{"id":114162,"date":"2024-09-05T11:04:56","date_gmt":"2024-09-05T09:04:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/?p=114162"},"modified":"2025-11-25T13:52:36","modified_gmt":"2025-11-25T12:52:36","slug":"kaukasus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/kaukasus\/","title":{"rendered":"Kaukasus: Berge zwischen Kontinenten und Meeren"},"content":{"rendered":"\n<p>Beim Blick in den Atlas zeigt sich der Kaukasus als symmetrisch geschwungener Umriss zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Wobei es nur der &#8222;<strong>Gro\u00dfe Kaukasus<\/strong>&#8220; (Russisch: Bolshoy Kavkaz) ist, der durch diesen markanten Umriss eingefasst wird. Die s\u00fcdlich anschlie\u00dfenden und bis in den Iran reichenden Gebirge werden als <strong>Transkaukasus<\/strong> oder <strong>Kleiner Kaukasus<\/strong> bezeichnet. Jedoch sind diese H\u00f6henz\u00fcge r\u00e4umlich klar vom Gro\u00dfen Kaukasus getrennt und unterscheiden sich auch geografisch. Deshalb und weil ihre Beachtung hier den Rahmen sprengen w\u00fcrde, lasse ich sie au\u00dfen vor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ein-hauch-von-geheimnis\">Ein Hauch von Geheimnis<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Elbrus_bearbeitet.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Elbrus_bearbeitet.jpg\" alt=\"Elbrus und Umgebung\" class=\"wp-image-114262\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Elbrus_bearbeitet.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Elbrus_bearbeitet-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Elbrus_bearbeitet-1500x1000.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Elbrus_bearbeitet-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Elbrus_bearbeitet-1536x1024.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Elbrus thront mit seinen 5.642 Metern \u00fcber seiner Umgebung<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wie die anderen Gebirge, die im 20. Jahrhundert &#8222;hinter dem Eisernen Vorhang&#8220; lagen, umweht auch den Kaukasus bis heute der <strong>Hauch des Unbekannten<\/strong>. Wer kein Nerd-Bergfreund ist, wird kaum \u00fcber ihn mehr wissen, als dass der <strong>Elbrus<\/strong> (5642 m) sein h\u00f6chster Berg ist. Bis ins 21. Jahrhundert hinein war der Kaukasus eine <strong>abgeschottete und auch nicht ganz ungef\u00e4hrlich<\/strong> zu bereisende Bergwelt. Manche seiner Regionen wie Abchasien, S\u00fcdossetien oder Dagestan sind bis <strong>heute schwierig zu bereisen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-europa-oder-asien-wo-liegt-der-kaukasus-wirklich\">Europa oder Asien: Wo liegt der Kaukasus wirklich?<\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht selten wird der Kaukasus zu Europa gez\u00e4hlt. Unter Bergsteigern, die die &#8222;Seven Summits&#8220; anpeilen, gilt nicht der Montblanc, sondern der <strong>Elbrus als h\u00f6chster europ\u00e4ischer Berg<\/strong>. Doch die europ\u00e4isch-asiatische Grenze wird oft entlang der Gew\u00e4sser Bosporus, Schwarzes Meer, Don und Ural gezogen. Nach dieser Definition <strong>liegt der Kaukasus klar in Asien<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Um es kurz zu machen: Die Frage der Zugeh\u00f6rigkeit hat <strong>keine eindeutige Antwort<\/strong>. Es gibt geografische und kulturelle Argumente f\u00fcr beide Zuordnungen. L\u00f6sen kann man den Widerspruch nur, indem man den Kaukasus als <strong>\u00dcbergangsregion<\/strong> betrachten, die Elemente beider Kontinente vereint.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-hochsten-bekanntesten-und-markantesten-berge\">Die h\u00f6chsten, bekanntesten und markantesten Berge<\/h2>\n\n\n\n<p>Der 5642 m hohe <strong>Elbrus<\/strong> ist ein inaktiver und stark vergletscherter Doppelvulkan, der alle anderen Kaukasusberge um mehrere Hundert Meter \u00fcberragt. Er ragt etwa 20 Kilometer n\u00f6rdlich des Kaukasus-Hauptkamms im westlichen Gebirgsteil auf und befindet sich <strong>g\u00e4nzlich in Russland<\/strong>. Inmitten des Faltengebirges aus deutlich kleineren Bergen wirkt er wie ein \u00fcberm\u00e4chtiger Fremdherrscher.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der <strong>Nummer 2<\/strong>, dem etwa 60 Kilometer weiter ost-s\u00fcd\u00f6stlich und ebenfalls ganz in Russland liegenden <strong>Dych-Tau<\/strong> (*), bekommt der westliche Bergfreund nicht viel mit. Dabei ist er mit seinen 5204 Metern und den enormen Eisflanken ebenfalls recht stattlich. Als <strong>Nummer 3<\/strong> folgt die von hier nur f\u00fcnf Kilometer s\u00fcdlich gelegene <strong>Shkhara<\/strong>, die mit ihren 5193 m die h\u00f6chste Erhebung Georgiens (an der Grenze mit Russland) ist. Dieser eisgepanzerte Riese ist auch der \u00f6stliche Eckpfeiler der &#8222;<strong>Bezengi-Mauer<\/strong>&#8222;, einer etwa 10 Kilometer breiten Wand aus Fels und Eis, die sich auf russischer Seite bis zu 2000 Meter \u00fcber dem Ulluchiran-Gletscher erhebt. Sie ist von gewaltigen H\u00e4ngegletschern, Eisbalkonen und Wandabbr\u00fcchen ges\u00e4umt und wird von Gipfeln um die 5000 Meter gekr\u00f6nt. Auf der georgischen S\u00fcdseite brechen diese Berge fast ebenso hoch und steil ab. Die kaum weniger beeindruckende Wand h\u00f6rt hier auf den Namen &#8222;<strong>Khalde<\/strong>&#8222;.