bodenhaftung und schlittert davon. Deshalb sind gute Antistollplatten, die den gesamten Rahmen bedecken, kein Luxus, sondern <strong>Pflicht<\/strong>. Zum Gl\u00fcck sind mittlerweile fast alle Hochtourensteigeisen mit diesen Kunststoffplatten ausgestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders effektiv sind konvex ausgebeulte Platten, die sich bei Druckbelastung einst\u00fclpen und den Schnee, wenn der Fu\u00df in der Luft ist, regelrecht abwerfen. Die Platten sollten zudem leicht ersetzbar sein, da sie bei Felskontrakt schnell besch\u00e4digt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n<section class=\"bf-tipp has-image\"><div class=\"bf-tipp__image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Carlos-Rein_Profilbild-300x300-1.jpg\" alt=\"Carlos Rein \"><\/div><div class=\"bf-tipp__content\"><div class=\"bf-tipp__headline\">Sicherheitstipp vom Experten<\/div><blockquote class=\"bf-tipp__quote\"><p>Bei einem Steigeisen hat die Sicherheit f\u00fcr mich oberste Priorit\u00e4t &#8211; daher ist Anzahl der Zacken, das Bindungssystem und der Sitz am Schuh f\u00fcr mich essenziell.<\/p>\n<\/blockquote><p class=\"bf-tipp__byline\"><a class=\"bf-tipp__byline-link\" href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/about\/carlos-rein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bergfreund Carlos \u2014 Gearhead<\/a><\/p><\/div><\/section>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-welches-steigeisen-fur-welchen-einsatz\">Welches Steigeisen f\u00fcr welchen Einsatz?<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Einsatzzweck-2.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Einsatzzweck-2.jpg\" alt=\"Ein Kletterer klettert eine eingefrorene Gletscherwand hinauf. \" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Wahl der Steigeisen sollte auf das Terrain angepasst werden, auf das man sich begibt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Unterschiede in den genannten Bestandteilen haben die jeweiligen Einsatzbereiche schon klar definiert. Das Ganze l\u00e4sst sich aber noch \u00fcbersichtlicher in drei Klassen je nach Einsatzzweck zusammenfassen:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Leichte Hochtouren und Gletschertrekking mit wenig Kombigel\u00e4nde und Felskontakt<\/h3>\n\n\n\n<p>Hier kommen die <strong>Leichtsteigeisen\/Gletschersteigeisen\/Alusteigeisen<\/strong> mit <strong>zehn bis zw\u00f6lf Zacken<\/strong> zum Einsatz (wobei hier fast nur die Vertikalzacken verwendet werden). Diese leichten und relativ flexiblen Eisen behindern das normale Abrollen des Fu\u00dfes nicht vollst\u00e4ndig und bieten damit h\u00f6heren Gehkomfort f\u00fcr lange Strecken. Das <strong>Gewicht sollte hier m\u00f6glichst gering sein<\/strong>, besonders wenn die Eisen nur sporadisch zum Einsatz kommen und meist im oder am Rucksack getragen werden. Mit den zwei waagerecht nach vorne stehenden, leicht nach unten gekr\u00fcmmten Frontzacken k\u00f6nnen auch kurze vereiste H\u00e4nge und kombinierte Gipfelzonen bei Hoch- und Skitouren bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Anspruchsvolle Hochtouren mit viel Kombigel\u00e4nde und Felskontakt<\/h3>\n\n\n\n<p>Im steileren Gel\u00e4nde kommen <strong>mindestens Zw\u00f6lfzacker<\/strong> zum Einsatz. Das zus\u00e4tzliche Paar Zacken sitzt als schr\u00e4g nach vorne gerichtete St\u00fctzhilfe direkt neben und hinter den Frontalzacken. F\u00fcr mittlere Hochtourenschwierigkeiten und einfaches Wasserfallklettern gen\u00fcgen die horizontalen Frontzacken. Bei einem Schwerpunkt auf Firn- und Eisflanken sollten die Frontzacken st\u00e4rker nach unten gezogen und das St\u00fctzpaar st\u00e4rker nach vorn gerichtet sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Liegt der Fokus dabei mehr auf Kombi- und Felskletterei, sollten die Frontzacken gerade vorstehen und das St\u00fctzpaar eher senkrecht nach unten gerichtet sein. Generell bestehen die Steigeisen f\u00fcr anspruchsvollere Touren aus stabilem und abriebfestem Stahl, dessen Vorteile der besseren Performance und des besseren Sitzes den Nachteil des schwereren Gewichts \u00fcberwiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn