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In einer Woche mit dem Zug durch Deutschland – Bergsteigen mit dem 9-Euro-Ticket

Inhaltsverzeichnis

Es ist früher Samstagmorgen und ich stehe am Bahnhof meiner Heimatstadt im Schwarzwald. Und um ganz ehrlich zu sein: Ich bin aufgeregt. Wie Sau. Eigentlich schon fast wie am ersten Schultag und das irgendwie ohne offensichtlichen Grund. Denn ich breche ja nicht zu einer Expedition an den Nordpol auf und will auch nicht den Regenwald durchwandern.

Gemeinsam mit einem Freund geht es auf große Deutschlandbergtour. In der Ferienzeit, mit dem 9-Euro-Ticket. Unser Ziel ist es in jedem Bundesland den höchsten Berg zu besteigen.

Mit zwei Ausnahmen: Den Feldberg in Baden-Württemberg lassen wir aus. Das ist quasi mein Hausberg was Skitouren anbelangt und wir beide waren dort dieses Jahr schon mehrfach auf dem Gipfel. Der zweite Berg, der im Rahmen dieser Reise nicht besteigen wird, ist die Zugspitze, denn hierbei handelt es sich je nach Aufstiegsroute um eine ernstzunehmende Bergtour und das passt uns bei dieser Reise nicht ins Konzept.

Zumal wir nur gut eine Woche für unseren Reise Zeit haben. Somit bleiben: 14 Bundesländer und 14 Berge bzw. höchste Erhebungen und das in maximal 10 Tagen. Wir werden sehen …

Tag 1: Rheinland-Pfalz und Saarland

Reiseroute:

Anreise: Steinach (Baden) – Karlsruhe HBF – Mainz HBF – Idar Oberstein – Erbeskopf (Bus)

Wanderung: Erbeskopf und Dollberg.

Weiterreise: Otzenhausen (Bus) – Bhf. Türkismühle – Mainz HBF – Frankfurt HBF

Der Erbeskopf

Die Aussicht vom Erbeskopf.
Der Blick vom Erbeskopf.

Mitten im Hunsrück liegt der Erbeskopf und ist mit 816,32 m ü. NHN der höchste Berg in Rheinland-Pfalz. Praktischerweise kann man seit Kurzem mit einem Bus bis zum Besucherzentrum am Erbeskopf fahren.

Das ist nicht nur für uns sehr praktisch, auch zahlreiche Wanderer und Radfahrer nutzen das Angebot. Denn am Erbeskopf ist einiges geboten. Im Winter kann man hier Skifahren und im Sommer gibt es neben zahlreichen Wanderwegen auch Downhillstrecken und eine Sommerrodelbahn.

Für uns heißt es aber den Berg erklimmen, was aufgrund der guten Wege und des kurzen Anstiegs kein Problem ist. Und so sind wir schon fast selbst verwundert, als wir nur wenig später auf einer Aussichtsplattform am Gipfel stehen und bei bestem Wetter weit über das Land schauen können. Perfekt, so soll es sein! Gleichzeitig wird mir aber auch eines klar: Deutschland ist groß und unsere Reise wird anstrengend. Egal, jetzt heißt es erst einmal Fotos machen und uns über den ersten Gipfel freuen.

Doch für einen zu langen Aufenthalt haben wir keine Zeit. Ich habe alle Touren im Vorfeld am Computer genau geplant und jeweils einen entsprechenden Track auf meinem GPS-Gerät geladen. Das ist eigentlich für die doch eher leichten Wanderungen der Overkill, erspart uns aber Kartenmaterial von ganz Deutschland mitnehmen zu müssen.

Für heute hat das Programm eine Gehzeit von rund 5 Stunden ausgespuckt, Gesamtstrecke um die 20 km. Wir können noch nicht einschätzen, ob wir diese Zeit über- oder unterbieten werden und nehmen uns daher vor die Tour möglichst zügig zu wandern, zumal wir am Endpunkt noch einen Bus erwischen wollen.

Der Dollberg

Der Gipfel des Dollbergs, Höchste Erhebung des Saarlandes.
Der Gipfel des Dollbergs. Die Aussicht ist eher mangelhaft.

Es geht also weiter, zunächst über einen Höhenrücken und auf kleinen Wegen durch Laubwald, dann später ein gutes Stück auf einer regelrechten Forstautobahn und über wieder kleiner werdende Wege, Felder sowie ein Dorf bis zum Dollberg im Saarland.

Mit 695,4 m ü. NHN ist er dort der höchste Berg. Der Gipfel ist jedoch reichlich enttäuschend und als solcher nicht direkt wahrzunehmen. Lediglich ein schon fast in den Wald eingewachsenes Schild zeigt an, dass wir uns auf der höchsten Erhebung des Saarlands befinden.