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/03092024_Gergeti-Dreifaltigkeitskirche.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1079\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/03092024_Gergeti-Dreifaltigkeitskirche.jpg\" alt=\"Gergeti-Dreifaltigkeitskirche mit Blick auf den Kazbek\" class=\"wp-image-114153\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/03092024_Gergeti-Dreifaltigkeitskirche.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/03092024_Gergeti-Dreifaltigkeitskirche-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/03092024_Gergeti-Dreifaltigkeitskirche-1500x843.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/03092024_Gergeti-Dreifaltigkeitskirche-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/03092024_Gergeti-Dreifaltigkeitskirche-1536x863.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Gergeti-Dreifaltigkeitskirche mit Blick auf den ber\u00fchmten Kazbek.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Mit dem Elbrus und der Bezengi-Mauer samt ihrer Umgebung stehen fast alle <strong>F\u00fcnftausender<\/strong> des Kaukasus relativ <strong>dicht beieinander<\/strong>. Nur noch einmal wird die magische Marke geknackt, n\u00e4mlich durch den 120 Kilometer ost-s\u00fcd\u00f6stlich gelegenen <strong>Kazbek<\/strong>. Der Name dieses 5033 Meter hohen, inaktiven Stratovulkans d\u00fcrfte wieder etwas gel\u00e4ufiger sein, da seine Silhouette hinter der <strong>Gergeti-Dreifaltigkeitskirche<\/strong> das wohl bekannteste Postkartenmotiv Georgiens ist. Ein weiterer Grund f\u00fcr die relative Bekanntheit dieses georgisch-russischen Grenzbergs ist die relativ <strong>einfache Erreichbarkeit<\/strong> seiner wei\u00dfen Gipfelkuppe. Sie erm\u00f6glicht einer gro\u00dfen Zahl an Bergfreunden das Knacken der 5000er Marke.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-der-schonste-von-allen\">Der Sch\u00f6nste von Allen<\/h3>\n\n\n\n<p>Als sch\u00f6nster Berg des Kaukasus gilt Vielen die steilen Doppelzacken der <strong>Ushba<\/strong>. Mit 4710 Metern ist sie deutlich niedriger, daf\u00fcr aber umso schwieriger zu ersteigen. Sie gilt mit ihren <strong>schwindelerregenden Wandfluchten<\/strong> und dem eisgekr\u00f6nten Doppelgipfel als unwiderstehliche Herausforderung f\u00fcr das <strong>alpine Spitzenpersonal<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>(* Die <strong>Schreibweisen<\/strong> und <strong>Namen<\/strong> von Bergen und Orten sind im Kaukasus so verschieden wie die Sprachen und Schriften. Ich verwende hier die einfachsten latinisierten Versionen, ohne Gew\u00e4hr f\u00fcr Genauigkeit oder Korrektheit.)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-geologie-klima-und-naturraum\">Geologie, Klima und Naturraum<\/h2>\n\n\n\n<p>Grob vereinfacht l\u00e4sst sich die Entstehung des Kaukasus auf die Kollision der <strong>Arabischen<\/strong> Platte mit der <strong>Eurasischen<\/strong> Platte zur\u00fcckf\u00fchren. Sie komprimierte die Erdkruste und hob sie in die H\u00f6he. Vor etwa <strong>25 Millionen Jahren<\/strong> waren diese Prozesse der W\u00f6lbung, Faltung und Erosion am intensivsten. Weitere Resultate dieser <strong>Plattentektonik<\/strong> sind komplexe Verwerfungen und Spannungen, die f\u00fcr Erdbeben, <strong>Vulkanismus<\/strong>, hei\u00dfe Quellen und gro\u00dfe Vorkommen an <strong>Rohstoffen <\/strong>sorgen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-klima\">Klima<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Westteil des Kaukasus hat das <strong>Schwarze Meer<\/strong> gro\u00dfen klimatischen Einfluss. Es beschert der K\u00fcstenregion ein subtropisches Klima und sorgt landeinw\u00e4rts f\u00fcr hohe Niederschlagsmengen. Vor allem im Fr\u00fchsommer steigen die feuchten Luftmassen den S\u00fcd-S\u00fcdosthang des Gro\u00dfen Kaukasus empor und sorgen am <strong>Hauptkamm<\/strong> fast t\u00e4glich f\u00fcr <strong>schwere <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/entfernung-gewitter-rechner\/\">Gewitter<\/a> und Unwetter<\/strong>. Auf der Nord- und Ostseite des Gebirges ist das Klima trockener, aber auch k\u00e4lter und kontinentaler. F\u00fcr Bergsteiger ist das Wetter \u00fcberall im Kaukasus eine <strong>ernstzunehmende Herausforderung<\/strong>, besonders an den gro\u00dfen Vier- und F\u00fcnftausendern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-flora-und-fauna\"><strong>Flora und Fauna<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das \u00d6kosystem ist vielerorts intakt und bringt eine <strong>gro\u00dfe, teils endemische Artenvielfalt <\/strong>hervor. Der Bergwald mit seinen Buchen, Eichen und Nadelb\u00e4umen ist oft undurchdringlich, die Wiesen werden im Sommer zu dichten, bunten, meterhohen Matten. Neben zahlreichen Vogelarten haben auch<strong> G\u00e4msen, W\u00f6lfe und Braunb\u00e4ren<\/strong> hier ihren Lebensraum.