Du weniger anspruchsvoll, daf\u00fcr aber oft unterwegs sein willst, solltest Du aufgrund der l\u00e4ngeren Lebensdauer eher zu Stahl als zu Aluminium greifen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-steiles-eis-amp-wasserfalle\">Steiles Eis &amp; Wasserf\u00e4lle<\/h3>\n\n\n\n<p>Je steiler Du unterwegs bist, desto mehr liegt der Fokus auf den Frontalzacken. Bei den \u201erichtigen\u201c Steigeismodellen sind die Frontalzacken wie Pickelhauen vertikal ausgerichtet und oft in L\u00e4nge und\/oder Winkel verstellbar. Die zweite Zackenreihe ist besonders deutlich nach vorne ausgerichtet, um den sicheren Stand im harten Eis zu unterst\u00fctzen. Die \u201eHardcore-Modelle\u201c f\u00fcr extremes Eis- und Mixed-Gel\u00e4nde haben 14 Zacken und lassen sich zu Mono-Zackern umr\u00fcsten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-werden-steigeisen-transportiert\">Wie werden Steigeisen transportiert?<\/h2>\n\n\n\n<p>Beim Gewicht halten sich die Unterschiede und damit der Spielraum in Grenzen: Die Art der Touren bestimmt, ob man etwa ein Kilo oder etwa ein halbes zu tragen hat. Doch das Packvolumen kann sich auch zwischen \u00e4hnlichen Eisen unterscheiden. <strong>Wichtig ist, dass sich die gelochte Schiene bzw. der Mittelsteg m\u00f6glichst kurz zusammenschieben l\u00e4sst.<\/strong> Der bereits erw\u00e4hnte Zehnzacker Petzl Leopard l\u00e4sst sich dank der Schnurverbindung auf sagenhaft kurze 13,5 cm verkleinern. Normalerweise muss man aber mit mindestens 20 bis 25 cm Packl\u00e4nge rechnen. Die H\u00f6he der zusammengelegten Steigeisen wird logischerweise durch die L\u00e4nge der Zacken und der Schuhfixierungen bestimmt. Steigeisen mit Step-In-Bindung sind am flachsten, Korbbindungen am sperrigsten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-am-oder-im-rucksack\">Am oder im Rucksack?<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Transporttasche.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Steigeisen-Transporttasche.jpg\" alt=\"Eine Steigeisen Transporttasche von der Marke Edelrid. \" style=\"width:350px\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bestens verpackt sind die Steigeisen in einer Transporttasche &#8211; zum Beispiel in dieser von der Marke Edelrid.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das ist nicht so wichtig. Hauptsache, die Eisen sind gut verpackt. Daher ist eine spezielle <a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/steigeisen-zubehoer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Transporttasche<\/a> ein Muss. Sie kann in den Rucksack wandern oder an einer der meist zahlreich vorhandenen Befestigungsm\u00f6glichkeiten angebracht werden. So durchl\u00f6chern die Eisen weder Textilien noch verletzen sie Mitmenschen und behalten auch den oft reichlich anfallenden Dreck vorerst bei sich. Meistens sind die Eisen nach der Tour auch nass. Und da die meisten Taschen nicht wasserdicht sind, empfiehlt sich sp\u00e4testens hier der Transport au\u00dfen am Rucksack.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-gilt-bei-der-aufbewahrung-und-pflege-zu-beachten\">Was gilt bei der Aufbewahrung und Pflege zu beachten?<\/h2>\n\n\n\n<p>Steigeisen bleiben mit regelm\u00e4\u00dfiger Reinigung nach den Touren besser in Form. Sie sollten am besten <strong>trocken <\/strong>aufbewahrt und hin und wieder auch durchgefeilt werden. Praktischerweise haben wir hierzu eine <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/pflegeanleitung-steigeisen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Pflegeanleitung<\/a> f\u00fcr Steigeisen parat.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/steigeisen\/\">Steigeisen gibt&#8217;s hier &gt;&gt;<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steigeisen m\u00fcssen wahre Multitalente sein: Im Aufstieg m\u00fcssen sie gut greifen und fest am Schuh sitzen. Bei Kontakt mit Fels und Eis d\u00fcrfen sie nicht stumpf werden und beim Abstieg im aufgeweichten Schnee nicht rutschen. Und nat\u00fcrlich d\u00fcrfen sie keine Schneeklumpen bilden. Am besten sind sie auch noch leicht und einfach zu transportieren. 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