Dementsprechend kurz fällt dann auch unsere Gipfelrast aus und wir steigen nach Otzenhausen ab. Dort heißt es dann Bushaltestelle suchen, auf den Bus warten und am selben Abend noch nach Frankfurt fahren, wo wir übernachten werden.

Der Blick auf die Uhr zeigt, die errechnete Gehzeit konnten wir deutlich unterbieten, unsere Reise können wir schon eine Verbindung früher als geplant fortsetzen.

Tag 2: Nordrhein-Westfalen

Reiseroute:

Anreise: Frankfurt HBF – Frankfurt Süd – Marburg (Lahn) – Willingen

Wanderung: Langenberg.

Weiterreise: Brilon Wald – Schwerte (Ruhr) – Hamm – Münster – Osnabrück – Bremen HBF

Der Langenberg

Der höchste Berg in NRW ist der Langenberg.
Der Langenberg ist eher unspektakulär. Dieser Stein markiert den Gipfel.

Die Unterkunft in Frankfurt war, wie zu erwarten, eher dürftig (Bahnhofsnähe, kostengünstig) und so fällt es uns auch nicht besonders schwer, diese bereits früh am Morgen zu verlassen. Es ist Sonntag und am Wochenende sind die Züge teilweise brechend voll.

Gestern mussten wir von Karlsruhe bis Mainz komplett eingepfercht im maximal überfüllten Zug stehen. Dies versuchen wir heute durch die frühe Weiterfahrt zu umgehen. Und siehe da: Der Plan geht auf. Die Züge sind zwar nicht leer, aber wir bekommen einen Sitzplatz. Rund 3,5 Stunden werden wir bis nach Willingen brauchen, dort geht es dann auf den Langenberg.

Willingen ist touristisch. Es mag dem Sonntag und der Ferienzeit geschuldet sein, aber hier sind viele Leute unterwegs, was keinesfalls schlimm ist. Aber Einsamkeit in der Natur werden wir hier wahrscheinlich erst einmal nicht finden.

Der Aufstieg zum Gipfel ist eine normale bis tendenziell unspektakuläre Wanderung. Nicht dass es hier nicht schön wäre, aber wie für deutsche Mittelgebirge typisch, führt uns der Weg immer wieder durch Wald, sodass wir über längere Strecken nicht allzu viel von der Landschaft sehen.

Am Gipfel angekommen treffen wir auf Ijan und sein Team, eine Gruppe gut gelaunter Bayern, die es sich ebenfalls zum Ziel gemacht haben alle 16 höchsten Bundesländergipfel (außer Bayern) zu besteigen. Im Gegensatz zu uns aber über einen längeren Zeitraum und nicht zwingend mit dem 9-Euro-Ticket. Praktisch ist dabei: Sie haben bereits mehrere Berge besteigen, die wir noch auf der Liste haben und können uns ein paar Tipps geben.

Während sich die bayerische Seilschaft bereits wieder an den Abstieg macht, beschließen wir noch kurz zu bleiben. Tragen uns am Gipfelkreuz ins Gipfelbuch ein und haken den Langenberg auf dem Schild ab, das mein Begleiter Flo eigens für die Reise gebastelt hat.

Der Langenberg ist aus meiner Sicht ein typischer Mittelgebirgsgipfel ein bisschen bewaldet und hier und da mit einer freien Schneise, die einen Ausblick auf das Land freigibt. Außerdem ist er mit seinen 843,5 m ü. NHN der höchste Berg von Nordrhein-Westfalen, steht aber eigentlich direkt auf der Grenze zu Hessen.

Nach kurzer Gipfelrast machen wir uns an den Abstieg nach Brilon Wald, von dort aus werden wir mit der Bahn nach Bremen weiterreisen. Ich war noch nie in Bremen und freue mich wirklich auf die Hansestadt und natürlich auch auf die Bremer Stadtmusikanten.

Tag 3: Bremen und Hamburg

Reiseroute:

Anreise: Bremen HBF – Bremen St. Magnus

Wanderung: Friedehorstpark

Weiterreise: Bremen St. Magnus – Bremen HBF – Hamburg Harburg – Hamburg Neugraben – Hamburg Waldfrieden (Bus)

Wanderung: Hasselbrack.

Weiterreise: Hamburg Waldfrieden (Bus) – Hamburg HBF

Der Friedehorstpark

Bergfreunde Lisa und Flo am höchsten Punkt Bremens.
Der Friedehorstpark ist eher langweilig – das “Erklimmen” des Gipfels macht wahre Bergfreunde trotzdem glücklich.

In Bremen sind wir spät abends angekommen, sodass wir nur noch einen kleinen Spaziergang durch die nächtliche Stadt unternommen und am Marktplatz ein Bier getrunken haben. Zugegeben war das der erste Moment, in dem sich unsere Reise nach Urlaub angefühlt hat.