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Flora.jpg\"><img decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"787\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Flora.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-116254\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Flora.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Flora-300x123.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Flora-1500x615.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Flora-768x315.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Flora-1536x630.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Kaukasus beherbergt eine atemberaubende Flora und Fauna<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-kultur-und-geschichte-die-grosse-vielfalt\">Kultur und Geschichte: die gro\u00dfe Vielfalt<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit seiner zentralen Lage ist der Kaukasus<strong> seit Jahrtausenden <\/strong>ein strategischer <strong>Knotenpunkt<\/strong> und eine <strong>Kreuzung<\/strong> gro\u00dfer Handelswege. Entsprechend viele St\u00e4mme, Ethnien und V\u00f6lker zogen vorbei und siedelten sich an. Die verschiedenen kulturellen Einfl\u00fcsse haben zu einer wechselvollen und hochkomplexen Geschichte gef\u00fchrt, in der Bl\u00fctezeiten von Kriegen und Konflikten abgel\u00f6st wurden. Und nach wie vor sind hier so <strong>viele ethnische Gruppen<\/strong> mit verschiedenen Sprachen, Religionen, Traditionen und Lebensweisen versammelt wie nirgendwo sonst <strong>auf so engem Raum<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Schattenseite dieses Mosaiks ist die Abweichung und teilweise Unvereinbarkeit von Gebietsanspr\u00fcchen sowie politischen und religi\u00f6sen Vorstellungen. Viele dieser Spannungen wurden durch das straffe Regime des Sowjetkommunismus lange Zeit &#8222;gedeckelt&#8220;. Nach dem Zerfall der Sowjetunion entluden sie sich in Form von <strong>Kriegen und Wildwest-Zust\u00e4nden<\/strong> in den Nachfolgestaaten. Halbwegs geordnete und <strong>stabile Verh\u00e4ltnisse<\/strong> bildeten sich erst um die <strong>Jahrtausendwende<\/strong> wieder heraus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-komme-ich-in-den-kaukasus\">Wie komme Ich in den Kaukasus?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die meisten westlichen Bergfreunde werden ihre ersten Kaukasus-Schritte im derzeit recht geordneten und stabilen <strong>Georgien<\/strong> machen, da dieses kleine und vielf\u00e4ltige Land am einfachsten zu erreichen und bereisen ist. F\u00fcr die <strong>Einreise<\/strong> gen\u00fcgt der <strong>Reisepass <\/strong>und Fl\u00fcge sind nicht allzu teuer oder lang. Selbst die \u00dcberland-Anreise via T\u00fcrkei ist mit Reisepass und etwas Abenteuerlust problemlos m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die <strong>russische Seite<\/strong> hier zu kurz kommt, liegt nicht nur an politischen Verh\u00e4ltnissen und begrenztem Platz in diesem Artikel, sondern auch an den h\u00f6heren<strong> b\u00fcrokratischen H\u00fcrden<\/strong> und dem geringeren Interesse westlicher Touristen. Eine Ausnahme ist nur die Besteigung des Elbrus, die von vielen &#8222;Seven-Summitern&#8220; in Angriff genommen wird. Einen guten Einblick in dieses Projekt gibt die Website <a href=\"https:\/\/www.mountain-level.com\/index.php\/2023\/12\/30\/on-top-of-europe-a-hikers-guide-to-mount-elbrus\/\">Mountain-Level<\/a> mit einem Reisebericht aus dem Sommer 2023.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aserbaidschan<\/strong> als drittes Land mit Anteil am Gro\u00dfen Kaukasus muss ich hier mangels Kenntnissen und Platz im Artikel ganz au\u00dfen vor lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>In <strong>Georgien<\/strong> wiederum ist die Region <strong>Swanetien\/Svaneti<\/strong> das mit Abstand meistbesuchte Ziel f\u00fcr Kaukasus-Reisende. Mit ihren hohen Bergen und der zu ihren F\u00fc\u00dfen liegenden &#8222;Hauptstadt&#8220; <strong>Mestia<\/strong> ist sie das <strong>touristische Zentrum<\/strong> des Kaukasus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-unterwegs-vor-ort-das-marshrutka-system\">Unterwegs vor Ort: das Marshrutka