Bremen kennen wir beide nicht und haben daher beschlossen, ein mögliches Ausschlafen zugunsten einer Stadtbesichtigung zu opfern. Und so erkunden wir für morgens, ausgestattet mit Kaffee und Croissant, die gerade aufwachende Hansestadt.

Die Bremer Innenstadt ist wirklich schön und definitiv eine Reise wert. Auch die Bremer Stadtmusikanten haben wir problemlos gefunden und somit unser Touristenprogramm (leider im Eiltempo) abgeschlossen. Aber es hilft ja nichts, wir müssen weiter, zum Friedehorstpark, im bremer Ortsteil St. Magnus.

Denn hier befindet sich der höchste Punkt des Stadtstaats Bremen. Der Aufstieg zum Gipfel ist anspruchsvoll. Zum Glück haben wir die Tour gut geplant, wissen wann wir uns für die Gletscherbegehung anseilen müssen und wo man die Randspalte am besten überwinden kann. Das Gute daran: Für die Erhebung im Friedehorstpark braucht man kein Sauerstoffgerät, es reicht auch ein Schnorchel!

Aber mal ehrlich: Bremen ist flach. Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass die höchste Erhebung mit ihren 32,5 m ü. NHN nicht gerade das Matterhorn des Nordens ist. Hinzu kommt noch, dass die Stelle nicht mit einem Schild oder Kreuz markiert ist. Es heißt also Suchen.

Kreuz und quer laufen wir durch teilweise hüfthohes Gras, treffen immer wieder auf Trampelpfade, die darauf schließen lassen, dass wir nicht die Ersten auf Gipfelsuche sind. Schließlich finden wir aber dank GPS-Gerät die eine Stelle, die ein wenig höher als ihre Umgebung ist. Fotomachen, Gipfel auf unserem Schild abhaken und wieder zurück zum Zug, der uns wie immer mit mehreren Umstiegen nach Hamburg bringt.

Der Hasselbrack

Blick auf die Hansestadt Hamburg und ihr neues Wahrzeichen: die Elbphilharmonie.
Die Elbphilharmonie ist mit 110 m nur 6 Meter kleiner als der höchste Berg der Hansestadt.

In Hamburg gibt es die Harburger Berge, wo auch der Hasselbrack, der höchste Gipfel des Stadtstaats zu finden ist. Im Gegensatz zu Bremen ist es hier nicht komplett flach, sondern erstaunlich hügelig und so ist es auch nur wenig verwunderlich, dass der Hasselbrack auf „stolze“ 116,2 m ü. NHN kommt.

Der Gipfel ist mit einem Stein gut markiert und somit deutlich leichter zu finden, als die höchste Erhebung Bremens. Die Wanderung zum Gipfel ist eigentlich eher ein ausgedehnter Spaziergang und problemlos in vergleichsweise kurzer Zeit zu bewältigen, ebenso der Rückweg.

Auch in Hamburg war ich noch nie und es zieht mich förmlich in die Stadt. Doch schon bald sehen wir ein, Elbphilharmonie und Co. werden wohl noch ein wenig warten müssen. Der Grund: Ein brennender LKW, der auch die Bahnstrecke in der Stadt beeinträchtigt. Das Ergebnis: Streckensperrung, Schienenersatzverkehr.

Tag 4: Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern

Reiseroute:

Anreise: Hamburg HBF – Lübeck HBF – Eutin – Schönwalde am Bungsberg (Bus)

Wanderung: Bungsberg.

Weiterreise: Schönwalde am Bungsberg (Bus) – Neustadt in Holstein – Lübeck HBF – Bad Kleinen – Bützow – Neubrandenburg – Woldegk (Bus) Wanderung: Helpter Berg

Der Bungsberg

Der Bungsberg ist zwar nicht furchtbar hoch aber im flachen Norden bietet er trotzdem ein beeindruckendes Panorama.
Vom Fernmeldeturm auf dem Bungsberg kann man problemlos die Küstenlinie sehen.

Schon wieder heißt es früh aufstehen. Denn heute haben wir einiges vor. Also einmal mehr ab zum Bahnhof und mit Zug und Bus nach Schönwalde am Bungsberg fahren. Die Wanderung zum Bungsberg ist eigentlich auch nur ein ausgedehnter Spaziergang. Sie führt uns über offenes Gelände und später dann durch Wald in etwa einer Stunde zum Gipfel.

Wobei ich hier deutlich betonen möchte, dass die Gehzeit vielmehr der Strecke (ca. 4,5 km) geschuldet ist, als den kärglichen 73 Höhenmetern, die es zu überwinden gilt. Dennoch ist der Bungsberg mit seinen 167,4 m ü. NHN das Höchste, was Schleswig-Holstein zu bieten hat und deutlich als Berg zu erkennen.

Der Gipfel ist weitestgehend frei und erlaubt eine gute Fernsicht. Auch ein ordentliches Stück der Küste ist von hier aus zu sehen. Aber es kommt noch besser: Unweit des Gipfels steht ein Fernmeldeturm, dessen Aussichtsplattform kostenlos zugänglich ist. Diese nochmals ein gutes Stück höher als der Berg selbst und bietet daher eine nochmals bessere Aussicht über das Land.

Der Abstieg vom Berg und Turm folgt der Aufstiegsroute und so sind wir kurze Zeit später wieder an der Bushaltestelle, wo wir am morgen angekommen sind. Mittlerweile geht es auf Mittag zu und wir haben Zwangspause. Der Grund: Der Bus fährt über die Mittagszeit nicht. Und so verbringen wir gut anderthalb ruhige Stunden in Schönwalde, bevor wir wieder on Tour müssen.

Der Helpter Berg

Die Ostsee.
Beeindruckender als der Helpter Berg ist für Süddeutsche das Meer. Hier die Ostsee.

Der Bus bringt uns von Schönwalde nach Neustadt. Hier heißt es in den Zug umsteigen. Aber: Neustadt liegt an der Küste und da wir nun einmal aus dem Schwarzwald kommen und nicht gerade oft am Meer sind, beschließen wir, ein wenig Zeit am Strand zu verbringen.

Wir essen Fischbrötchen, baden die Füße und sehen zu, wie eine Möwe, die am Strand ausgebreiteten Sachen der Badegäste auf Essbares absucht. Man ist wirklich nirgendwo sicher …

Doch wir müssen weiter, zum Helpter Berg. Mit Bahn und Bus sind das immerhin noch rund vier Stunden Fahrzeit. Also los. Von Neustadt in Holstein nach Woldegk im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Von dort führt uns unser Weg auf beziehungsweise über den Helpter Berg und weiter nach Oertzenhof, wo es einen Bahnhof gibt, der für die Weiterreise günstig gelegen ist.

Wir werden also eine Überschreitung wagen … Unsere Wanderung folgt zunächst einer Dorf bzw. Landstraße, biegt dann aber auf Felder und in einen Wald ab. Auch der Gipfel liegt mitten im dichten Wald, ist aber als Erhebung deutlich zu erkennen und mittels Gipfelkreuz gut markiert.

Dieser Ort ist eigentlich wirklich schön, wenngleich auch reichlich unspektakulär. Dennoch bleiben wir hier nicht lange, denn es wird langsam dunkel und trotz guter Stirnlampe können wir uns definitiv Besseres vorstellen, als bei Nacht durch einen unbekannten Wald zu stolpern.

Also schnell runter vom Berg, raus aus dem Wald. An einem Aussichtspunkt genießen wir noch in aller Ruhe den Sonnenuntergang und ein wirklich verdientes Feierabendbier, bevor wir im Tausend-Sterne-Hotel einchecken und wieder einen Tag unserer Reise erfolgreich hinter uns gebracht haben.

Tag 5: Berlin

Reiseroute:

Anreise: Oertzenhof – Pasewalk – Berlin HBF

Sightseeing: Reichstag, Brandenburger Tor, Fernsehturm.

Weiterreise: Berlin Alexanderplatz – Berlin Grunewald

Wanderung: Teufelsberg.

Weiterreise: Berlin Grunewald – Berlin Wannsee – Magdeburg HBF – Halberstadt – Wernigerode

Der Teufelsberg

Der Blick von der Radarstation auf dem Teufelsberg über Berlin.
Der Teufelsberg ist zwar nur noch der zweithöchste Berg Berlins aber dafür der coolste.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Cool heute ist es endlich so weit, es geht nach Berlin. Ich stehe mitten im Nirgendwo am Bahnhof und freue mich wie ein kleines Kind. Das liegt zum einen daran, dass ich die Stadt einfach mag, zum anderen gefällt mir aber auch der schräge Gedanke zum „Bergsteigen“ in die Hauptstadt zu fahren. Rund drei Stunden werden wir bis dorthin mit der Bahn unterwegs sein.

Und dann Berlin: Nach einem Tag im wirklich deutlich ländlichen Raum ist die Stadt ein krasser Kontrast. Wir sind am Hauptbahnhof angekommen und wenden uns mal wieder dem Speedsightseeing zu. Das ist normalerweise nicht unsere Art zu reisen, aber irgendwie wäre es auch schade, wenn wir von den Stadtstaaten nur den Bahnhof oder den Stadtpark nebst Berg sehen würden.

Daher geht es für uns zunächst durch die Stadt, mit Sack und Pack vom Reichstag zum Brandenburger Tor und weiter zum Fernsehturm. Das muss leider reichen, gibt uns aber wenigstens das Gefühl in Berlin gewesen zu sein. Schließlich fahren wir vom Alexanderplatz zum Bahnhof Grunewald.

Im Grunewald beginnt unsere Tour. Warum aber eigentlich Teufelsberg und nicht die Erhebung der Arkenberge? Denn diese sind ja seit 2005 mit 121,9 m ü. NHN knapp 2 Meter höher, als der Teufelsberg (120,1 m ü. NHN), der bis dahin höchste Berg Berlins.