System<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach Svaneti gelangt man in <strong>Marshrutkas<\/strong> genannten Kleinbussen, die von den Gro\u00dfst\u00e4dten Tiflis und Zugdidi direkt nach <strong>Mestia<\/strong> fahren. Die &#8222;Fahrpl\u00e4ne&#8220; der Marshrutkas sind m\u00fcndlich weitergegebene Abfahrtszeiten in den St\u00e4dten. Diese versp\u00e4ten sich wiederum, wenn der Kleinbus noch nicht voll ist und auf weitere m\u00f6gliche Fahrg\u00e4ste gewartet wird. Offizielle Haltestellen gibt es abgesehen von den Rastpl\u00e4tzen und Endstationen nicht. Angehalten wird auf <strong>Absprache und auf Zuwinken <\/strong>vom Stra\u00dfenrand. Wenn das Fahrzeug allerdings voll ist, oder der Fahrer andere Gr\u00fcnde zum vorbeirauschen hat, bleibt man am Stra\u00dfenrand stehen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Mestia-Wehrtuerme_original.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1462\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Mestia-Wehrtuerme_original.jpg\" alt=\"Wehrt\u00fcrme Mestia Kaukasus\" class=\"wp-image-114285\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Mestia-Wehrtuerme_original.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Mestia-Wehrtuerme_original-300x228.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Mestia-Wehrtuerme_original-1500x1142.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Mestia-Wehrtuerme_original-768x585.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Mestia-Wehrtuerme_original-1536x1170.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ushguli mit seinen ber\u00fchmten Wehrt\u00fcrmen.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von <strong>Mestia<\/strong> gelangt man f\u00fcr den zwischen den Anbietern abgesprochenen Preis von <strong>40 Lari<\/strong> (GEL) in gut <strong>einer Stunde<\/strong> nach <strong>Ushguli<\/strong>. Das entsprach im Sommer 2024 etwa 13 \u20ac und ist ein sportlicher Preis f\u00fcr die 40 Kilometer. Daf\u00fcr sind die hier eingesetzten Mitsubishi-<strong>Minivans<\/strong> komfortabler und weniger vollgestopft als die \u00fcblichen Marshrutkas.<\/p>\n\n\n\n<p>Fun Fact: Die in Georgien sehr beliebten japanischen Importfahrzeuge haben das <strong>Lenkrad oftmals rechts<\/strong>, w\u00e4hrend der <strong>Verkehr in Georgien ebenfalls rechts f\u00e4hrt<\/strong>. Diese Kuriosit\u00e4t ist ein sch\u00f6nes Beispiel der georgischen Improvisationskunst, ebenso wie der Verzicht der sportlicheren Fahrer auf das Anschnallen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-die-nordlichen-seitentaler-des-inguri-valley-teuer-aber-schon\">Die n\u00f6rdlichen Seitent\u00e4ler des Inguri Valley: Teuer aber sch\u00f6n<\/h3>\n\n\n\n<p>Wirklich aufw\u00e4ndig oder teuer wird das Reisen, wenn man Wanderungen oder Trekkings in den<strong> sehr attraktiven<\/strong> n\u00f6rdlichen <strong>Seitent\u00e4lern<\/strong> des <strong>Inguri Valley<\/strong> (= &#8222;Mestia-Haupttal&#8220;) unternehmen will. So schlagen beispielsweise die 25 Kilometer von Mestia nach Mazeri im benachbarten <strong>Dolra Valley<\/strong> mit umgerechnet 35 \u20ac f\u00fcr die einfache Fahrt zu Buche. Die tollen Landschaften und Tourenm\u00f6glichkeiten dort haben also ihren Preis. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr das weiter entfernte und \u00e4hnlich attraktive <strong>Nakra Valley<\/strong>. Abgesehen davon, dass es mit den meisten Fahrern und Ticketverk\u00e4ufern schwierig bis <strong>unm\u00f6glich<\/strong> ist, ungewohnte Fahrtziele und &#8222;extravagante&#8220; W\u00fcnsche<strong> auf Englisch zu kommunizieren <\/strong>(man muss sich im Klaren sein, dass besonders bei \u00e4lteren Menschen kein fortgeschrittenes Englisch erwartet werden kann, da das hier eine wirklich fremde Sprache mit einer fremden Schrift ist).<\/p>\n\n\n\n<p>Das Reisen <strong>per Anhalter<\/strong> <strong>funktionierte<\/strong> in meinem Falle sogar einmal von allein, ohne den Daumen hochzuhalten. Der freundliche Bauarbeiter im japanischen Mini-Laster hielt von sich aus an und ersparte mir so f\u00fcnf Kilometer auf staubiger Piste.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-unterkunfte-in-swanetien\">Unterk\u00fcnfte in Swanetien<\/h3>\n\n\n\n<p>Weitgehend wettgemacht werden die \u00fcberzogenen Nahverkehrspreise durch die vielen g\u00fcnstigen Unterk\u00fcnfte. Bis Ende Juli bekommt man mit etwas Gl\u00fcck f\u00fcr umgerechnet <strong>10\u20ac ein sauberes Doppelzimmer<\/strong> in einer gem\u00fctlichen Herberge. Die billigsten Schlafpl\u00e4tze im<strong> Hostel-Dorm sind ab ca. 6\u20ac<\/strong> erh\u00e4ltlich.