Ganz einfach: Das Gelände der Arkenberge ist eine ehemalige Bauschuttdeponie und Privatgelände. Der öffentliche Zugang ist nur an einzelnen Tagen im Jahr gestattet, Pläne aus dem Berg ein Naherholungsgebiet zu machen, wurden bislang nicht umgesetzt.

Unsere Tour zum Gipfel des Teufelsbergs führt uns zunächst durch eine Kleingartenanlage und dann durch einen Wald langsam steigend bis kurz vor den Gipfel. Und Überraschung: Auch der Teufelsberg ist Privatgelände. Aber: Für 8 Euro darf man das Gelände besichtigen und hat somit nicht nur Zugang zum ehemals höchsten Berg Berlins, sondern kann auch die alte Radarstation, die sich auf dem Berg befindet erkunden und hat Zugang zu der dort ebenfalls angesiedelten Streetart.

Entsprechend kreativ ist dann auch der Gipfel, denn hier wartet eine Art Thron aus Paletten auf uns. Mal was anderes als das sonst übliche Kreuz oder Schild. Aber sind wir mal ehrlich. Der Gipfel ist sonst nichts Besonderes und regelrecht ins Gestrüpp eingewachsen.

Also rauf auf das Gebäude der Radarstation, diese ist nämlich deutlich höher als die umliegenden Bäume und ermöglicht eine hervorragende Sicht auf Berlin und Umland. Wir genießen die Aussicht und machen uns nach einer Besichtigung des restlichen Geländes wieder auf den Weg zum Bahnhof, denn heute wollen wir noch bis nach Wernigerode weiterfahren.

Tag 6: Sachsen-Anhalt und Niedersachsen

Reiseroute:

Anreise: Schmalspurbahn: Wernigerode – Brocken

Wanderung: Brocken, Wurmberg.

Weiterreise: Schierke (Bus) – Wernigerode – Halberstadt – Halle (Saale) HBF – Leipzig HBF – Priestewitz – Ortrand

Der Brocken

Die Dampflock der Brockenbahn fährt durch den Wald. Große Teile sind vom Borkenkäfer zerfressen.
Mit der Brockenbahn reist es sich noch gemächlicher als mit den Regionalzügen des 9-Euro-Tickets. Lohnt sich aber.

Gestern Abend haben wir es noch problemlos nach Wernigerode geschafft. In Halberstadt mussten wir von der Bahn auf den Schienenersatzverkehr umsteigen. Dabei kam Flo die zündende Idee: Wir werden ohnehin nochmals nach Halberstadt zurückkommen, warum also nicht alles hier im Bahnhofschließfach lassen, was schwer ist und wir ohnehin nicht benötigen. Gute Idee, denn so sind wir heute ohne Zelt, Schlafsack und Co. unterwegs, was die rund 16 Kilometer lange Wanderung sicherlich angenehmer macht.

Außerdem steht für heute ein echtes Highlight auf dem Programm. Die Brockenbahn. Auf den Brocken kann man mit einer Schmalspurbahn fahren. In unserem Fall ist das eine Dampflok. Hier gilt das 9-Euro-Ticket zwar nicht, aber wir gönnen uns den Spaß trotzdem und erreichen nach gut 1,5 Stunden Fahrzeit unseren ersten Gipfel des Tages.

Der Brocken liegt im Harz und ist mit seinen 1141,2 m ü. NHN der höchste Berg von Sachsen-Anhalt. Eigentlich ist der Berg weitestgehend bewaldet, jedoch hat hier in den vergangenen Jahren der Borkenkäfer sein unheilsames Werk verrichtet und so sehen wir während der Dampflockfahrt und auch später auf der Wanderung immer wieder riesige Flächen mit abgestorbenen Bäumen.

Der Wurmberg

Buntes Treiben am Wurmberg
Panorama auf den höchsten Berg Niedersachsens – Der Wurmberg.

Mit Brocken und Wurmberg haben wir heute wieder einmal zwei Gipfel auf dem Plan. Diese lassen sich problemlos in eine Wanderung integrieren und bieten uns so eine gute Gelegenheit für eine ausgedehnte Tagestour mit immer wieder guter Aussicht.

Abgesehen von der Landschaft ist unsere Wanderstrecke aber auch vom geschichtlichen Aspekt her äußerst interessant. Denn unser Weg verläuft ein gutes Stück weit entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze, dem „Grünen Band“. Teilweise ist er mit Betonplatten befestigt, ein Hinweis darauf, dass wir uns auf einem ehemaligen Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen bewegen.

Der Weg zieht sich ein wenig, ist aber nie langweilig oder unangenehm, sodass wir schlussendlich um die Mittagszeit den Wurmberg erreichen. Knapp unterhalb des Gipfels befindet sich ein künstlicher See, an dem zahlreiche Wanderer und Ausflügler sitzen und die Füße baden. Auch wir legen hier eine kurze Pause ein, essen unsere Brotzeit und erholen uns ein wenig von der Wanderung.