<strong> <\/strong>Camping lohnt sich da finanziell kaum. Viele Unterk\u00fcnfte lassen sich via booking.com buchen. Im haupts\u00e4chlich von Tagestouristen besuchten <strong>Ushguli<\/strong> und den kleineren D\u00f6rfern findet man ein Zimmer am besten durch Herumfragen vor Ort. Ab <strong>Anfang<\/strong> <strong>August<\/strong> wird es <strong>in den swanetischen Touristenorten voll<\/strong>, was das Angebot einschr\u00e4nkt, und die Preise erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-essen-und-trinken\">Essen und Trinken<\/h3>\n\n\n\n<p>In <strong>Mestia und Ushguli<\/strong> finden sich zahlreiche Restaurants und Imbisse, die <strong>gut und preisg\u00fcnstig<\/strong> sind (Hauptgang und Getr\u00e4nk ab 5-10 \u20ac). Die <strong>Superm\u00e4rkte und L\u00e4den<\/strong> sind dagegen <strong>\u00fcberraschend teuer<\/strong> und von Sortiment und Packungsgr\u00f6\u00dfen her nicht ganz einfach auf Rucksackproviant &#8222;umzubauen&#8220;. Es schadet deshalb nicht, Trekkingnahrung und Fertigmahlzeiten von Zuhause mitzubringen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-svaneti-highlights-und-tourenvorschlage\">Svaneti-Highlights und Tourenvorschl\u00e4ge<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer klischeehafte Tourismusvergleiche mag, k\u00f6nnte <strong>Mestia<\/strong> als &#8222;Chamonix des Kaukasus&#8220; bezeichnen. Allerdings ist Mestia die deutlich <strong>weniger geputzte und aufger\u00e4umte Variante<\/strong>. Sehenswert ist das St\u00e4dtchen aber allemal, allein schon aufgrund seiner einmaligen &#8222;Skyline&#8220; aus bis zu 25 Meter hohen <strong>Wehrt\u00fcrmen<\/strong>. Diese mehrst\u00f6ckigen Steint\u00fcrme dienten den Familienclans unter anderem als R\u00fcckzugsort, wenn mal wieder ein \u00dcberfall, eine Blutfehde oder eine Invasion anstand. Als Speicher f\u00fcr Getreide und Wertgegenst\u00e4nde werden die <strong>T\u00fcrme bis heute genutzt<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden <strong>Tourenvorschl\u00e4ge<\/strong> sind eine <strong>pers\u00f6nliche Auswahl<\/strong> an weniger bekannten Touren, die darauf abzielen, die gro\u00dfen Berge und die Szenerie m\u00f6glichst gut und aus der N\u00e4he zu sehen. F\u00fcr die popul\u00e4ren Touren gibt es anderweitig reichlich Informationen, die auf der Seite <a href=\"https:\/\/www.caucasus-trekking.com\/\">Caucasus-trekking.com<\/a> wohl am besten aufbereitet sind. Sie d\u00fcrfte die <strong>informativste<\/strong> (allerdings auf <strong>Georgien beschr\u00e4nkte<\/strong>) <strong>Kaukasus-Webseite<\/strong> f\u00fcr westliche Leser sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-trekkingtouren-um-mestia\">Trekkingtouren um Mestia<\/h3>\n\n\n\n<p>Der bekannteste und meistbegangene Trek im Kaukasus ist die <strong>viert\u00e4gige<\/strong> Route von <strong>Mestia nach Ushguli<\/strong>, die dank der D\u00f6rfer und Herbergen am Weg ohne <a href=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/zelte\/\">Zelt<\/a> und Campingausr\u00fcstung unternommen werden kann. Im August kann es hier ziemlich voll werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Route kann in die westliche Gegenrichtung verl\u00e4ngert werden und h\u00f6rt dann auf den Namen <strong>Mestia-Nakra-Trek<\/strong>. Sie f\u00fchrt in den Hauptort des sehr urspr\u00fcnglichen <strong>Nakra Valley<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-berg-und-wandertouren-um-mestia\">Berg- und Wandertouren um Mestia<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-zoruldi-ridge\"><strong>Zoruldi Ridge<\/strong><\/h4>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Koruldi-lakes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"947\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Koruldi-lakes.jpg\" alt=\"Koruldi Lakes\" class=\"wp-image-116264\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Koruldi-lakes.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Koruldi-lakes-300x148.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Koruldi-lakes-1500x740.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Koruldi-lakes-768x379.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Koruldi-lakes-1536x758.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einer der spiegelglatten Koruldi-Seen bei bestem Wetter und herrlicher Aussicht<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Dieser aussichtsreiche Bergkamm s\u00fcdlich oberhalb von Mestia ist mit dem Hatsvali-Sessellift schnell erreichbar und deshalb ideal f\u00fcr den ersten Tag nach der Anreise. Die idyllische Wald- und Wiesenlandschaft bietet einen <strong>perfekten \u00dcberblick \u00fcber die Region und den Kaukasus-Hauptkamm<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-koruldi-lakes-und-koruldi-ridge\"><strong>Koruldi Lakes und<\/strong> <strong>Koruldi Ridge<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Koruldi Lakes sind eine Gruppe <strong>kleiner Bergseen<\/strong> auf einem kleinen Plateau in 2700 m H\u00f6he. Der Wanderweg dorthin ist im oberen Teil leider eine staubige Piste, auf der die Gel\u00e4ndewagen und Minivans bis an die Seen fahren. Die Tour hierhin wird auf der Hauptstra\u00dfe von Mestia \u00fcberall angeboten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushba_bearbeitet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushba_bearbeitet.jpg\" alt=\"Blick auf den Ushba im Kaukasus\" class=\"wp-image-114292\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushba_bearbeitet.