Der Wurmberg ist mit 971,2 m ü. NHN der zweithöchste Berg im Harz und gleichzeitig der höchste Berg von Niedersachsen. Hier ist viel geboten, denn von Braunlage führt eine Seilbahn hier hoch, was sommers wie winters Touristen anlockt. Unser Weg führt uns über den Gipfel bis zur ehemaligen Skisprungschanze, von der nur noch die Aufsprungbahn und die zugehörige Treppe vorhanden sind.

Diese steigen wir ab und gehen unseren Weg weiter bis nach Schierke, von wo aus wir unsere Reise fortsetzen wollen. Kaum betreten wir den Ort heulen Sirenen auf. Kurz darauf hören wir das erste Martinshorn und sehen Feuerwehrfahrzeuge.

Wie sich später herausstellt, ist es zu einem Waldbrand gekommen. Die Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus, beispielsweise durch eine achtlos weggeworfene Zigarette. Der Betrieb der Brockenbahn wird eingestellt und das betroffene Gebiet gesperrt. Wir sind davon zum Glück nicht betroffen, sehen aber die aufsteigenden Rauchsäulen noch von Weitem.

Tag 7: Brandenburg und Sachsen

Reiseroute:

Anreise: Ortrand – Dresden HBF – Flöha – Annaberg-Buchholz unterer Bhf – Oberwiesenthal (Bus)

Wanderung: Fichtelberg. Weiterreise: Oberwiesenthal (Bus) – Annaberg-Buchholz unterer Bhf – Chemnitz HBF – Leipzig HBF – Weimar

Der Kutschenberg

Eine Steinsäule markiert den Gipfel des Kutschenbergs.
Diese Steinsäule markiert den Gipfel des Kutschenbergs. Er ist der höchste Berg Brandenburgs.

Gestern Abend haben wir es noch bis Ortrand geschafft. Hier gibt es einen schönen und für uns praktisch gelegenen Campingplatz. Die Betreiber haben wir bereits gestern angeschrieben und sie haben uns erlaubt, auch noch spät anzureisen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das Entgegenkommen.

Der Weg zum Berg ist, wie in Brandenburg zu erwarten, relativ flach. Zunächst führt er uns einmal quer durch die Stadt Ortrand und dann weiter durch ein Wäldchen, vorbei an einer Autocross-Rennstrecke bis zum Gipfel. Dieser ist mal wieder bewaldet, aber mittels Granitsäule gut markiert.

201 m ü. NHN misst er und ist somit der höchste Punkt Brandenburgs. Foto machen, Berg auf unserem Schild abhaken und dann wieder zurück zum Bahnhof. Heute wollen wir noch richtig Strecke machen. Denn heute ist Freitag und vor dem Wochenende haben wir Respekt.

Wir haben bereits bei unserer Abreise zu Hause gesehen, touristisch interessante Bus- und Bahnverbindungen sind am Wochenende brechend voll. Teilweise werden Reisende erst gar nicht mehr mitgenommen.

Der Fichtelberg

In Sachsen ist der höchste Berg der Fichtelberg. Im Winter kann man hier auch Skifahren.
Der Fichtelberg in Sachsen ist der höchste Berg des östlichsten Bundeslands.

Bis nach Oberwiesenthal, dem Talort des Fichtelbergs, dem höchsten Berg Sachsens sind immerhin vier Verbindungen zu bekommen, für den Weiterweg zum Großen Beerberg in Thüringen sind es sogar fünf Verbindungen mit Bus und Bahn, die klappen müssen. Für Samstag sehen wir da schwarz, also bleibt uns nur: Strecke machen.

Etwa vier Stunden später erreichen wir Oberwiesenthal. Hier ist es touristisch. Der ganze Ort ist auf Ski- und Wandertourismus ausgelegt. Kein Wunder, am Fichtelberg befindet sich ein respektables Skigebiet, dessen Bahnen im Sommer teilweise auch von Wanderern genutzt werden können.

Für uns ist das irgendwie gerade ein wenig viel. Die lange und vor allem rastlose Reise macht sich langsam bemerkbar. Darum und vielleicht auch, weil wir echt mit aller Gewalt noch ein gutes Stück unserer Reise heute bewältigen wollen, entschließen wir uns zur Speedbegehung und erklimmen den Berg nahezu im Stechschritt.

Oben dann das übliche Ritual, kurz umsehen, Foto machen und dann wieder ab zurück zum Busbahnhof. Wir sind erstaunlich schnell unterwegs und verlassen Oberwiesenthal bereits wieder mit dem nächsten Bus. Bis Weimar wollen wir heute noch kommen.

Tag 8: Thüringen und Hessen

Reiseroute:

Anreise: Weimar – Erfurt (HBF) – Gehlberg

Wanderung: Großer Beerberg.

Weiterreise: Zella Mehlis – Bad Neustadt (Saale) – Gersfeld Rhön

Wanderung: Wasserkuppe. Heimreise: Gersfeld – Fulda – Frankfurt HBF – Heidelberg – Karlsruhe – Haslach

Der Große Beerberg

Aussichtstürmchen auf dem Großen Beerberg.
Der Thüringer Wald bietet durchaus auch ganz sportliche Wanderrouten. So auch der Weg über den Großen Beerberg.

Es hat geklappt! Wir haben es gestern Abend tatsächlich noch nach Weimar geschafft. Das ist in sofern ideal, als dass es uns heute einiges an Fahrerei spart und bereits morgens früh einen ordentlichen Vorteil verschafft. Gestern Abend sind wir noch ein wenig durch Weimar spaziert und haben uns die Stadt angeschaut. Zeit für Turbotourismus muss einfach sein, auch wenn das einmal mehr zulasten unseres Schönheitsschlafs gegangen ist. Eh wurscht.

Jetzt gehts jedenfalls weiter über Erfurt nach Gehlberg, einem Bahnhof irgendwo im Nirgendwo. Dort beginnen wir unsere Tour. Den Großen Beerberg wollen wir quasi überschreiten und dann nach Zella Mehlis absteigen. Diese Wanderung ist sowohl hinsichtlich der Höhenmeter, als auch aufgrund der Strecke eine der eher ernstzunehmenden.

Gut 450 hm sind es im Aufstieg und nochmals 550 hm im Abstieg, verteilt auf eine Wegstrecke von rund 16 Kilometer. Der Aufstieg zieht sich ein bisschen und führt zunächst durch immer steiler werdenden Wald. Einmal auf der Höhe angekommen flacht der Weg aber deutlich ab und verläuft leicht wellig und in der Summe leicht steigend.

Ein Schild weißt darauf hin, wir sind nun auf dem Rennsteig. Nach einiger Zeit kommen wir an einen Aussichtspunkt mit Bänken und einem kleinen Turm. Auf Suhl im Speziellen und die restliche Region im Allgemeinen, hat man hier einen wunderbaren Ausblick. Für uns heißt es hier, kurz dem Trampelpfad zum Gipfel folgen und geschafft! Auch der Große Beerberg mit seinen 982,9 m ü. NHN ist bezwungen. Höchster Berg in Thüringen: Check!

Nach einer angenehmen Pause am Aussichtspunkt machen wir uns an den Abstieg und erreichen nach einiger Zeit den Ort Zella-Mehlis. Von hier aus wollen wir weiter nach Gersfeld in Hessen, dem Talort der Wasserkuppe. Aber wir haben gepennt. Wir waren davon ausgegangen, dass es dort hin stündlich eine Verbindung gibt. Ein einziges Mal haben wir nicht alles bis ins kleinste Detail geplant und das rächt sich nun mit aller Deutlichkeit. Kacke.

Wir warten daher erst in Zella-Mehlis eine gefühlte Ewigkeit auf unseren nächsten Zug und dann gurkt die nächstmögliche Verbindung auch noch ewig in der Landschaft herum. Heute läufts nicht (mehr). Zu allem Unheil bin ich beim Abstieg auch noch umgeknickt.

Das alles ist ganz schlecht für die Besteigung der Wasserkuppe, die heute noch auf dem Programm steht. Immer wieder spielen wir alle möglichen und unmöglichen Optionen durch. Von komplett Durchziehen und heute noch den Heimweg antreten, bis nochmals übernachten und die Wasserkuppe morgen besteigen ist alles im Gespräch. Wir quälen die Bahn-App, suchen Verbindungen, planen, verwerfen und kommen schließlich zu dem Ergebnis: alles Mist.

Die Wasserkuppe

Bergfreunde Lisa und Flo am Gipfel des höchsten hessischen Berges, der Wasserkuppe.
Den Abschluss macht der höchste Berg Hessens: Die Wasserkuppe. Hier kann man eine tolle Aussicht genießen und nochmal richtig über die vergangenen sieben Tage sinnieren, bevor es nach Hause geht.

Die Entscheidung ist gefallen. Wir werden heute noch die Wasserkuppe besteigen und nach Möglichkeit heute Abend noch nach Fulda oder Frankfurt fahren und dort nochmals übernachten. Auf diese Weise umgehen wir die überfüllten Sonntagszüge bestmöglich und haben darüber hinaus die Möglichkeit den verbleibenden Sonntag auch noch anderweitig als nur zum Reisen zu nutzen.

Der Weg auf die Wasserkuppe ist gut ausgeschildert, zieht sich aber ganz schön hin. Von Gersfeld sind bis zum Gipfel immerhin rund 450 Höhenmeter und 6,5 km Wegstrecke zu überwinden. Doch auch das schaffen wir. Die Strecke ist abwechslungsreich und führt über Felder, entlang eines Sträßchens und immer wieder durch Wald und schließlich über offenes Gelände bis zum Gipfel.