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushba_bearbeitet-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushba_bearbeitet-1500x938.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushba_bearbeitet-768x480.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushba_bearbeitet-1536x960.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Atemberaubender Blick auf die Ushba<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Trotz des forcierten Tourismus lohnt sich der Ort, vor allem wenn man hier eine Nacht campiert. In der abendlichen Windstille werden die <strong>Wasserfl\u00e4chen zu Spiegeln<\/strong>, die die grandiose Bergwelt reflektieren. Noch besser wird das Ganze, wenn man anderntags der Schotterpiste weiter hinauf bis zu ihrem Ende auf etwa 3100 Metern H\u00f6he folgt. Dort f\u00fchren links mehrere Pfadspuren hoch zum <strong>Koruldi-Grat<\/strong>, der von einem Gipfelkreuz gekr\u00f6nt ist. Dieser Grat er\u00f6ffnet einen <strong>&#8222;Million-Dollar-View&#8220;<\/strong> auf die himmelsstrebende <strong>Ushba (4710 m)<\/strong> und die umgebende Bergwildnis aus Gletschern und tiefen Abgr\u00fcnden. Allerdings ist die Sache etwas &#8222;<strong>tricky<\/strong>&#8222;, denn das Gel\u00e4nde wird nach oben steil und absturzgef\u00e4hrdet. Wer m\u00f6glichst sicher gehen will, folgt nicht den Spuren, sondern nimmt den Umweg links in eine Senke zu einer <strong>m\u00fchsameren, aber ungef\u00e4hrlicheren Ger\u00f6llhalde<\/strong>, die direkt unterhalb des Gipfelkreuzes auf den Grat f\u00fchrt. Diesen alternativen Wegverlauf habe ich hier auf <a href=\"https:\/\/www.outdooractive.com\/de\/route\/wanderung\/mestia\/koruldi-ridge\/805720562\/\">Outdooractive als Track<\/a> (Route ist nur nach Anmeldung einsehbar) eingezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-chkhuti-ridge\"><strong>Chkhuti Ridge<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Diese abwechslungs- und aussichtsreiche Wanderung f\u00fchrt einen <strong>elegant geschwungenen Kamm und Grat<\/strong> hinauf und l\u00e4sst sich dementsprechend nach Belieben abk\u00fcrzen. Sie folgt zun\u00e4chst dem Mestia-Ushguli-Trek und ist entsprechend ausgeschildert. Beim ersten Abzweig folgt man der gro\u00dfen Lichtung zu ihrem Ende und st\u00f6\u00dft rechts haltend auf die n\u00e4chste gro\u00dfe und nebenbei gesagt <strong>gro\u00dfartig sch\u00f6ne Lichtung<\/strong>. Man kann an ihrem Rand zu dem kleinen Holzkirchlein gehen, um das Ambiente zu genie\u00dfen, doch der eigentliche Weg f\u00fchrt vor der zweiten Lichtung links sehr unauff\u00e4llig hinein in den Wald. <\/p>\n\n\n\n<p>Dort geht es dann bald <strong>knackig steil bergan<\/strong>, bis sich der Wald lichtet und man im freien Alpingel\u00e4nde des endlos h\u00f6her steigenden Grates angelangt. Der Blick hin\u00fcber zur makellosen Eispyramide des <strong>Tetnuldi<\/strong> (4850 m) ist fantastisch, wird mittags aber meist von Wolken verh\u00fcllt. Umso mehr Grund, dem Grat immer h\u00f6her zu folgen. Klettergewandte Alpinwanderer nehmen dabei sogar den Gipfel des 3702 m hohen <strong>Kakhiani<\/strong> in Angriff.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-berg-und-wandertouren-um-ushguli\">Berg- und Wandertouren um Ushguli<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushguli_original.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"720\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushguli_original.jpg\" alt=\"Ushguli mit Blick auf den Shkhara-Gletscher\" class=\"wp-image-114302\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushguli_original.jpg 1280w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushguli_original-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Ushguli_original-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ushguli mit der Shkhara-S\u00fcdwand im Hintergrund<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Ushguli<\/strong> ist das mit 2100 Metern <strong>h\u00f6chstgelegene Dorf Georgiens<\/strong>. Es zeichnet sich ebenfalls durch eine &#8222;Skyline&#8220; aus Wehrt\u00fcrmen aus, die zusammen mit der dahinter aufragenden Shkhara-S\u00fcdwand (5193 m, s.o.) eine wahrhaft archaische Szenerie abgibt. Zu F\u00fc\u00dfen der Shkhara befindet sich das Tor des <strong>Shkhara-Gletschers<\/strong>, das viele Touristen anzieht. Sie gelangen gr\u00f6\u00dftenteils per Mitsubishi Minivan oder zu Pferde an den Talschluss. Dabei teilen sie sich knapp die H\u00e4lfte des Wegs mit den viel Staub aufwirbelnden Betonmischer-LKWs, die im Minutentakt das ebenfalls im Tal gelegene Kieswerk verlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kieswerk \u00e4ndert aber nichts daran, dass folgende zwei Vorschl\u00e4ge beide sehr<strong> lange, knackige und einsame Paradebergtouren<\/strong> sind. Beide sind allerdings auch abk\u00fcrzbar, und dann immer noch sehr lohnend. Oder sie lassen sich zu Zweitagestouren ausbauen, und werden dann mit einer <strong>Zelt\u00fcbernachtung am Bergsee<\/strong>, auf dem Grat oder gar auf dem Gipfel zu einem unvergesslichen Erlebnis.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-chubedishi-kamm-3153-m-aussicht-und-gipfel-ohne-ende\"><strong>Chubedishi Kamm (3153 m): Aussicht und Gipfel ohne Ende<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Schaut man<strong> von Ushguli ins Inguri Tal<\/strong>, erheben sich rechts die gr\u00fcnen Gras- und Ger\u00f6llgipfel der Chubedishi Ridge. Diesem Gratkamm folgen wir auf dieser Tour. Dabei k\u00f6nnen wir die L\u00e4nge beliebig gestalten. Die meisten Wanderer gehen bis zum ersten Gipfel und kehren wieder zur\u00fcck. Das reicht auch schon, um ein <strong>fantastisches Panorama aus fast 3000 m H\u00f6he <\/strong>zu genie\u00dfen. Wer nun eine epische H\u00f6henreise antreten will, folgt weiter dem Kamm mit seiner Perlenkette aus 3000er Gipfeln. Erst wenn die riesige S\u00fcdwand der Shkhara und ihre <strong>4000er-Trabanten schon zum Greifen nah<\/strong> sind, wird der Grat nach links unten verlassen. Wir erreichen so einen kleinen Bergsee (mit guten Zeltm\u00f6glichkeiten), und erwischen mit etwas Gl\u00fcck eine Spiegelung der Shkhara S\u00fcdwand auf der Wasseroberfl\u00e4che. Unterhalb des Sees verlassen wir die <strong>Bergeinsamkeit<\/strong> und erreichen den Tourismustrubel des Inguri-Tals.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Track f\u00fcr diese Tour findest du <a href=\"https:\/\/www.outdooractive.com\/de\/route\/bergtour\/georgien\/chubedishi-3084-m-ab-bis-ushguli\/800306743\/\">hier auf Outdooractive<\/a>.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khalde-Wand.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"888\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khalde-Wand.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-116244\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khalde-Wand.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khalde-Wand-300x139.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khalde-Wand-1500x694.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khalde-Wand-768x355.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khalde-Wand-1536x710.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die gewaltige S\u00fcdwand der Shkhara und ihre 4000er-Leibw\u00e4chter zeigen sich bei dieser Wanderung in ihrer ganzen Pracht<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-karetta-grat-und-gipfel-3524-m-loge-der-5000er\"><strong>Karetta Grat und Gipfel (3524 m): Loge der 5000er<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Hier handelt sich zwar um einen<strong> noch h\u00e4rteren Brocken<\/strong> als die &#8222;Chubedishi-Integrale&#8220;, doch ich garantiere eine Traumtour, die bei brauchbarem Wetter selbst die Alles-schon-gesehen-Haber begeistern wird. Aus dem <strong>Inguri-Tal<\/strong> geht es vor dem Kieswerk links ab und in ein Seitental hinein, das zum <strong>Lagem Pass<\/strong> f\u00fchrt. Der Weg ist nach oben hin schmaler und schlechter sichtbar. Unterhalb des Passes ist er steil und stellenweise weggesp\u00fclt. Vom Lagem Pass folgt man weglos dem Grat, quert den Karette-Pass und kommt dabei den Eisriesen immer n\u00e4her. In weiter Ferne blitzt der Elbrus hinter den Grenzbergen hervor. Angekommen auf dem Karettagipfel wird man von den gegen\u00fcber <strong>aufgereihten 5000ern der Khalde-Wall schier erschlagen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Tour ist auch mit dem Lagem Pass als Endpunkt sehr lohnend. Bei einer Zelt\u00fcbernachtung auf dem Grat oder gar Gipfel muss das ben\u00f6tigte Wasser von den B\u00e4chen unterhalb des Lagem Passes entnommen oder aus den Schneefeldern geschmolzen werden. F\u00fcr den <strong>R\u00fcckweg<\/strong> sollte man die <strong>gleiche Route<\/strong> nehmen, denn die auf Karten und Apps eingezeichneten Alternativwege verlieren sich in m\u00fchsamem Gel\u00e4nde und weglosem Dickicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Den <a href=\"https:\/\/www.outdooractive.com\/de\/route\/wanderung\/mestia\/karetta-peak\/805719135\/\">Track f\u00fcr diese Tour habe ich auf Outdooractive<\/a> erstellt. (Tour ist nur nach Anmeldung einsehbar)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-einkehrtipp\"><strong>Einkehrtipp<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Einen perfekten Abschluss der Wandertouren um Ushguli bietet das <strong><em>Cafe Lemi<\/em> an der Piste<\/strong>, die ins Inguri-Tal f\u00fchrt. Das hausgemachte Essen schmeckt hervorragend und ist nicht teuer, der Umgangston ist freundlich (was in Svaneti leider nicht immer selbstverst\u00e4ndlich ist).