Oben angekommen hat man eine wahnsinnige Aussicht. Der Gipfel ist komplett waldfrei und mit 950 m ü. NHN die höchste Erhebung in der Rhön und gleichzeitig der höchste Berg Hessens. Wir sitzen am Gipfel, essen unser letztes Bisschen Brotzeit und schauen in Richtung des sich allmählich anbahnenden Sonnenuntergangs. Wir haben es geschafft. 14 Gipfel in 8 Tagen.

Ein wirklich wilder Ritt durch die gesamte Bundesrepublik. Was mit einer leisen Vorahnung am Erbeskopf begonnen hat, hat sich nun bestätigt: Deutschland ist groß, wir sind viel herumgekommen. Gleichzeitig waren wir aufgrund des straffen Programms überall und nirgends. Einige Orte unserer Reise muss ich auf jeden Fall irgendwann einmal noch in Ruhe besuchen, Zeit mitbringen.

Der Blick ist fantastisch und wenngleich ich nicht genau weiß, was dort unten und in der Ferne zu sehen ist, passt er genau zu der Reise, die wir hinter uns haben. Ein weites Land, in dem es viel zu entdecken gibt. Wir haben viel gesehen vom Süden bis zum Norden, vom Westen bis zum Osten und ich bin in diesem Moment irgendwie alles zugleich:

Glücklich, dass wir es geschafft haben, traurig, dass die Jagd nach den Gipfel nun ein Ende hat. Auf eine Art furchtbar müde und auf die andere Art doch unruhig, weil wir mal wieder einer anstehenden Zugverbindung hinterher laufen. Es ist seltsam, eigentlich würde ich in diesem Moment gerne hier bleiben und gleichzeitig zieht es mich nach Hause. Ankommen, Ruhe finden, das Erlebte sacken lassen.

Tag 8 (immer noch): Heimreise

Um es kurz zu machen, die Heimreise war schlimm. Und hätten wir gewusst, was auf uns zukommt, hätten wir am besten unser Zelt direkt auf der Wasserkuppe aufgestellt und wären erst am nächsten Tag gefahren.

Die Fahrt nach Frankfurt verläuft immerhin halbwegs reibunglos. Im Hotel angekommen, dauert der Check-in eine gefühlte Ewigkeit. In unserem Zimmer sehen wir, dieses ist bereits belegt. Runter zur Rezeption, wieder ewig warten, nachfragen, Computerchaos. Das Hotel ist komplett überbucht, keine Chance auf ein Zimmer. Mittlerweile ist es fast Mitternacht.

Ein kurzer Blick auf die Bahn-App zeigt, heute Nacht geht noch eine Verbindung, morgen früh sind wir dann zu Hause. Es wird knapp, wir rennen zum Bahnhof, doch vom Bus, der uns nach Mannheim bringen soll keine Spur. Wir fragen uns durch, keiner weiß nichts.

Wir sind einfach nur müde und fertig und unsere Stimmung ist auf dem absoluten Nullpunkt angekommen. Hinzu kommt, dass es definitiv besser Orte für eine durchgemachte Nacht gibt als der Vorplatz des Frankfurter Bahnhofs. Ich will ehrlich nur noch nach Hause.

Die nächste Zugverbindung geht um 2 Uhr nachts, die nehmen wir. Siehe da, der Zug kommt pünktlich, wir bekommen Platz auch das Umsteigen ist kein Problem und langsam bessert sich meine Laune wieder. Und sie bessert sich sogar noch mehr, als wir Karlsruhe hinter uns lassen, ich die Orte wieder kenne und die Sonne langsam über dem Schwarzwald aufgeht.

Jetzt haben wir es wirklich geschafft! Eine Stunde Zugfahrt noch, dann sind wir zu Hause.

Unsere Reise in Zahlen:

  • 8 Tage
  • 14 Berge
  • 16 Bundesländer
  • rund 125 km zu Fuß, knapp 3000 hm im Aufstieg
  • 61 unterschiedliche Verbindungen mit Bus und Bahn, rund 3250 km gefahrene Kilometer
  • Insgesamt ca. 210 min Verspätung, 1 ausgefallener Zug, 1,5 Stunden Umweg, ein bisschen allgemeines Chaos

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Bergfreundin Lisa K.

Bergfreundin Lisa K.

Kurztext: Ich bin nicht zum Bergsport gekommen, der Bergsport ist zu mir gekommen. Ende der 80er haben mir meine Eltern gezeigt wie man Ski fährt und Ende der 90er habe ich das Klettern im Verein gelernt. Seit meiner Jugend gehören außerdem Ski- und Hochtouren zu meinen festen Bergsportdisziplinen.

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