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fun Fact<\/strong>: Bei Bergtouren in Georgien wirst du h\u00e4ufig von <strong>Hunden<\/strong> begleitet, die aus dem Nichts auftauchen und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter dort wieder verschwinden. Im angenehmsten Fall sind sie klein und niedlich, sie k\u00f6nnen aber auch gro\u00df und kr\u00e4ftig sein. Am besten betrachtest du sie als <strong>Besch\u00fctzer, die B\u00e4ren und W\u00f6lfe auf Abstand halten<\/strong> ;-)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere wilde Bergregionen<\/strong>, die immer wieder lobend erw\u00e4hnt werden, sind <strong>Racha<\/strong> und <strong>Khevsureti<\/strong>, beide \u00f6stlich von Svaneti.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-was-kann-man-in-svaneti-noch-unternehmen\">Was kann man in Svaneti noch unternehmen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Outdoor-Programm dreht sich haupts\u00e4chlich um Wanderungen und Trekkingtouren. Das sonstige Angebot beschr\u00e4nkt sich auf <strong>Ausfl\u00fcge im Gel\u00e4ndewagen<\/strong> und viel L\u00e4rm machen mit <strong>Quads oder Motorr\u00e4dern<\/strong>. Abenteuersportarten wie Rafting werden vereinzelt, meist von gehobenen Hotels angeboten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khergiani-museum.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"899\" src=\"https:\/\/www.bergfreunde.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khergiani-museum.jpg\" alt=\"Khergiani-Museum Kaukasus\" class=\"wp-image-116237\" style=\"object-fit:cover\" srcset=\"https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khergiani-museum.jpg 1920w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khergiani-museum-300x140.jpg 300w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khergiani-museum-1500x702.jpg 1500w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khergiani-museum-768x360.jpg 768w, https:\/\/www.berg-freunde.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/Kaukasus_Khergiani-museum-1536x719.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">K\u00fcnstlerische Kostprobe aus dem Khergiani-Museum<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Eine Top-Empfehlung f\u00fcr Schlechtwetter- oder Pausentage ist das <strong>Khergiani-Museum.<\/strong> Es findet sich am hinteren Ortsende von Mestia, in einem alten Steingeb\u00e4ude zu F\u00fc\u00dfen eines Wehrturms, denn man besteigen kann. Gewidmet ist es dem <strong>swanetischen Bergsteiger <\/strong><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Mikhail_Khergiani\"><strong>Chumlian Minan &#8222;Mikhail&#8220; Khergiani<\/strong><\/a>, der 1932 in diesem Haus geboren wurde. Khergiani ist nicht nur wegen seines unglaublichen alpinistischen K\u00f6nnens eine Legende, sondern auch, weil er <strong>als Bergretter viele Menschen vor dem Tod bewahrte<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer mehr Abstand zu den Bergen braucht, kann in Mestia zwei <strong>ethnografische Museen <\/strong>besuchen oder &#8222;Dede&#8220; schauen, den einzigen je in Svaneti gedrehten Kinofilm. Im Sommer finden auch <strong>Konzerte, Tanzveranstaltungen und Filmfeste<\/strong> statt. Ansonsten ist das kulturelle Angebot auf den Besuch von Wehrt\u00fcrmen und kleinen Kirchen beschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassend<\/strong> l\u00e4sst sich sagen, dass der Kaukasus f\u00fcr entdeckungsfreudige Bergfreunde eine <strong>wahre Schatzkammer<\/strong> ist, die sich am einfachsten mit einem ersten Besuch in der georgischen Region Swanetien \u00f6ffnen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Linktipp<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.svanalp.com\/\">Svanalp.com<\/a>, gut gestaltete Homepage eines swanetischen Bergsteigers und Guides, der Wanderungen und Gipfeltouren (u.a. Kazbek) anbietet. Der Fokus liegt hier auf den Bergen Svanetis und ist etwas &#8222;alpiner&#8220; als auf <em>Caucasus-trekking<\/em>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim Blick in den Atlas zeigt sich der Kaukasus als symmetrisch geschwungener Umriss zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. 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